Von Peter Helmes

Nationalfeiertag ganz anders

 

„Andere Länder, andere Sitten“ mit diesem geflügelten Wort könnte man alles abtun, was in anderen Ländern so vor sich geht. Trotzdem ist man zuweilen gezwungen, innezuhalten und nachzudenken. Wie kommt es, daß wir in Deutschland keinen „Nationalfeiertag“ haben, sondern das Ding „irgendwie“ umschreiben? „Tag der Einheit“ (3. Oktober), „Tag des Volksaufstandes“ am 17. Juni – so lauten die Verrenkungen vor der deutschen Geschichte.

 

Deutschland Flagge mit Adler – gemeinfrei

Auch und gerade am Tage der „Befreiung vom KZ Auschwitz“ wird schmerzlich klar, daß wir ein gebrochenes, zumindest ein verklemmtes Verhältnis zur deutschen Nation und zur deutschen Geschichte haben, in der KZ, Hitler und Judenmord tiefe Spuren hinterlassen haben. Dazu müssen wir stehen, uns bekennen!

Aber dürfen 12 Jahre Faschismus das Gedächtnis einer tausendjährigen Nation auslöschen und uns den Stolz auf unsere Kultur, Sprache, Sitten und Gewohnheiten rauben? (mehr…)

Zum 70. Jahrestag der Befreiung der “Lager” von Ausschwitz

von Freddy Kühne für die Transatlantiker der AfD

Es gibt keine passenden Worte des Entsetzens, der Bitte um Verzeihung und Versöhnung für den organisierten semiindustriellen Tod in den sogenannten Konzentrationslagern, die in Wirklichkeit Vernichtungslager waren.

 

Vernichtungslager Ausschwitz – gemeinfrei via Wikimedia Commons

Sie stellten die von Teilen unserer Vorfahren organisierte Hölle auf Erden dar – und entsprangen dem Geistesgerüst der antigöttlichen und antihumanen Lehre des Rassenkampfes analog darwinischer Selektionslehre aus welche die NS-Ideologie Menschen in höher- und minderwertige, in lebens- und lebensunwerte Kategorien einstufte.
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Armenier: Wo bleibt Anerkennung des Genozids durch Türken vor 100 Jahren?
Von Peter Helmes *

Dem (noch jungen) Jahr 2015 blicken Armenier, aber auch Türken – mit Sorge und Angst hie und mit einer Art Trotz oder Hochmut da – entgegen. Der 24. April ist der Tag der Trauer für Armenier. Die ganze Welt ist sich einig, daß die Türken an diesem Tag (und vielen folgenden) vor einhundert Jahren einen grausamen Genozid an den Armeniern begonnen haben. Grausamkeiten, Mord, Folter oder Vertreibung mit Hungertod – das waren die Werkzeuge der Türken, die sie gegenüber den verhaßten, zumeist christlichen Armeniern anwendeten. Damals sollen bis zu 1,5 Millionen Armenier ums Leben gekommen sein. (Die Schätzungen seriöser Historiker schwanken zwischen 300.000 bis 1,5 Millionen Umgekommener.)

Armenier werden von türkischen Soldaten im April 1915 aus Karphert (türk. Harput) in ein Gefangenenlager im nahen Mezireh (türk. Elazığ) geführt. Quelle : gemeinfrei Wikimedia Commons

Leugnung des Genozids
Seit diesem Tag leugnet die offizielle Türkei den Genozid, genauso wie viele türkische Auslandsvertreter. Die türkische Gemeinschaft in Deutschland spricht von „höchst tragischen Ereignissen, denen Hunderttausende Armenier, aber auch Türken und Kurden zum Opfer gefallen sind“. Erst allmählich verstärkt sich in diesem muslimischen Land der Druck von innen und außen, der Wahrheit ein wenig näher zu rücken. Doch von einer „Anerkennung“ des Genozids ist die Türkei noch weit entfernt. (mehr…)

Der Irrweg des Mario Draghi

Von Peter Helmes

Draghis Billionen – unerlaubte Staatsfinanzierung mit unserem Geld!

Mario Draghi läßt Geld drucken – als handele es sich um Bonbons. Das Volumen für Staatsanleihen-Übernahmen, das die EZB nun beschlossen hat, ist gigantisch und noch höher, als befürchtet: mehr als insgesamt über eine Billion Euro, genauer: 1.140 Milliarden €uro. „Kauf von Staatsanleihen“ lautet die verdammte Draghi-Formel zur Entwertung unseres Geldes; denn gemeint sind auch Anleihen von Ländern, die ihr Geld vielleicht gar nicht wert sind. Für die Kritiker an den Plänen steht ein Schlagwort Pate: Unerlaubte Staatsfinanzierung.

Die Staaten profitieren davon; denn sie können sich damit besser refinanzieren. Sie haben mehr Möglichkeiten, Geld aufzunehmen. Das heißt aber umgekehrt auch, daß sie weniger tun werden, um ihre Haushalte in Ordnung zu bringen, und auch weniger schwierige Reformen im eigenen Land durchzuführen, die zwar am Anfang schwierig, am Ende aber ökonomisch erfolgreich sind.

Omas Sparbuch wird zu Altpapier – entwertet, u. zw. laufend. Sachwerte – z. B. Grund und Boden, Häuser, Wertpapiere oder Ackerland – alles steigt im Wert, wird also teurer. Aber wer kein Vermögen hat, schaut in die Röhre, muß mehr bezahlen. Arbeiter, Angestellte, Rentner oder Hartz IV-Bezieher zahlen nun höhere Preise. Die „soziale“ Marktwirtschaft wird zertrampelt. Die Erklärung für die Folgen der falschen EZB-Entscheidung liegt auf der Hand: (mehr…)

Europäische Zockerbank EZB führt die Haftungsunion ein

von Freddy Kühne

Die Europäische Zockerbank EZB hat ein massives Staatsanleihen-Ankaufprogramm namens Quantitative Easing 1 gegen die Stimmen der Deutschen Bundesbank beschlossen. Bis zu 1,1 Billionen Euro will die Zentralbank (via nationaler Notenbanken) auf dem sogenannten Sekundärmarkt in Staatsanleihen investieren.

Linda Karlsson/pixelio.de

Linda Karlsson/pixelio.de

Dies bedeutet erstens:  der Beschluss eines solchen Programmes ist ein Beweis für die Reformunwillig- und/oder – unfähigkeit von großen Eurostaaten wie Frankreich und Italien.

Zweitens führt uns dies vor Augen, dass wir als Deutsche zu naiv waren, als wir glaubten, dass wir mit Festlegung der Spielregeln von Maastricht vor Beginn der Währungsunion genug rote Linien eingezogen hatten, um damit eine stabile europäische Währung zu erzielen, die so stark werden sollte wie die Deutsche Mark.

Uns Bürgern und Wählern wurde dies sogar ausdrücklich schriftlich von den Establishment-Parteien von CDU über CSU bis FDP , SPD und Grüne zugesagt.

Wir waren zu naiv, denn Frankreich drängte von Anfang an darauf, sowohl Italien als auch Griechenland mit in die Währungsunion einzubinden: der Grund für diese französische Strategie liegt auf der Hand: ohne Italien und Griechenland hätte Frankreich kaum eine Chance gehabt, die deutsch-österreichisch-niederländisch-luxemburgisch-finnische Stabilitätspolitik auszuhebeln. (mehr…)

Die Kirchenbau-Meldung aus der Türkei war nur – wie zu erwarten – ein Public Relations-Trick und ist daher eine Mogelpackung.

von Freddy Kühne
via Wikimedia Commons

Türkische Flagge gemeinfrei via WikimediaCommons

 

Dies meldet das Schweizer Livenet-Magazin/ Dombauradio.

Die Situation der Christen in der Türkei (dem früheren christlichen Weltreich Byzanz) sollte sich verbessern – zumindest gaukelten uns das Meldungen aus der Türkei vor, kurz bevor der türkische Premier zu Besuch in Deutschland weilte.
Es gibt zwar keine Belege, aber Gerüchten zufolge, könnte hinter diesen lancierten Falschmeldungen die türkische Regierung stehen, die mit diesen Meldungen als EU-Beitrittskandidat Punkte sammeln wollte.
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Unverschämter türkische Ministerpräsident

von Freddy Kühne

Davutoglu

Der türkische Premier, der selbst der islamistischen AKP angehört, die Verbindungen zur Muslimbruderschaft in Ägypten und zur Terrororganisation Hamas pflegt, rückt Pegida auf eine Stufe mit der Terrorgruppe IS. DAS IST unverschämt, unerhört und eine nicht erlaubte Einmischung in die inneren Angelegenheiten Deutschlands.

Davutoglu sollte sich fragen, warum seine Partei vor kurzem mit dem Terror Chef von Hamas auf dem Parteitag der AKP konferiert hat, wo der Hamas Chef freizügig von der gemeinsamen “Befreiung Jerusalems” fabulierte. Oder warum die türkische Regierung der AKP Minderjährige inhaftiert, die dem Staatspräsidenten Korruption vorwerfen.

Armeniern mit Deportation gedroht

Oder warum Erdogan noch 2010 den Armeniern mit Deportation aus der Türkei gedroht hat. Oder warum Erdogan auch die Attentäter, welche zwei türkische Christen und Tilman Geske getötet haben, in 2014 unverurteilt aus dem Gefängnis innerhalb einer Amestie freigelassen haben. (mehr…)

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