#Brasilien wird #UN #Migrationspakt wieder #verlassen

Nachrichten aus Übersee +++ Die neue rechtskonservative Regierung Brasiliens hält den Migrationspakt für ungeeignet, die Migration zu steuern

 

Präsident in spe Bolsonaro lehnt Wiedereinführung der Todesstrafe ab

 

 

 

 

Zwar ist die neu gewählte brasilianische Regierung nicht im Amt. Aber der designierte Aussenminister  Ernesto Araújo 

der neuen rechtskonservativen Regierung unter Präsident Bolsonaro kündigte auf Twitter bereits einen Rückzug vom UN-Migrationspakt an.

Die neue Regierung , die  ihr Amt am 1. Januar 2019 antritt, hält den Pakt für ein , Zitat „ungeeigntes Instrument“ um mit der Migration umzugehen.

Auch andere Medien berichten hierzu übereinstimmend.

Die Meinung des neuen brasilianischen Präsidenten Bolsonaro wurde wie folgt zitiert:

»Einwanderung sollte nicht als ein globales Problem behandelt werden, sondern im Einklang mit der Realität und der Souveränität jedes Landes.«

Damit wird die Liste der UNO-Migrationspakt-Verweigerer immer länger.

 

 

 

Parallel wurde in Brasilien über die mögliche Wiedereinführung einer Todesstrafe diskutiert.  Die Diskussion erstickte der neue Präsident in spe Bolsonaro jedoch im Keim, indem er diese Überlegungen klar dementierte: Die Verfassung schließe die Todesstrafe aus und eine Wiedereinführung ist niemals Gegenstand der Wahlversprechen gewesen, sagte Bolsonaro.

 

 

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Titelfotos: Bildschirmfotos von Youtube bzw. Twitter