Die Kirchenbau-Meldung aus der Türkei war nur – wie zu erwarten – ein Public Relations-Trick und ist daher eine Mogelpackung.

von Freddy Kühne
via Wikimedia Commons

Türkische Flagge gemeinfrei via WikimediaCommons

 

Dies meldet das Schweizer Livenet-Magazin/ Dombauradio.

Die Situation der Christen in der Türkei (dem früheren christlichen Weltreich Byzanz) sollte sich verbessern – zumindest gaukelten uns das Meldungen aus der Türkei vor, kurz bevor der türkische Premier zu Besuch in Deutschland weilte.
Es gibt zwar keine Belege, aber Gerüchten zufolge, könnte hinter diesen lancierten Falschmeldungen die türkische Regierung stehen, die mit diesen Meldungen als EU-Beitrittskandidat Punkte sammeln wollte.

Doch alles war nur ein großer Bluff. Tatsächlich hat in der islamistischen AKP-Regierung niemand ein Interesse daran, die Situation der Christen in der Türkei zu verbessern.
Das heutige Gebiet der Türkei gehörte vom 5. bis zum 15. Jahrhundert über 1000 Jahre größtenteils zum christlichen Weltreich Byzanz, welches mit dem Fall Konstantiopels (nach dem Kaiser Konstantin benannt) unterging. Im Laufe der letzten ca. 500 Jahre , vor allem aber ab Mitte des 19. Jahrhunderts bis Anfang des 20. Jahrhunderts, wurden sowohl die armenischen Christen wie auch die anatolischen Christen durch immer wieder neue Wellen von Verfolgung, Vertreibung und sogar Massenmorden von ursprünglich über Millionen Christen auf nunmehr 100.000 reduziert.

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