Zum 70. Jahrestag der Befreiung der „Lager“ von Ausschwitz

von Freddy Kühne für die Transatlantiker der AfD

Es gibt keine passenden Worte des Entsetzens, der Bitte um Verzeihung und Versöhnung für den organisierten semiindustriellen Tod in den sogenannten Konzentrationslagern, die in Wirklichkeit Vernichtungslager waren.

 

Vernichtungslager Ausschwitz – gemeinfrei via Wikimedia Commons

Sie stellten die von Teilen unserer Vorfahren organisierte Hölle auf Erden dar – und entsprangen dem Geistesgerüst der antigöttlichen und antihumanen Lehre des Rassenkampfes analog darwinischer Selektionslehre aus welche die NS-Ideologie Menschen in höher- und minderwertige, in lebens- und lebensunwerte Kategorien einstufte.

Als Transatlantiker der AfD in Deutschland sind wir erleichtert, dass sich diese antigöttlichen und antihumanen faschistischen Ideologien des 20. Jahrhunderts nicht durchsetzen konnten.
Wir sind dankbar für die Opfer aller wahren Antifaschisten , unabhängig von Nationalität und Konfession.

Im Herzen und Gedenken sind wir in stiller Anteilnahme bei allen Opfern und ihren Angehörigen, unabhängig von Nationalität und Konfession. Insbesondere gedenken wir diesbezüglich den Opfern und Angehörigen des jüdischen Glaubens.

Uns trifft persönlich heute keine individuelle Schuld, jedoch gibt es als Mitglied in einer Gruppe , sei es in einer Familie oder in einem Volk , immer die kollektive Verantwortung für Folgen der Fehler der Vorfahren geradezustehen und aus den Fehlern zu lernen.

Wir geloben uns für die Sicherheit und das Existenzrecht des Volkes Israels sowie für Menschen jüdischen Glaubens einzusetzen. Ebenso werden wir den Kampf für die Meinungs-, Religions- und Pressefreiheit führen, ohne uns dabei von faschistischen Bedrohungen des 21. Jahrhunderts einschüchtern zu lassen.

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weitere Lektüre/Audio-Empfehlung:

Musikinstrumente und der Holocaust – Geigen mit Davidsstern (ein Beitrag auf D-Radio Kultur)

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