Herz und Seele für NRW

 

Eine etwas historische aber auch humorvolle und nicht immer ganz ernst gemeinte Hommage an den Westen Deutschlands

 

Hommage ans Bergische Land

 

Das Bergische Land wurde benannt nach ihren Regenten – den Grafen von Berg: Die Grafen von Berg vergaben übrigens auch an Düsseldorf die Stadtrechte.

Exakt deshalb gibt es in Düsseldorf die „Grafenberger Allee“.

Der ursprüngliche historische Regierungssitz  Nordrhein-Westfalens liegt daher in Schloss-Burg, dem Sitz der Grafen von Berg.

Zudem war das Bergische Land  viele Jahrhunderte lang – zusammen mit dem Siegerland – das industrielle Herz des Westens: Die Eisenerze wurden im Bergischen Lande  und Siegerlande abgebaut. Die Metallverarbeitung – der Feinschliff – erfolgte mit Hilfe der Wasserkraft an den Kotten der Wupper.

Im Jahre 1890 gehörte das Rheinland und das Bergische Land zu Preußen. Die „Großen Drei “ , damit sind Remscheid, Solingen und Wuppertal gemeint, stellten im Zeitraum von 1910 bis 1930 circa  50 Prozent des Bruttoinlandsprodukts Preußens her.

Auch heute ist – vor allen Dingen das bergische und auch das oberbergische Land – Sitz zahlreicher metallverarbeitender moderner Industriebetriebe: Vom Maschinenbau, Werkzeugbau, Automobilzulieferern , Besteckherstellern und vielen anderen …

Das Bergische Land ist auch die Wiege der deutschen Chemieindustrie. Der Bayer Konzern entstand im Tal der Wupper – im heutigen Wuppertal. Im 19. Jahrhundert war Wuppertal die Heimat der Textilindustrie und der Textilfärberei – im großen Maßstab.

Einer der Mitgründer und ersten Chemiker der späteren Bayer AG war der Wermelskirchener Carl Leverkus.

Diesem Herren verdankt Leverkusen seinen Namen. Mit der Expansion der Chemieindustrie wurde der Standort Wuppertal zu klein. Man brauchte einen neuen, weiteren Standort an einem großen Fluss.

So entstand die Stadt Leverkusen quasi durch Gründung und Bau von neuen chemischen Produktionsstätten auf Initiative des Wermelskircheners Carl Leverkus.

Genau das ist der Grund, warum Leverkusen quasi der Vorposten des Bergischen Landes am Rhein ist und warum der Bergische Löwe als Wappentier im Logo der Bayer 04 Fussball AG firmiert.

Der ursprünglich bergische Menschenschlag gilt als stur, dickköpfig aber auch als Knösterpitter (Tüftler).

 

Das Bergische Heimatlied 2013

 

 

Flusswanderung durch die Wupper – Der Amazonas des Bergischen Landes

 

 

Wuppertal – Solingen und Remscheid sind die drei größten Städte des Bergischen Landes

 

Wuppertal

Wuppertal ist die größte Stadt des Bergischen Landes. Die Stadt wuchs im 19. Jahrhundert durch die Textil- und Chemieindustrie. Wuppertal und das gesamte bergische Land gelten übrigens als eines der ersten  schwerpunktmäßigen Siedlungsgebiete evangelikaler freier Protestanten. So war auch der Vater des späteren Ministerpräsidenten und Bundespräsidenten Johannes Rau ein evangelikaler Wanderprediger mit Heimat in Wuppertal.

Wuppertal verfügt über die Bergische Universität, über die weltweit einzigartige und erste Schwebebahn, die über der Wupper dahingleitet.

 

Der grüne Zoo Wuppertal

 

Solingen

Solingen ist weltbekannt als die Klingenstadt. Im Mittelalter war die Stadt die Rüstungs-Schwert-Schmiede Deutschlands. Mithilfe der Wasserkraft wurde der Stahl verarbeitet. In der Stadt ist das Deutsche Klingenmuseum beheimatet – aber es gibt auch noch einige gut erhaltene Schleifer-Kotten (Werkstätten) am Wasser.

Solingen liegt landschaftlich schön im Bergischen an der Wupper. Es verfügt über etliche schöne Hofschaften mit Fachwerkhäusern.  Hier empfiehlt sich auch der Ortskern von Solingen-Gräfrath.

Neben der Galvanikfachschule befindet sich in Solingen auch die Fachschule für Süßwaren. Auch ein namhafter Produzent von Gummibärchen produziert noch in der Stadt.

Früher wurden in der Stadt auch weltbekannte Regenschirme und Haushaltsgeräte hergestellt.

Mit der deutschlandweit höchsten Eisenbahnbrücke in Müngsten und Schloss Burg, dem Sitz der Grafen von Berg, verfügt Solingen über weitere Attraktivitäten. Seit dem Jahre 2019 verfügt Solingen auch über ein Planetarium, das hier den Namen Galileum trägt.

 

 

 

Der brüllende bergische Löwe im Wiehltal

 

Bayer 04 Leverkusen – Offizielle Hymne 2018 / 2019

 

 

 

 

Hommage ans Ruhrgebiet

 

Der wirtschaftliche Aufstieg des Ruhrgebiets ist der Entdeckung und Förderung der Steinkohle zu verdanken.

Mit dem Bevölkerungswachstum und der Industriealisierung im 19. Jahrhundert brauchte die Industrie Energie im größeren Maßstab, als es die Wasserkraft im Bergischen Land liefern konnte.

Daher entstanden die großen Industriegiganten wie Thyssen, Krupp, Mannesmann und Co. an den Flüssen von Ruhr und Emscher.

Der Ruhrpottler als Menschenschlag gilt als eher undiplomatisch , direkt und etwas vorwitzig.

 

Das Steigerland – Glück Auf

 

Herbert Grönemeyer – Bochum

 

Krupp – ein Mythos

 

Die Krupp Dynastie – Eine deutsche Industriellenfamilie

 

 

 

 

Tour de Ruhrpott Teil 1

 

Mit dem Hausboot über die Ruhr

 

 

 

Hommage ans  Rheinland

 

Das Neandertal verbindet das Rheinland mit dem Bergischen Land.

Hier liegen viele moderne Städte mit vielen modernen Betrieben und Konzernen.  Städte wie Mettmann, Hilden, Erkrath ua. bilden quasi den „Speckgürtel“ östlich von Düsseldorf und bieten vielen Hightech-Firmen aus der Biotechnologie-Branche und der Software-Branche Platz.

 

 

EAV – Neandertal

 

 

Köln

 

Köln war im Mittelalter für lange lange Zeit die größe Stadt Deutschlands. Sprichwörtlich ist die „kölsche Lebensart“: Gemütlichkeit, rheinische Lässigkeit und Fröhlichkeit.

Köln war schon seit seiner Gründung durch die Römer ein Schmelztiegel der europäischen Kulturen.

Der Kölner pflegt dennoch seine spezielle kölsche Stadtkultur , Mundart , Musik und seinen rheinischen Katholizismus. Der Kölner hat das rheinische Grundgesetz erfungen: „Et hätt noch immer jutjejange“ ist das Fazit.

Die Stadt ist eigentlich benannt wurden nach Agrippina, der Frau des römischen Statthalters und Gründers: Colonia Aggripina.

Noch heute finden sich viele Spuren aus den Zeiten der Römer.

Der Dom ist seit dem Mittelalter das größte Kirchengebäude Europas. Die Dombaumeister hatten – wie alle Dombaumeister Europas – die Absicht mit dem Bau der Kathedralen einen Vorgeschmack auf das himmlische Jerusalem abzubilden und Gott mit dem Bau der Kirchen die Ehre zu geben.

Der Dom ist für die Kölner Identifikationsobjekt Nummer Eins , nach dem lässigen Motto „Home is, where the Dome is“.

 

Der kölsche Menschenschlag gilt als etwas schnodderig, herzensgut und als guter Netzwerker , Stichwort „kölsche Klüngel“.

Zudem schreibt man dem Rheinländer im Allgemeinen (nicht nur dem Kölner)  eine eher etwas zu lässige bzw. eher  un-zuver-lässige Lebenseinstellung zu.

 

Bläck Fööss – Du bes die Stadt 

 

Köln Tipps 

 

 

 

Ein Tag in Köln 

„Home is where the Dome is“

 

 

 

 

Düsseldorf

 

Düsseldorf erhielt die Stadtrechte durch die Grafen von Berg. Düsseldorf ist – im Verhältnis zu den von Römern gegründeten Städten Köln und Bonn und in Relation zu den alten germanischen Siedlungen im Bergischen Land – eine relativ junge Stadt.

Die Düsseldorfer gelten in anderen Teilen Nordrhein-Westfalens als „leicht advandgardistisch“ und „elitär“ um es positiv auszudrücken.

Der Düsseldorfer glaubt, dass er etwas Besonderes und Besseres ist als der Kölner, der Bergische , der Westfale oder der Ruhrpottler … Äwwer trotzdem: Auch der Düsseldorfer will geliebt werden und is im Grunde genommen ein liebenswerter Mensch.

 

Nicht umsonst ist Düsseldorf eine Geschäftsstadt mit rheinländisch-katholisch geprägtem Flair und ist Sitz von großen Konzernen, Verwaltungszentralen und Behörden.

Düsseldorf bietet eine große Auswahl an Einkaufgeschäften gehobenen und höchsten Standards.

Nicht wegzudenken ist in Düsseldorf die Messe und die reichhaltige meist gehobene Gastro-Wirtschaft. Berühmt ist die Düsseldorfer Altstadt unter dem volkstümlichen Begriff „Die längste Theke der Welt“.

 

 

 

Top Sehenswürdigkeiten Düsseldorf: Altstadt

 

 

 

Düsseldorf: Architektur, Altbier und Shopping

 

 

Komplettes Feuerwerk: „Rhein in Flammen 2012“

 

 

 

 

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