Ostern – nicht Weihnachten – ist das wichtigste Fest für die Christenheit. 

von Freddy Kühne

Jesus, der Christus, zugleich wahrer Mensch und wahrer Gott, verließ seinen Vater im Himmel, 

um auf gleiche Weise zu leben, zu arbeiten und zu leiden, wie die Menschen. 

ER wollte in allem den Menschen gleich sein. Er wollte ihnen ein wahrer Freund sein. Deswegen verließ Jesus den Himmel.

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Stell Dir vor, der Bankmanager legt seinen Anzug ab, seine teure Uhrensammlung und sein  luxoriöses Haus mit Pool, die Jacht, der Privatjet: alles lässt dieser Bankmanager hinter sich, um dann mit einer Frau und ihrer Familie zusammen im armen Afrika zu leben. Er lebt dort ohne Strom, ohne Wasserleitung, ohne Fernseher, ohne medizinische Versorgung. – Klar, dieser Vergleich hinkt – denn er ist nur ein Vergleich.

Aber ungefähr so war es für den Sohn Gottes auch. Der Himmel kennt keinen Tod, keinen Schmerz, keine Tränen, kein Krieg, kein Geschrei, keinen Hunger, keinen Durst, keine Krankheit.

Diesen Ort gab der Sohn Gottes auf, um mit den Menschen zu leben. Und um dann von den Menschen zu Unrecht verklagt und gefoltert zu werden. Zunächst riefen einige „Hosianna“ – andere später „Kreuziget ihn“.

Einige sahen in Jesus einen Propheten, andere einen Politiker, einen König, den Messias. Andere sahen ihn als Gesetzesbrecher und Gotteslästerer.

Doch letztlich ging es Jesus, ein Freund der Menschen, nur darum, einen Weg zu finden, wie die Menschen wieder in die heilsame Gemeinschaft mit Gott kommen können. In eine Gemeinschaft, die den Menschen Heilung und Hilfe, Vergebung und Gnade und ewiges Leben bringen soll.

Die Menschen sollen zurück finden zu einem heilsamen Leben. Ein Leben ohne Hass, ohne Neid, ohne Streit, ohne Machtmissbrauch, ohne sexuellen Mißbrauch, ohne Gewalt, ohne Krieg, ohne Angst und ohne Krankheit. Das ist das Ziel, das Jesus mit den Menschen – mit uns Menschen hat.Für dieses Ziel gab Jesus alles. Wie ein Freund alles tut, um das Leben seiner Freunde zu schützen. So gab Jesus auch sein Leben. Jesus musste den Tod am Kreuz sterben und ins Totenreich einkehren.

Denn Gott, der barmherzig und gütig und gnädig ist, ist dennoch zugleich fehlerlos und heilig und gerecht. Gott sorgt am Ende aller Tage für die Gerechtigkeit. Dann – so berichtet die Bibel – wird Gott einen jeden Menschen nach seinen Taten richten – jeder wird dann von Gott ein Urteil erhalten und bekommen, was er anhand seiner Taten verdient hat.

Dann werden alle Menschen von Gott ein Todesurteil empfangen. Denn alle Menschen sind vor Gott schuldig geworden. Da ist kein Gerechter unter den Menschen. Denn selbst an Gott gläubige Menschen haben ihre Schwächen und Fehler: Mose hatte einen Ägypter erschlagen. Israels König David beging Ehebruch mit einer Frau namens Bathseba und schickte ihren Mann vorsätzlich an die vorderste Front im Krieg, damit dieser dort starb. Der Apostel Paulus hatte als Saulus mit Genehmigung der damaligen Schriftgelehrten vor seiner Bekehrung zu Jesus viele Menschen töten und verhaften lassen, weil sie an Jesus Christus glaubten. Und auch große Männer wie Jesse Jackson, der afro-amerikanische Pastor und Bürgerrechtler, hatten viele Frauengeschichten.

„Tod“ so lautet das Urteil des heiligen und gerechten Gottes über diese Fehler der Menschen. „Jesus Christus“ lautet der erfolgreiche Einwand der Verteidigung der von Gott angeklagten Menschen. 

„Ich glaube an die Vergebung durch den stellvertretenden Tod Jesu Christi“ lautet die Aussage, welche zum Freispruch führt. 

Denn der Tod, welchen Jesus am Kreuz starb, diesen starb er stellvertretend für uns Menschen. Damit ist Gottes Forderung nach Gerechtigkeit erfüllt – und zugleich auch Gottes Barmherzigkeit. Diese Barmherzigkeit äussert sich darin, dass Jesus nach dem K-Freitag am Ostersonntag-Morgen von den Toten auferstand. Drei Tage verbrachte Jesus im Totenreich, um allen bis dahin Verstorbenen die Botschaft von der Errettung durch den Glauben an Jesus zu verkündigen.

Am dritten Tage dann gab es ein Erdbeben, das die Wächter am Grab Jesu verschliefen. Der Stein wurde vom Grab weggerollt und Jesus konnte aus dem Tode auferstehen. Damit ist Jesus der „Erstgeborene“, denn er ist als Erster von den Toten auferstanden. Der irdische Tod hat nun keine Macht mehr über Menschen, die sich Jesus Christus anvertrauen.

Deswegen ist Jesus die Macht, die den Tod besiegt. Wirkliche Macht hat nicht der, der Menschen töten kann, sondern der, der sie vom Tod erretten und erwecken kann.

Der springende Punkt ist also nicht, ob Du alle Gesetze und Regeln einhälst. Der springende Punkt ist, ob Du ein Gläubiger an Jesus Christus bist, wirst und bleiben wirst.

Der springende Punkt ist auch nicht, ob Jesus geboren wurde. Sondern dass er auferstanden ist.

Der HERR ist auferstanden. ER ist wahrhaftig auferstanden.

 

 

 

 

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