Der „Durchbruch“ im Atomstreit mit dem Iran

kommentiert von Stephan Schmidt*:

Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich, soll Mark Twain gesagt haben. Sucht man nach Reimen für den ‪#‎IranDeal‬, so findet man diese im Atomabkommen mit Nordkorea Anfang dieses Jahrhunderts sowie im Münchener Abkommen von 1938.

Rosel Eckstein/pixelio.de

Rosel Eckstein/pixelio.de

Iran hat kein Vertrauen verdient. Iran hat bereits einmal ein Abkommen aufgekündigt und zugesagte Kontrollen verhindert und damit das Vertrauen zerstört. Ebenso hatte Nordkorea kein Vertrauen verdient und entwickelte nach einem Abkommen zur Nukleartechnologe seine Kernwaffen zur Einsatzreife weiter. Auch Nazi-Deutschland damals hatte kein Vertrauen verdient und setzte seine Expansionspolitik unbeirrt nach dem Vertrag mit Großbritannien fort.

Aggressiven Diktaturen kann man mit bloßer Diplomatie nicht beikommen, man muss aus einer Position der Stärke agieren, das sollte „der Westen“ eigentlich gelernt haben.

Iran verfügt heute schon über Raketen mit einer Reichweite mindestens bis Rumänien, vermutlich bis Ungarn. Kein Wort über dieses Programm nach allem, was man weiß. Iran kooperiert in Waffen- wie Nukleartechnik mit Nordkorea. Iran muss nicht allein im eigenen Land forschen.
Iran hätte massiv in Vorleistung zur Demontage seiner Nuklearanlagen gehen müssen, um ein entsprechendes Abkommen zu erlangen. Nun hat Iran 10 Jahre Zeit gewonnen.

Die nukleare Aufrüstung des Iran ist mit dem Abkommen wahrscheinlicher geworden, ebenso ein nuklearer Rüstungswettlauf im Nahen Osten.

Vergleichen Sie die Pressekonferenz von Obama mit denen Clintons 2004 und Chamberlains 1938. Und bedenken Sie, was ein paar Jahre später vom Optimismus übrigblieb …

 

*Stephan Schmidt ist Sprecher der Transatlantiker der AfD und Mitglied im Landesvorstand der AfD Bayern

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externe Verknüpfung (Facebook):

Video Pressekonferenz Obama Iran / Clinton Nord Korea / Chamberlain Hitler

 

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