Der #Untergang der #Imperien ++ #Aufstieg und #Fall von #Welt #Reichen

+++ Ägypten – Rom – Byzanz  +++

 

Bild: Konstantin. Herrscher von Byzanz.

Von Freddy Kühne

 

Clevere, mutige , kluge und durchsetzungsfähige Herrscher bauten sie auf: Große Weltreiche. Imperien, die über Dekaden oder Jahrhunderte kulturell , politisch und militärisch weite Teile der Menschheit und Landstriche beherrschten.

Nur mit großem Eifer , mit großer Energie, Disziplin und mit permanentem Einsatz konnten diese Reiche gegen alle Widerstände gegründet und aufrechterhalten werden.

Trotz allem gingen diese Weltreiche stets und immer wieder unter. Das lag meistens aus einer Kombination aus innerem Zerfall, innerem Zwist und Streit zwischen den verschiedensten Interessen- , Lobby- und Bevölkerungsgruppen – und der Bedrohung von aussen.

Politik ist die Kunst, diese unterschiedlichen Interessen bestmöglich auszugleichen. Aber sich verschärfende Wirtschafts- und Gesundheits- sowie Glaubwürdigkeitskrisen fachen die internen Verteilungskämpfe zwischen den unterschiedlichen Gruppen stets von Neuem an, sodass die Herrscherhäuser permanentem Stress , permanenten Intrigen und Kämpfen von innen ausgesetzt sind.

Wer nur den äusseren Schein der Macht und des Reichtums dieser Herrscherdynastien sieht, der vergißt, dass dieser Wohlstand und diese Macht im Gegenzug auch die permanente Verteidigung , Behauptung oder auch Eroberung desselbigen verlangt – nach innen und nach aussen.

In diesem Sinne sind die Herrscher der Reiche als auch ihre Weltreiche nicht nur Treibende sondern selbst stets Getriebene – und permanent auf der Flucht nach vorn. Genau deswegen benötigen diese Herrscher kluge und weise und dennoch zugleich demütige und treue sowie wahrhaftige Berater und Mitarbeiter. Mitarbeiter, die ihnen nicht permanent nach dem Mund reden oder Honig um den Bart schmieren – sondern Mitarbeiter, die ihnen klar und deutlich die möglichen Optionen und ihre jeweiligen Folgen aufzeigen – wie am Beispiel von Josef , dem Berater des Pharaos in Ägypten, erkennbar wird.

 

Dabei können auch aktuelle Herrscher, Politiker und Führungskräfte zugleich immer wieder aus den alten aufgeschriebenen Ereignissen der Weltgeschichte und ihrer Reiche und Herrscher lernen.  Denn die Kunst des Herrschens und Regierens hat sich bis heute prinzipiell wenig verändert – ebenso wenig wie die menschliche Natur , das menschliche Ego sich verändert hat.

Einzig ist die Zeit und ihre technologischen Errungenschaften haben sich extrem fortentwickelt.

Dabei muss auch die Erkenntnis erwähnt werden, dass Weltreiche nur dann Bestand haben können, sofern sie auf eine zentrale, glaub-würdige geistige  Grundlage gebaut sind, die die übergroße Mehrheit ihrer Bewohner auch teilt: Eine gemeinsame zentrale Kultur in ihrer ursprünglichen Bedeutung des Wortstammes Kultus und Kult (=Gottesverehrung) war in allen Weltreichen Bedingung für den inneren Zusammenhalt und damit zugleich Bedingung für den erfolgreichen Bestand und die Expansion.

Ein Reich, das in sich selbst kult-urell gespalten ist, hat keine dauerhafte Überlebenschance, da es durch diese innere Spaltung auch nicht in der Lage ist, äusseren Gefahren zu trotzen.

 

 

 

 

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