Frederick Kühne

Urenkel des ersten Kammerdieners Friedrich Hess des letzten deutschen Kaisers Friedrich-Wilhelm II. und Urenkel der 2. Mammsell Helene Hess.

Mutter: geborene Merz. Opa Peter-Adolf Merz. Malergeselle im Areal des Hochofen Duisburg (Krupp/Mannesmann), später tätig in der Metallherstellung und -verarbeitung bei Fa. Böhler (Düsseldorf). Oma Auguste Merz, geb. Stoppmann.

Vater: Bodo-Klaus Kühne (Name der Mutter Kühne, geb. Hess), Konditor und Berufskraftfahrer.

 

Konfession:Protestant
ca. 25 Jahre ehrenamtliche Kinder- / Jungschararbeit bis Ende 2010

Aufgewachsen in einer Arbeitersiedlung,
Abitur 1991 am Gymnasium (Mathe, Physik, Erdkunde, Deutsch)
Maurergesellenbrief 1994
Maurergeselle/ Stellv. Polier / Polier bis 2001
Staatlich Gepr. Techniker Hochbau:
von 2001 bis 2003 bei Bauunternehmung Wolfgang Nerger
seit 2003 Bauleiter in der Instandhaltung im öffentlichen Dienst (Kalkulation,Terminplanung,Bauleitung,Abrechnung,Ausschreibung,Gewährleistungsverfolgung)

Wehrdienst 1994-1995 bei der Marine (M 1068 FGS Datteln Signalgast)

Mitgliedschaften:
Eintritt in Junge Union und CDA 1994/1995

Mitgliedschaft in der CDU von 1996 bis 2013
Seit 4/2013 Mitglied der Partei Alternative für Deutschland – kurz AfD

CDU-Ratsmitglied von 1999 bis 2003
Gewerkschaftsmitglied bei der IG Bau bis 1998/1999
Austritt aus der DGB Gewerkschaft wegen einseitigen Eingriffs in den Bundestagswahlkampf 1998 für G. Schröder
Eintritt in die komba-Gewerkschaft 2003/2004
Eintritt in die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und Dienstleistungen GöD im Dachverband des CGB 2006/2007
Personalrat von 2008 bis 2012


Politische Ausrichtung:
Christlich-Sozial und Ökologisch-Wertkonservativ.

Wirtschaftsliberal. Technikprogressiv. Transatlantiker.
Ehemaliger aber inzwischen geläuterter Eurobefürworter; setze mich für die Freiheit, Subsidiarität, Flexibilität aller Europ. Nationen ein.
Wir brauchen keinen EU-Super-Staat und keinen Euro. Europa hat auch ohne diesen Zentralismus eine blühende Zukunft – zwar ohne Weltmachtanspruch – aber dennoch eine friedliche Zukunft vor sich.

Ich begreife mich als Wertkonservativer, der für den Erhalt und Schutz der Natur, der Familie, der Ehe und der Nation(en) einsteht.
Ich setze mich für soziale Leistungsgerechtigkeit,für die Arbeitnehmermitbestimmung, für die Freiheit des Glaubens in Wort, Schrift und Bild, für die Einhaltung der Menschenrechte und gegen die weltweit stark verbreitete Verfolgung von christlichen Glaubensgeschwistern ein und unterstütze die Ziele der Entwicklungshilfe.

Aussenpolitisch stehe ich  fest zur Einbindung Deutschlands in die Europäische Völkergemeinschaft, allerdings in Form souveräner kooperierender Nationen, und zur transatlantischen Partnerschaft mit den USA innerhalb der Nato – trotz notwendiger Kritik an überzogenen Abhör- und Speicherpraktiken der Geheimdienste befreundeter Länder. 

Ich plädiere für ein stärkeres politisches und kulturelles Selbstbewusstsein Deutschlands, eine Stärkung der deutschen Bundeswehr hinsichtlich Qualität und Quantität, Ausrüstung und Einsatz- und Bündnisfähigkeit und die Wiedereinsetzung der Wehrpflicht. Deutschland muss als Friedensmacht auch über genügend ernstzunehmendes Abschreckungspotential verfügen um imperialistische Bestrebungen Russlands einzudämmen, sich größeren Respekt bei den USA zu verschaffen und die osteuropäischen Partner Polen, Lettland, Estland, Litauen, Rumänien, Bulgarien und Tschechien nachhaltig in der Sicherung ihrer Aussengrenzen unterstützen zu können.

Ebenso wie die Sicherheit unserer osteuropäischen Nachbarn gehört die Sicherheit und das Existenzrecht Israels für mich zur Staatsräson Deutschlands.

Europa:  Ich plädiere für ein Europa der kooperierenden Vaterländer, für ein Europa der Subsidiarität, in dem die Hauptverantwortung und – haftung auf nationaler Ebene verbleibt. Weniger Zentralismus in Europa bedeutet mehr Freiheit und Eigenverantwortung für die Völker und Nationen:  ich bin für  Rückverlagerung von Kompetenzen, Verantwortung und Haftung auf die nationale Ebene – so bleibt jede Nation für sich selbst verantwortlich und zugleich bleibt die Vielfalt in Europa erhalten. Eventuell müssen bisher gemachte Integrationsschritte, sofern sie nicht funktionieren, auch – wie bei einer Pflanze – zurückgeschnitten werden. 

Für einen europäischen Binnenmarkt: Ein gemeinsamer Binnenmarkt und die Europäische Integration wie sie bis zur Einführung der Eurozone bestand, halte ich für richtig und angemessen. Eine zentralistische Wirtschaftsregierung oder ein europäisches Arbeitslosengeld lehne ich grundsätzlich ab. 

Eurozone / Währungspolitik: 

Ich fordere die Schaffung von rechtlichen Austrittsmöglichkeiten aus der Eurozone, die verstärkte Einhaltung der Maastricht-Stabilitätskriterien.  Zugleich fordere ich die Einführung eines Staateninsolvenzrechts. 

Ein gemeinsames europäisches Finanzministerium und eine europäische Finanzfaszilität lehne ich grundsätzlich ab.

Europas Grenzen sichern

Das Schengen-Abkommen ist vorübergehend ausser Kraft zu setzen, solange die Sicherung der EU-Aussengrenzen nicht funktioniert. Während des G7 Gipfels in Bayern wurde das Schengen-Abkommen für einige Tage ausgesetzt, um Politiker zu schützen. Es wurden Hunderte gesuchte Kriminelle binnen Tagen aufgegriffen und festgenommen.

Was dem Schutz der Politiker dient, dient erst Recht dem Schutz der Völker Europas vor ungesteuerter unkontrollierter Zuwanderung und vor grenzüberschreitender Kriminalität. 

Flüchtlings- / Asylpolitik / Zuwanderungspolitik: 

Ich stehe grundsätzlich zum Asylrecht. Das Asylrecht gilt aber nur für politisch Verfolgte und Menschen aus Kriegsgebieten: der Schutz des Asyls gilt, solange der Asylgrund besteht. 

Der Mißbrauch des Asylgesetzes von Hunderttausenden, die sich ein ökonomisch besseres Leben erhoffen, ist als solcher klar zu benennen und zu verhindern, da dies einer ungeregelten Einwanderung in die sozialen Sicherungssysteme gleich kommt. Abschiebungen von nicht anerkannten Asylbewerbern sind schlicht und ergreifend gemäß der Rechtslage auch unverzüglich umzusetzen. 

Deutschland braucht ein modernes Einwanderungsgesetz, dass die Zuwanderung nach Regeln und Kriterien regelt, die im Interesse Deutschlands liegen und die auch langfristig den Erhalt und den Bestand der deutschen Kultur, Tradition und des deutschen Werte- und Rechtssystems sichern. 

Sozial- und Wirtschaftspolitik:

Als im Mittelstand und Handwerk sozialisierter Mensch denke ich nur langfristig. Ich halte nichts von Gewinnmitnahmen kurzfristiger Art und diesem Super-Turbo-Kapitalismus der Neuzeit.

Meine Vorbilder sind Handwerksmeister und die alten Kapitäne der Großindustrie: diese haben nichts von Aktien und Shareholder-Value gehalten, sondern haben in ihre Mitarbeiter, in Werkssiedlungen und in neue technische Anlagen investiert: so ist Deutschland groß geworden. Das angelsächsische Turbo-Kapitalistische System macht die Menschen einerseits zu gieren Geizhälsen (Bänker und Vorstände) und andererseits zu unterjochten Knechten, die von der Gewinnentwicklung abgekoppelt und unterbezahlt werden. Die meisten Deutschen dürften so denken wie ich. Und deswegen halten wir nichts von Aktien und anderen Finanzmarktinstrumenten. Wir sind solide und langfristig denkend, wie der Handwerksmeister um die Ecke: sprich lieber 5 bis 7 Prozent Rendite und dafür die Belegschaft ordentlich bezahlt und motiviert und ausgebildet, als 20 Prozent oder noch mehr Rendite und in Asien unter miserablen Bedingungen (Umwelt , Arbeitsschutz) produziert.

Ich vertrete also die alte deutsche Schule: Disziplin, Fleiß, neue Herausforderungen annehmen, innovative Lösungen suchen und finden und gleichzeitig hohen Wert auf die duale Ausbildung , sozialen Ausgleich und Mitbestimmung legend.

Den derzeitigen Trend zur Akademisierung lehne ich ebenso ab, wie den Trend zur Blasenbildung an den Märkten (durch die Niedrigzinspolitik verusacht) und zum Profitstreben durch Finanztransaktionen.

Wahrer Profit muss die soziale Balance beinhalten, sonst steht er auf tönernen Füßen. Ebenso entschieden, wie ich den Turbokapitalismus ablehne, lehne ich den Sozialismus, die Überbürokratisierung und die Zentralisierung von Macht ab: auch hier stehe ich zu den typischen Eigenschaften des deutschen Handwerks: Effizienz, schnelle Entscheidungen und möglichst dezentrale, flache Entscheidungsstrukturen.


Sozial ist, was fair bezahlte Arbeit schafft.
Sozial ist, was Chancen- und Bildungsgerechtigkeit schafft.
Sozial bedeutet für mich nicht in erster Linie Umverteilung, sondern die Befähigung zur Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit, um sich selbst und der Allgemeinheit nicht zur Last zu fallen, sondern der Allgemeinheit zu nutzen.
Insoweit bekäme eine Sozialindustrie von mir nur Aufgaben zugeteilt, insofern sie Menschen zu diesen Befähigungen auf kürztestem Wege verhelfen.

Spirituell stehe ich der Glaubensrichtung freier konservativ-barmherziger Protestanten nahe. Hierzu zähle ich das gesamte Spektrum evangelischer Freikirchen in Europa, Afrika, Amerika und anderen Teilen der Welt. 

Über allem aber steht Liebe, Gnade und Vergebung – denn wir alle sind fehlerhafte, unvollkommene und sündige Menschen.

Die Sicht der AfD über den Islam

Intoleranz hat noch nie Probleme gelöst. Deswegen gibt es im islamischen Raum so viele davon.

Ein Versuch die Sicht der AfD auf den Islam zu beschreiben:

Der Islam gehört kulturhistorisch nicht zu Europa – und auch das traditionelle islamische Rollen- und Rechtsverständnis (Schariasystem) passen nicht in eine moderne europäische Zivilisation.

Intoleranz herrscht vor allem in etlichen islamischen Staaten gegenüber Nichtmuslimen: Christen, Juden, Jesiden, Hindus, Buddhisten, Atheisten werden vom Koran als „Ungläubige“ tituliert und entsprechend als Bürger zweiter oder dritter Klasse angesehen und behandelt.

Und viele dieser Scharia-Anhänger auch in Deutschland fröhnen einem islamistischen Absolutheitsanspruch und bringen die in ihrer Heimat kultivierte eigene Überlegenheit und Verachtung Menschen anderen Glaubens und anderer Kultur mit nach Europa.
Häufig gepaart mit einer Anspruchshaltung, denen zufolge die europäischen „Dhimmys“ ja wie selbstverständlich (nach dem Prinzip der islamischen Kopfsteuer für Andersgläubige) für das Wohlbefinden der Einwandernden zu arbeiten und bezahlen zu haben – oder einer Verachtungshaltung gegenüber den europäischen/deutschen Frauen („Schlampen“ / „Huren“).

Toleranz gegenüber solchen Intoleranten halten wir für gefährlich.

Genau deswegen verteidigen wir aktiv unsere westlichen Werte und wollen die unkontrollierte Massenzuwanderung beenden.

Wir wollen auch weiterhin, dass unsere Frauen den Minirock tragen können, ohne begrapscht zu werden.
Wir wollen, dass kritische Karikaturen und freizügige Werbung weiter möglich bleiben.
Wir wollen, dass Vielehen, Zwangsehen, Ehen mit Minderjährigen verboten bleiben.
Wir wollen, dass die Gleichberechtigung der Frau nicht durch das islamische Rollenverständnis und das islamische Rechtsverständnis eingeschränkt wird.

Wir wollen keine Paralleljustiz und auch keine Scharia-Friedensrichter.

Wir wollen keine Muezzin-Rufe in unserer Nachbarschaft hören, welche als tatsächliches Glaubensbekenntnis („Allah ist Groß, bzw. der Größte“) eben nicht mit der Zeitangabe eines Glockengeläuts vergleichbar ist.

Wir wollen keine Glaubens- und Religionsvermischungen (Stichworte Chrislam / Allah=Gott).
Wir wollen kein de facto Verbot im vorauseilenden Gehorsam von Schweinefleisch in Schulkantinen oder sonstigen Kantinen.

Wir wollen keine Einwanderung in die Sozialsysteme, zumal es genug Arbeitskräftepotential in Südeuropa gibt (Arbeitslosenraten bis zu 50 Prozent) und die Digitalisierung der Wirtschaft noch Hunderttausende Jobs vernichten wird.

Wir wollen kein islamisches Prekariat und Proletariat in Europa, bei dem radikale sunnitische Prediger leichtes Spiel haben.

Auch sehen wir den in den islamischen und arabischen Völkern verwurztelten Antisemitismus als gefährlich an.

Das alles hat nichts mit Islamophobie zu tun – denn Phobie ist eine Krankheit.
Wir aber haben ganz reale Begründungen und Erfahrungen für unsere Ansichten.

Gegen einen liberalen Islam a la Atatürk, der Aleviten oder Ismaeliten haben gibt es wenig einzuwenden. Doch im Bereich des sunnitischen Islams gibt es zu starke radikale Strömungen.

Wenn denn jemand eine Phobie hätte, dann die vor einem neuem bürgerlichen konservativ-liberalen Nationalbewusstsein und einer Renaissance der Nationalstaaten.

Wir allerdings plädieren für eine Kooperation der europäischen Nationalstaaten in einem Wirtschaftsverband wie der EFTA und einem Verteidigungsverbund wie der Nato – ohne EUrokratie, ohne Superregulierung und ohne Brüsseler Zentralismus.

 


Haftungsausschluss:
Für die Inhalte von verknüpften Seiten und Texten von Gastautoren übernehme ich keine Haftung.

Als ehemaliger Signäler (Signalgast) der FGS Datten M1068 verfolge ich natürlich die Entwicklung der Marine aus „sicherem“ Abstand mit… daher an dieser Stelle mal ein Video zur Marine:

 

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4 Antworten to “Impressum”

  1. Felix Martens Says:

    Wenn ich mich nicht täusche müßten wir uns kennen!!!! Denn ich war auch Signalgast auf der Datteln!!! 😉 Von 1994 bis 1995. Waren doch auch noch ne weile in der Bremer Werft, bevor es los ging !!!!!
    vielleicht erinnerst du dich noch!!! War der Siggi der damals die Galionsfigur geschnizt hatte…

    1. ritterdersterne Says:

      Ja, klar Felix Martens !!

      Schön, Dich wiederzufinden ;-))

  2. Felix Martens Says:

    Man, das ist schon fast 20 Jahre her!!!! Hab in den letzten Tagen mal versucht einige Kammeraden der Datteln zu finden….Echt schwirig!!!! Wahren ja auch die Erstbesatzung 😉 Ob Das 1. Mienenjagtgeschwader ..oder jetzt ist die Datteln glaube ich in dem 3. Mienenjagtgeschwader die Nahmen herraus giebt?? Wollte mal ein Treffen organisieren…20 Jahre Datteln…. Hey, aber cool dich hir zu treffen!!!!!!!

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