Als Willy Brandt die Mauer baute

von 99 Thesen

„Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten!“ – mit dieser Lüge Walter Ulbricht`s , dem Staatsratsvorsitzenden der DDR-Diktatur und zugleich Mitglied im Politbüro der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands SED, verknüpfen die meisten Menschen den Beginn des Mauerbaus zwischen West- und Ost-Berlin.

Todesstreifen zwischen der DDR und der BRD

Todesstreifen zwischen der DDR und der BRD

In der Tat wurde dieser Mauerbau unter höchster Geheimhaltung von Erich Honecker – zu dieser Zeit in der Eigenschaft als Sekretär des Zentralkommitees der SED für Sicherheitsfragen tätig – generalstabsmäßig vorbereitet.
Honecker berichtet in seinen Memoiren, dass die Führung der DDR natürlich auch die Zustimmung der UdSSR (Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken) eingeholt hatte und dass die in der DDR stationierten Sowjettruppen bei der Vorbereitung und Durchführung des Mauerbaus aktiv mithalfen – ebenso wie die NVA (Nationale Volksarmee der DDR).

Der Mauerbau wurde von den Sozialisten als „antifaschistischer Schutzwall“ vermarktet.

In der Tat jedoch wollte das diktatorische Einparteien-SED-Regime, dessen Nachfolgepartei PDS nun zusammen mit der WASG und mit Oskar Lafontaine an der Spitze unter dem Parteinahmen „Die Linke“ firmiert, das Überlaufen der Bürger der DDR in die freie Bundesrepublik verhindern.

Die SED-Führung mauerte somit ihr eigenes Volk ein und sperrte die DDR-Bürger in ein überdimensionales Gefängnis: Reise- und Meinungsfreiheit wurden systematisch abgeschafft.

Die 1989 durch friedliche Proteste von DDR-Bürgern und durch Mißverständnisse innerhalb des SED-Zentralkommitees gefallene Mauer zwischen West- und Ostdeutschland (DDR), war in ihrer Dimension und Konsequenz das für alle Welt sichbare Symbol der Unterdrückung der Freiheitsrechte unserer ehemals ostdeutschen Bürger.

Die Berliner Mauer erstreckte sich auf eine Länge von 155 Kilometern und bestand aus einer Vormauer, einer Hintermauer und dem dazwischenliegenden Todesstreifen. Sie hatte 300 Wachttürme und wurde von 12.000 Soldaten bewacht.

Fluchtversuche über die Mauer in Berlin oder über den Eisernen Vorhang zwischen DDR und BRD bezahlten die Flüchtenden allzuoft mit dem Leben.

Doch nicht nur Mauer und Stacheldraht waren Werkzeuge der Unterdrückung, sondern ebenfalls der gigantische Überwachungsapparat der Staatssicherheit (kurz: Stasi).

Oppositionelle innerhalb der DDR wurden mit Einschüchterungs- und teilweise auch Foltermethoden drangsaliert, weggesperrt und mundttot gemacht.

Auch das Bildungssystem der DDR war entsprechend ideologisiert: Inquisitorische Gespräche, Denunziation und Propaganda waren Mittel zum sozialistischen Einheitsmensch. Die Verweigerung des Wehrunterrichtes im Rahmen des Schulunterrichtes hatte zur Folge, dass das Abitur versagt blieb.

Noch heute haben ehemalige SED-Ideologen zum Teil führende Positionen als Beamte im Bildungs- , Sicherheits- und anderen Bereichen inne und verschleppen als Befangene die Aufklärung über die wahren Zustände der DDR.
Im Westen Deutschlands, also in der Bundesrepublik, etablierte die Staatssicherheit der DDR sogenannte Schläfer und unterstütze kommunistische Parteien wie die DKP mit Finanzmitteln.

Die Schläfer sollten am Tag X wichtige Befehle empfangen und ausführen, wie beispielsweise Sabotageanschläge durchführen oder bestimmte Personen liquidieren. Entsprechende Listen mit mißliebigen Personen wurden bei der Stasi geführt.

Heute noch befinden sich viele dieser Schläfer (Inoffizielle Mitarbeiter IM) in führenden Positionen, sei es als Mitglieder der Partei „die Linke“, oder in cognito bei anderen Parteien, die mit sogenannten „offenen Listen“ arbeiten, wie z.B. bei „Bündnis90/Grüne offene Liste“.

Heute, am 13. August, jährt sich der Bau der Mauer zum 47. Mal.

Wie erschreckend wenig die junge Generation heute vom Unrechtssystem DDR weiß, offenbart unter anderem eine Studie der Freien Universität Berlin:

Von 5200 befragten Schülern zwischen 15 und 17 Jahren in Bayern, Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen, haben die meisten Schüler keine Ahnung über die Initiatoren des Mauerbaus oder über das Unrechtssystem der sozialistischen DDR.
Mehr als die Hälfte der ostdeutschen und gut ein Drittel der westdeutschen Schüler halten den Ex-Bürgermeister von West-Berlin und Ex-Bundeskanzler Willy Brand für einen DDR-Politiker …

… frei nach dem Slogan: als Willy Brandt die Mauer baute!

Damit der Unwissenheit abgeholfen werden kann, empfehlen wir beispielsweise folgende Seiten:

 

2 Antworten to “Grenz Erfahrungen”

  1. Werner Says:

    Tja und heute ist es erschreckend wie die Medienhuren uns kein Wort über die Mauer in Jerusalem sagen! Weil die Palästinenser sich natürlich gegen die Unterdrückung und vertreibung wehren, errichten die Juden einfach ein Mauer im geklauten Land!
    Und kein Mensch sagt was!

  2. ritterdersterne Says:

    Die Mauer der DDR hat Menschen EINGESPERRT. Die Mauer in Israel soll das EINDRINGEN von Terroristen nach Israel verhindern. Ohne Terror gäbe es in Israel auch keine Mauer. Die Menschen in Gaza sind NICHT eingesperrt, sondern sie können nach Ägypten reisen und via Ägypten Handeln. Bevor dies möglich war, hatte übrigens auch ihr islamischer Bruderstaat Ägypten die Grenze zu Gaza abgeriegelt – eben um die Terroristen nicht nach Ägypten eindringen zu lassen.

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