Erntedank + Gott sei Dank: Wir leiden keine Not

Erntedank & Thanksgiving 1620 bis 2020

 

Jauchzet, frohlocket!

Auf, preiset die Tage! Rühmet, was heute der Höchste getan!

Lasset das Zagen, verbannet die Klage, Stimmet voll Jauchzen und Fröhlichkeit an!

Dienet dem Höchsten mit herrlichen Chören, Laßt uns den Namen des Herrschers verehren

 

 

 

 

 

Lasst uns dankbar sein für alle Gaben, Lasst uns dem Geber danken

Erntedank und Gott sei Dank !

In Deutschland feiern wir das Erntedankfest nach dem Kirchenkalender meist Anfang bis Mitte Oktober.  In den

USA wird das Thanksgiving-Fest traditionell am ersten Donnerstag im November gefeiert.

Beide Zeremonien haben denselben christlichen Ursprung: Vorbild ist das jüdische Erntedankfest,

das seit mehr als 6000 Jahren gefeiert wird.

 

 

Erntedank

 

Erntedank-Lied

 

 

Gerhard Schmiedt aus Krempel erzählt vom Leben und Arbeiten als Landwirt

 

 

 

In einem weit entfernten Land (Lied)

 

 

Thanksgiving 1620-2020

 

Vor fast genau vierhundert Jahren brachen die ersten Pilger im Jahre 1620 aus Europa in das neue „gelobte Land“ Amerika auf. In Europa wurden sie wegen ihrer religiösen Anschauungen benachteiligt. So fassten die Pilgerväter , nachdem sie den englischen König zuvor ohne Erfolg um Reformen der Kirche baten, den Entschluss nach Amerika zu segeln, nachdem sie zuvor schon einige Jahre im in den liberaleren Niederlanden, welche sich vom katholischen Haus Habsburg getrennt hatten, lebten.  Dort – also in Amerika –  angekommen standen die puritanischen Neusiedler vor dem Nichts: Sie mussten alles mit eigener Hände Arbeit mit viel Fleiß, Disziplin und Zähigkeit aufbauen: Den Boden urbar machen, Holz fällen und bearbeiten , ihre Häuser selbst bauen, ihre Felder selbst furchen , einsäen, gießen und abernten.

Das Abernten wurde von den Pilgervätern und -müttern seit jeher aufgrund ihres tiefen christlichen gottesehrfürchtigen Glaubens am ersten Donnerstag im November mit dem „Thanksgiving“ gefeiert.

Ganz nach dem Vorbild der Pilgerväter des Volkes Israels, wie uns in der Bibel berichtet wird.

Mit der Feier des Thanksgiving erinnern die Neusiedler zugleich auch an ihre Ankunft Anfang November 1620 in Amerika.

Nachfolgend daher einige Dokumentationen zum amerikanischen Thanksgiving.

 

 

History: The Pilgrims Journey Documentary

 

 

 

Pilgrims and the New World

 

 

 

Die Geschichte hinter der Geschichte von Thanksgiving

 

 

 

Die Geschichte hinter Erntedank

 

Die Heilige Schrift berichtet uns im ersten Buch Mose (Genesis), Kapitel 8 ab Vers 22, nach der ersten Sintflut von Gottes Zusage an Noah, die Erde nie wieder zu überfluten, Zitat (Neue Zürcher Übersetzung): 

 

Da hob Noah das Dach der Arche ab und schaute hinaus, und sieh, der Erdboden war trocken geworden. 14 Und im zweiten Monat, am siebenundzwanzigsten Tag des Monats, war die Erde ganz trocken. 15 Da redete Gott zu Noah und sprach: 16 Geh aus der Arche, du und mit dir deine Frau, deine Söhne und die Frauen deiner Söhne. 17 Und alle Tiere, die bei dir sind, alles Fleisch: die Vögel, das Vieh und alle Kriechtiere, die auf der Erde sich regen, die lass mit dir heraus, dass sie wimmeln auf der Erde und fruchtbar seien und sich mehren auf der Erde. 18 Da ging Noah hinaus, und mit ihm seine Söhne, seine Frau und die Frauen seiner Söhne. 19 Auch alle Tiere, alle Kriechtiere und alle Vögel, alles, was auf der Erde sich regt, Art um Art gingen sie aus der Arche. 20 Und Noah baute dem HERRN einen Altar. Dann nahm er von allen reinen Tieren und von allen reinen Vögeln und brachte Brandopfer dar auf dem Altar. 21 Und der HERR roch den beschwichtigenden Duft, und der HERR sprach bei sich selbst: Nie werde ich wieder die Erde verachten um des Menschen willen. Denn das Trachten des Menschenherzens ist böse von Jugend an. Und nie werde ich wieder schlagen, was da lebt, wie ich getan habe.

22 Solange die Erde währt, sollen nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.

Zitatende.

 

 

 

Loben zieht nach oben

 

 

„Loben zieht nach Oben!“ Beim Verfassen des Artikels viel mir spontan das nachfolgende Weihnachtslied ein: „Lasset das Zagen, verbannet die Klage. Stimmet voll Jauchzen und Fröhlichkeit an !“

Ja, das sollten wir heute und in den nächsten Tagen auch wieder einmal verstärkt tun. Lasst uns den Blick auf all die guten Gaben und Geschenke richten, die der HERR unseren Familien, unserem Land, unserer Nation schenkt.

Lasst uns Gott dafür preisen, danken , loben und die Ehre geben !

 

 

 

Jauchzet, frohlocket!

Auf, preiset die Tage! Rühmet, was heute der Höchste getan!

Lasset das Zagen, verbannet die Klage, Stimmet voll Jauchzen und Fröhlichkeit an!

Dienet dem Höchsten mit herrlichen Chören, Laßt uns den Namen des Herrschers verehren

 

 

 

J.S. Bach WO – BVW 248 Teil 1 „Jauchzet frohlocket“

 

 

 

 

Titelbild: Pixabay / congerdesign / Freie Nutzung

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99 Thesen

 

 

Gott sagt fruchtbares Land, beständigen Regen und beständige Ernte zu – unter einer Bedingung

 

 

Die Heilige Schrift berichtet uns im fünften Buch Mose, Kapitel 11 von der Vorhersage und Zusage Gottes an sein Volk über ein fruchtbares Land, in dem Milch und Honig fließen. 

Doch ist die Zusage Gottes auch an eine Bedingung geknüpft, nämlich die, dass das Volk Gottes Gebote  beachtet und sich nicht zur Anbetung  anderer Götter verführen lässt.

Zitat (Neue Zürcher Übersetzung):

 

 

Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben und allezeit seine Vorschriften halten, seine Satzungen, seine Rechte und seine Gebote. 2 Heute nun sollt ihr erkennen, denn nicht mit euren Kindern rede ich, die die Erziehung durch den HERRN, euren Gott, nicht kennen und die seine Grösse nicht erfahren haben, seine starke Hand und seinen ausgestreckten Arm, 3 seine Zeichen und seine Taten, die er in Ägypten am Pharao, dem König von Ägypten, und an seinem ganzen Land vollbracht hat, 4 und was er mit dem Heer der Ägypter, mit ihren Pferden und Wagen getan hat, wie er das Wasser des Schilfmeers über sie hinfluten liess, als sie euch nachjagten, und wie der HERR sie vertilgte bis auf den heutigen Tag 5 und was er dann in der Wüste mit euch getan hat, bis ihr an diesen Ort gekommen seid, 6 und was er an Datan und Abiram, den Söhnen Eliabs, des Sohnes Rubens, getan hat, als die Erde ihren Schlund aufriss und sie verschlang samt ihren Familien und Zelten und allen ihren Tieren, mitten in ganz Israel. 7 Ihr aber habt mit eigenen Augen die grossen Taten gesehen, die der HERR getan hat.

8 So haltet denn das ganze Gebot, das ich euch heute gebe, damit ihr stark seid und in das Land kommt und es in Besitz nehmt, in das ihr ziehen werdet, um es in Besitz zu nehmen, 9 und damit ihr lange lebt auf dem Boden, den er ihnen und ihren Nachkommen zu geben euren Vorfahren geschworen hat, ein Land, in dem Milch und Honig fliessen. 10 Denn das Land, in das du kommst, um es in Besitz zu nehmen, ist nicht wie das Land Ägypten, aus dem ihr ausgezogen seid: Wenn du deinen Samen gesät hattest, musstest du es mühsam bewässern[1] wie einen Gemüsegarten. 11 Und das Land, in das ihr zieht, um es in Besitz zu nehmen, ist ein Land mit Bergen und Tälern, das vom Regen des Himmels mit Wasser getränkt wird, 12 ein Land, auf das der HERR, dein Gott, beständig acht gibt, auf dem die Augen des HERRN, deines Gottes, ruhen, vom Anfang des Jahres bis zum Ende des Jahres.

 

13 Wenn ihr nun auf meine Gebote hört, die ich euch heute gebe, und den HERRN, euren Gott, liebt und ihm von ganzem Herzen und von ganzer Seele dient, 14 dann werde ich eurem Land Regen geben zu seiner Zeit, Herbstregen und Frühjahrsregen, und du wirst dein Korn, deinen Wein und dein Öl einbringen, 15 und ich werde deinem Vieh auf deinem Feld Gras geben, und du wirst dich satt essen können.

16 Achtet aber darauf, dass euer Herz sich nicht verführen lässt und ihr nicht abfallt und anderen Göttern dient und sie anbetet 17 und der Zorn des HERRN gegen euch entflammt und er den Himmel verschliesst, so dass kein Regen kommt und der Boden seinen Ertrag nicht gibt und ihr bald aus dem guten Land getilgt werdet, das der HERR euch gibt.

 

Zitatende.

 

 

One Lord

One God

One Faith


Eternally

 

 

In The Kingdom / Whitecross