Nach der #Klima #Demo ++ #Friday for #Future ++ Oder: Die politische Instrumentalisierung des Bildungssystems

Gesehen und Gedanken

 

Gesehen 

Müll nach der „Klima-Demo“

Foto von Thomas Josef Schießl

Gedanken

Von Freddy Kühne

 

In den 1980er Jahren wurden wir  in den Grundschulen von Lehrerinnen und Lehrern dazu animiert , Altpapier mit in die Schule zu bringen , was möglicherweise noch eine sinnvolle Aktion war. Uns Schülern war natürlich nicht klar, dass dahinter eine politische Instrumentalisierung stecken könnte, wir wussten ja noch nicht einmal was Politik war und wie subversiv geschickt politische Strömungen und Parteien auf die Schulen zugreifen.  Zeitgleich wurde massiv gegen den Nato-Doppelbeschluss (die meisten dürften heute immer noch nicht wissen, was der eigentlich bedeutete) demonstriert, das heißt eigentlich: Die meisten Demonstranten demonstierten damit einseitig gegen das westliche Verteidigungsbündnis und einseitig gegen die Aufstellung von Pershing-2 Raketen der USA in Deutschland.

Dass der Nato-Doppelbeschluss eigentlich zuerst die Russen aufforderte, ihre bereits stationierten SS 20 Raketen in Osteuropa zu demontieren, um halt keine Pershing 2a aufstellen zu müssen, war den meisten Demo-Teilnehmern wohl nicht bewusst: Diesen politisch-militärischen Zusammenhang sahen sie erst gar nicht oder wollten ihn nicht sehen. Das war den Organisatoren hinter den „Anti-Atom-Protesten“ wohl auch ganz recht, wurden diese doch von den Kommunisten und Sozialisten der DDR logistisch gleich mit unterstützt: So reisten ja auch 1980 zu Anti-Strauß-Kundgebungen einträchtig Sozialdemokraten, Grüne, Kommunisten der DKP , MLPD und so weiter zu CDU-Wahlkampfveranstaltungen an. Wahrscheinlich mitorganisiert und mitfinanziert von der Staatssicherheit (Stasi) der DDR.

Wie geschickt also die öko-sozialistische Seite bereits die Jugend und Kinder im Schulsystem infiltrierte, obwohl diese politische Richtung damals noch kaum politische Kontrolle in den Ministerien hatte, ist erstaunlich.

Nach der Panikmache vor Waldsterben und Atomraketen folgte die Panikmache  vor Atomkraft. Auch hier wurde massiv im Bildungs-und Sozialbereich durch rot-grüne Sachbearbeiter und Lehrer – beinahe alle im und während des Staatsdienstes –  propagiert. Von politischer Neutralität, wie man sie von Beamten erwarten darf , wenig zu sehen.

Naiv zu glauben, die Schüler würden von alleine auf die Idee kommen, Freitags während des Schulunterrichtes demonstrieren zu gehen: Auf diese Idee werden sie ebenso von klima-engagierten lehrenden Beamten gebracht,  welche damit zu verstehen geben, dass sie selbst entscheiden können, wann und wie die Bildungspflicht gilt und wann „moralisch über dem Gesetz stehende Themen“ es erlauben, das Gesetz zu brechen.

Hier macht sich das Vorbild der Kanzlerin bemerkbar, welche sich auch nonchalant über Artikel 16 a des Grundgesetzes hinwegsetzt – oder über den Vertrag von Maastricht (No-Bail-Out-Klausel)….

Da nun die öko-sozialistische Bewegung inzwischen auch einen öko-industriellen Komplex gebildet hat, folgten weitere Themen, bei denen man Weltuntergangsstimmung propagiert:  Die Angst vor dem CO2 und der durch dieses angeblich verursachte Klima-Erhitzungs-Treibhaus-Programm.

Wir sind jetzt schon ganz gespannt, was sich diese politische Richtung als Nächstes einfallen lässt, wenn sich herausstellt, dass weder der Wald noch das Klima gestorben sind.

 

Grafik: Netzfund Politik und Zeitgeschehen

 

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