Geo- und Sicherheitspolitik


Deutsche Supertechnik: Mit dem neuen Hightech Radar für den Eurofighter an die technologische Weltspitze

Mit dem Hochleistungs-Technologie-Radar können bis zu 200 Ziele gleichzeitig erfasst werden

 

Zehnmal mehr Ziele als bisher kann der Eurofighter Typhoon mit der neuen Radar-Hochtechnologie gleichzeitig beobachten und anvisieren. Möglich wird das durch viele bewegliche Radarsensoren und eine extrem verbesserte Rechnerleistung im Hintergrund. Diese ist in der Lage die sich bei hoher Fluggeschwindigkeit rasant veränderten Landschafts- und Lagebilder für zweihundert Ziele in Echtzeit zu erfassen.

Damit schließt Deutschland in der Radartechnologie weltweit erstmals seit Ende des zweiten Weltkriegs wieder zur technologischen Weltspitze auf.

Neben Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien wird der Eurofighter auch von arabischen Staaten eingesetzt. Auch Finnland erhält ab 2020 neue (mehr …)

Siegesparade vom 24. Juni 1945 heute in Moskau erneuert

Russland reproduzierte die Original-Siegesparade vom 24. Juni 1945

 

 

Von Floydmasika

 

Russland reproduziert am Roten Platz die Siegesparade vom 24. Juni 1945. Am 9. Mai war es wegen CoViD-19 nicht möglich. Jetzt wird es in zahlreichen Städten mit prachtvollem und durchaus tiefsinnigem, ergreifendem Zeremoniell nachgeholt. Für den Sinn sorgte Wladimir Putin vor ein paar Tagen mit einem lang erwarteten gelehrten Aufsatz über die Ursachen des zweiten Weltkrieges.


Darin erklärt Putin, dass der Westen diesen Krieg herbeiführte, indem er zunächst mit Versailles Deutschland ungebührend erniedrigte und dann Hitler förderte, gewähren ließ und nach Osten richtete, in der Hoffnung, dass sich Deutschland und die Sowjetunion gegenseitig zerfleischen. Auch nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion kam vom Westen zunächst wenig Hilfe. 2/3 der deutschen Truppen waren in Russland gebunden und der Westen ließ sich Zeit. Erst als (mehr …)

Nordkorea versus Südkorea: Kim Jong Un und Schwester lassen Verbindungsbüro in Kaesong in die Luft sprengen

Hintergründe zur brutalsten Diktatur der Welt

 

Bild: Kopie des Pariser Triumphbogens in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjönjang

 

Von Freddy Kühne

 

Nachdem südkoreanische Aktivisten erneut hunderte von Ballons mit schriftlicher Kritik beladen in den Norden Koreas haben fliegen lassen, ließ die Schwester Kim Jong Un´s bereits letzten Samstag eine drastische Vergeltungsaktion ankündigen. Diese wurde nun mit der Sprengung des Verbindungsbüros in der entmilitarisierten Zone vollzogen.

Anfang der 2000er Jahre , stand- circa 10 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung und dem Fall des Eisernen Vorhangs – auch zwischen den beiden koreanischen Staaten der Kurs auf Entspannung: Grenzzonen wurden entmilitarisiert und es wurde sogar ein gemeinsamer Industriepark angelegt. Dieser wurde jedoch bereits im Jahre 2016 auf Betreiben Nordkoreas stillgelegt: Kim Jong Un zog die nordkoreanischen Arbeiter aus dem Industriepark in der Grenzzone ab.

Stattdessen trieb er das Atomraketenprogramm weiter voran.

Nordkorea gehört zu einem der ideologisch verbohrtesten kommunistischen Regime der Welt. Die Menschen leben in bitterster Armut, der Diktator lässt sich (mehr …)

Nordstream2 und US-Truppen: USA und Polen sollten stärker auf deutsche und russische Interessen eingehen,

sonst zerstören sie dauerhaft die tradtionell guten Beziehungen – vor allem zu Deutschland

Im Gegenzug müssen auch Berlin und Brüssel Washington entgegenkommen, ansonsten droht dauerhaft die transatlantische und innereuropäische Spaltung 

 

Eine geopolitische Analyse :

Von den USA, über Europa, Israel , Iran bis hin zu China und Hong-Kong – Eine geopolitische Analyse über die derzeitig anhaltende Kompasslosigkeit deutscher Aussen- und Sicherheitspolitik

 

 

Von Freddy Kühne

Berlin, 12. Juni 2020.

 

Foto: Berlin Spree © Freddy Kühne

 

Wer – wie alle Berliner Regierungen Merkels – permanent nur auf Sicht fährt, der hat in Wahrheit weder einen Kompass noch eine Karte.

Und weil und warum dies so gefährlich ist, erfolgt an dieser Stelle einmal eine grundsätzliche geopolitische Positionierung.

Dabei beginnen wir heuer zunächst mit der Energiesicherheit , ausgelöst durch die gegensätzlichen Interessen in der Frage von Nordstream 2, bevor wir dann den Bogen zu anderen wichtigen weltpolitischen Themen von Europa, über die USA, Israel, Iran , China und der Hong-Kong Frage schlagen.

Energiesicherheit

Energiesicherheit muss in Deutschland groß geschrieben werden. Aufgrund des – unglücklicherweise – beschlossenen Atomkraft und Kohleausstiegs braucht Deutschland zukünftig vermehrt Gasimporte. Da das US-Flüssiggas aus gefracktem Gas stammt und es zudem auf circa minus 200 Grad Celsius heruntergekühlt werden muss und mit Schiffen über den Atlantik verschifft wird, ist es aus Aspekten der Ökologie und Ökonomie für Deutschland schlicht nicht interessant, das US-Flüssiggas in enormen Mengen zu importieren.

Auch die Energiesicherheit wird mit US-Flüssiggas für Deutschland nicht verbessert. Denn im Kriegsfall sind die Tanker ein leichtes Ziel für gegnerische Flugzeugträger und Raketen.

Sowohl ökologisch wie ökonomisch macht der Import von russischem Gas daher viel mehr Sinn für Deutschland. Und auch die Energiesicherheit Deutschlands und (mehr …)

Hostile Waters – Im Fahrwasser des Todes

Filmempfehlung

 

Im Jahre 1986 ist die Entspannungspolitik Gorbatschows so weit fortgeschritten, daß es zu einem Gipfeltreffen mit Reagan in Island kommt. Überschattet wird dieses historische Ereignis durch eine Kollision zweier U-Boote vor der Küste Bermudas: ein sowjetisches U-Boot, das nukleare Waffen transportiert, stößt mit einem Atom-U-Boot der Amerikaner zusammen. Das russische Boot wird dabei erheblich beschädigt, so daß eine nukleare Katastrophe droht. Durch den aufopfernden Einsatz ihres Lebens können Captain Britanov und seine Mannschaft eine Eskalation verhindern

 

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Mit allen Mitteln: USA-Update Juni 2020

Die politische Instrumentalisierung einer Einzeltat im Wahljahr der USA

 

Von Helmut Roewer

 

Der Kampf zur Abwahl von Trump tritt in die entscheidende Phase ein und überschreitet die Schwelle der Gewalt

Zur Zeit wird die Nachrichtenlage von den chaotischen Vorgängen in den USA dominiert. Es sieht so aus, als wäre der Bürgerkrieg zwischen schwarz und weiß ausgebrochen. Zumindest wird dies landauf landab behauptet. Ich habe Zweifel, ob dies auch nur annähernd so ist. Wenn überhaupt handelt es sich hier um einen Kampf von links außen gegen das Bürgertum.

Ich schicke voraus: Es ist nahezu ausgeschlossen, sich ein einigermaßen zutreffendes, seriöses Urteil zu bilden, weil die Grundvoraussetzungen hierfür fehlen: Fakten, Fakten und nochmals Fakten. Sie sind aus den USA selbst in der üblichen Form durch Augenschein nicht zu beschaffen, da man nicht einreisen kann.

Neben den Krawallen und ihren möglichen Ursachen werde ich in diesem Update Nachträge zum Wahlkampf in den USA liefern, zum Eingreifen der Kanzlerin in diesen und zum Rundschlag der social media gegen Trump, um dessen Abwahl zu erzwingen. Who is who – über wen sprechen wir hier eigentlich und warum?

Am 25. Mai 2020 kam in Minneapolis ein Schwarzer im Zusammenhang mit einem Polizeieinsatz ums Leben. Minneapolis ist eine Stadt in dem im Norden der USA gelegenen Bundesstaat Minnesota – in seiner Selbstbeschreibung ein Land der zehntausend Seen, also eine Art Mecklenburg-Vorpommern im Großformat. Bis hierhin scheint alles klar zu sein, doch das war es dann auch schon. Ich besitze keinerlei belastbare Information über: (1) Wer genau ist dieser Tote? (2) Was genau löste den Zusammenstoß mit der Polizei aus? (3) Was genau löste den Tod des Mannes aus?

(1) Der Name des Toten ist George Floyd. Ich nehme an, das stimmt. Sein Vorstrafenregister ist ellenlang. Falls diese Angaben stimmen, ist er ein polizeibekannter Gewohnheitskrimineller gewesen. Hinzu tritt eine offenbar bis zu seinem Tode andauernde Karriere als Drogenkonsument. Ob die Angaben aus dem Umfeld des (mehr …)

Death Valley Days + Defender Europe 2020: Übung macht den Meister

 

 

Von Freddy Kühne

 

Übung macht den Meister: So sagt es der deutsche Volksmund. Das gilt natürlich nicht nur für Schüler, Studenten, Musiker oder Sportler – sondern eben auch für Polizisten und – für Soldaten.

Die USA bringen über Häfen in Belgien, den Niederlanden und Deutschland 20.000 Soldaten nach Europa. Das ist eine notwendige Übung, da vor allen Dingen die deutsche Bundesregierung die Bundeswehr quasi durch vorsätzliche Unterfinanzierung und übertriebenen Personalabbau – in allen Bereichen einschließlich der Materialbeschaffung –  in einen Zustand versetzt hat, der die Verteidigungsfähigkeit Europas inzwischen gefährdet.

Entsprechende Kritik gibt es vonseiten der Nato-Partner in Osteuropa aber auch aus den USA an Deutschland seit vielen Jahren.  Noch zu meinen Wehrdienstzeiten (mehr …)

Europol: Größte Terrorismusgefahr in der EU geht vom Islam aus, rechter Terror kaum vorhanden

Der aktuelle Bericht ist nur für einen kleinen Kreis der Politiker einsehbar 

Linke False-Flag Aktionen und auch islamistischer Rechtsextremismus und Antisemitismus wird der Rubrik „Rechtsextremismus“ zugeschrieben und nicht etwa dem „islamischen Extremismus“

 

 

Von David Berger und Peter Helmes

 

Der neueste, allgemein verfügbare „Terrorism Situation and Trend Reportvon Europol, der Polizeibehörde der EU, steht im krassen Gegensatz zu den Aussagen deutscher Politiker: Nach ihm geht die größte Gefahr in Europa vom islamischen Terrorismus aus, danach kommt der linke Terrorismus. Und: Rechten Terrorismus gibt es fast nicht. 

Von der Kanzlerin bis zum Extremismusbeauftragten des Kleingärtnervereins von Hintertupfing schallt es derzeit in geschlossener Einmütigkeit durch unser Vaterland: „Der Rechtsextremismus ist derzeit die größte Gefahr überhaupt!“

Dschihad-Terror stellt alle anderen Terrorarten in den Schatten

Umso erstaunlicher ist, dass das die neueste Veröffentlichung von „Europol“ komplett anders sieht. In ihrem neuesten „Terrorism Situation and Trend Report“ sieht die Polizeibehörde der EU die Gefahren ganz woanders.

Gleich im Vorwort des fast 100 Seiten umfassenden Reports heißt es: „Im Jahr 2018 stellte der Terrorismus weiterhin eine große Bedrohung für die Sicherheit in den EU-Mitgliedstaaten dar. Bei schrecklichen Anschlägen, die von Dschihadisten wie denen in Trèbes, Paris, Lüttich und Straßburg verübt wurden, kamen insgesamt dreizehn Menschen ums Leben und viele weitere wurden verletzt.“ (mehr …)

Jüdin erklärt den neuen Antisemitismus und wie er tickt – Orit Arfa bei der AfD

Orit Arfa bei der Landtagsfraktion der AfD in Nordrhein-Westfalen

 

 

Jüdin erklärt, wie der neue Antisemitismus tickt & wer ihn anheizt !

 

 

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Stimmen aus Berlin , Athen und Brüssel zum türkischen Erpressungsversuch : Die EU-Aussengrenzen bleiben geschützt

Populismus wirkt ! AfD wirkt !

Inzwischen fordert auch die CDU Bundestagsfraktion den Schutz der EU-Aussengrenze : 2015 darf sich nicht wiederholen !

 

Von Freddy Kühne

 

Die EU sagt Griechenland Solidarität zu: Die Zahl der Frontex-Beamten an der EU-Aussengrenze wird von 530 auf 630 aufgestockt. Ebenso werden weitere Schiffe und Fahrzeuge zum Grenzschutz an der griechischen EU-Aussengrenze zur Verfügung gestellt. Auch wird Griechenland finanzielle Soforthilfe der EU erhalten.

Zumindest gehen die  Parlamentarier somit inhaltlich stärker auf die Forderungen liberal-national-konservativer populistisch-freiheitlich-sozial-patriotisch-bürgerlicher Rechtsparteien und etlicher Bürgerbewegungen zu: Damit setzt sich die CDU Bundestagsfraktion vorsichtig vom bisherigen Merkel-Kurs ab. Für den Wähler bedeutet das: Die Wahlerfolge für rechtskonservative Parteien wirken also !

Doch das reicht bei weitem noch nicht aus. Das kann erst der Anfang sein: Europa muss vor allen Dingen eine eigene Geo- und Aussenpolitik machen und sich viel stärker darum bemühen, den Krieg in Syrien endgültig zu beenden.

Ein erster Schritt dazu ist die Verurteilung des völkerrechtswidrigen Einmarsches der Türkei nach Syrien. Zugleich muss die Türkei ihre Truppen aus Syrien abziehen, mit denen sie die radikalen Islamisten in Nordsyrien unterstützt. Eine internationale militärische Schutztruppe muss – unter Beteiligung europäischer Länder, Russlands und der USA – im Norden Syriens stationiert werden, unter Zustimmung von Russland und Syrien.

Vor allem braucht es einen Wiederaufbauplan für Syrien  und einen Rückkehrplan für syrische Flüchtlinge aus Europa nach Syrien.

 

Weitere Informationen

Eine zweite Migrationswelle könnte das Land zerreißen

 

EU-Chefs und Premier Mitsotakis zur Lage an der griechisch-türkischen Grenze am 03.03.20

 

 

Bundestag: Statements der Fraktionen am 03.03.20

 

 

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