Reportage aus Syrien: Wiederaufbau und Rückkehr von Flüchtlingen

Eine erneute Eskalation in Syrien in der Region Idlib ist nicht im deutschen Interesse

Bericht von Ulrich Heyden / Kommentar von Freddy Kühne

 

Bericht von Ulrich Heyden

In Syrien starren einen noch überall Betongerippe von zerstörten Häusern an. Aber an jeder Ecke wird renoviert und wiederaufgebaut. Auch Industriebetriebe beginnen wieder mit der Produktion. 1,7 Millionen Syrier, vor allem im Libanon, der Türkei und Deutschland seien bereit zur Rückkehr, erklärte der syrische Minister für munizipale Selbstverwaltung, Husein Machljuf. Syrer, die Verwandte im Ausland haben, berichten, viele ihrer Verwandten würden zurückkommen, wenn die Lage sicher ist. Und tatsächlich: Es wird nicht mehr geschossen, in einigen Gebieten seit Wochen, in anderen schon seit Monaten. Ein Arzt erzählt, viele syrische Flüchtlinge in Deutschland seien nicht glücklich, denn sie hätten keine Arbeit und würden nichts lernen. Eine Reportage von einer Reise durch West- und Zentral-Syrien von Ulrich Heyden

 

 

Kommentar von Freddy Kühne

 

Der von Netzwerken aus den  Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE)  , Saudi-Arabien und  Quatar wegen des von Assad nichtgenehmigten Baus einer (mehr …)

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Sicherheitspolitik: Will Macron einen französisch-russischen Zweibund ?

Frankreichs Präsident Macron will scheinbar an den historisch französisch-russischen Zweibund anknüpfen

Allianzen 1914 / Europa / Wikimedia

von Freddy Kühne

Achtung Deutschland: Russisch-Französische Bündnisse gingen bisher stets zu Lasten Deutschlands und Österreich-Ungarns !

Der aktuelle Vorschlag von Monsieur le Président Macron, die europäische Sicherheit stärker in eine Kooperation mit Russland zu legen und sich damit zugleich von den USA loszueisen , stellt nichts anderes dar,  als eine schöne neue „europäische“ Verpackung der traditionellen französischen Einhegungspolitik Deutschlands, Österreichs und Ungarns.

Macrons Feldzug gegen Orban ist damit zugleich auch ein Feldzug gegen den wachsenden Einfluss des zentral-osteuropäischen Hauses Habsburg, bestehend aus Österreich, Ungarn, Polen und den anderen Visegradstaaten: 

Auch der von Macron im Zuge der Europawahlen  angekündigte Feldzug gegen die Politik von Viktor Orban orientiert sich an dem traditionell französisch aussenpolitischen Fixpunkt: Eingrenzung des österreichisch-ungarischen und deutschen  Machtbereichs.  Schließlich könnte dieser Machtbereich noch anwachsen, sollte einerseits die sozialistisch-christdemokratische Kanzlerin in Berlin eines Tages ausfallen ( und z.B. durch eine neue Mitte-Rechts-Regierung ersetzt werden) und andererseits der Einfluss des Hauses Habsburg – bestehend aus Österreich, Ungarn und den Visegradstaaten Polen, Slowakei, Tschechien und Co. – zukünftig weiter anwachsen.

Historisches Beispiel: Der erste Weltkrieg wurde in erster Linie durch einen französisch-russischen Zweibund ausgelöst, um die Causa Serbien und die Causa der Ermordung des österreichischen Prinzen zu nutzen, um Österreich-Ungarn und Deutschland in die Zange zu nehmen.  Dazu waren jahrelang vorher von den Franzosen  Kredite an Russland und Serbien zur Aufrüstung des Militärs und zur Herstellung von Eisenbahnlinien zwecks Schaffung von Rüstungstransportwegen zur deutschen und habsburgischen Ostgrenze von langer Hand vorbereitet und finanziert.  Die russischen Truppen waren folgerichtig auch bereits längst mobilisiert, bevor Frankreich und als Nachzügler auch Deutschland jeweils ihren Truppen die Mobilisierung verordneten. Die russische Regierung war also längst kriegsentschlossen und wartete lediglich nur die Kriegserklärung Österreichs an Serbien ab, um dann sofort zuschlagen zu können und die Schuld für den Krieg hernach natürlich einzig und allein Österreich und Deutschland in die Schuhe schieben zu können….

Complexe Allemande als aussenpolitisches Paradigma Frankreichs

Hinter dieser traditionellen französischen Aussenpolitik steckt das Paradigma „Complexe Allemande“: die unbedingte Verhinderung einer finanz- , wirtschafts- und sicherheitspolitischen Dominanz der (mehr …)

Ist der Platz Deutschlands neben einem islamofaschistischen Iran ?

Pershing 2a

Ist der Platz Deutschlands der neben einem islamofaschistischen Iran, einer kommunistischen Diktatur in China und neben der russischen und türkischen*1 Demokratur oder neben einem anderen Kalifat ?
von Freddy Kühne

Wenn man die Reaktion von Merkel und Co. beobachtet, könnte man glatt diesen Eindruck erlangen. Es ist eine absolut peinliche Vorstellung der CDU-Vorsitzenden, dass sie den Schulterschluss mit unseren transatlantischen Verbündeten USA und Israel im Kampf gegen das faschistisch-islamistische Regime in Teheran nicht nur in Frage stellt, sondern durch ihr Zaudern auch noch die Glaubwürdigkeit des Bündnisses und Deutschland als Ganzes in Frage stellt.

Dass die Islamfaschisten in Teheran insgeheim und vor der IAEA versteckt ihr Programm zum Bau der Atombombe fortsetzen und fortgesetzt haben, trotz gegenteiligen Vertrags, dürfte niemanden verwundern, der tatsächlich aus der Geschichte des Faschismus gelernt hat.

Denn der wahre Faschismus hält sich nicht an Verträge, die er nur zum Schein abschließt: schon die Geschichte des Weltkriegsverlierers Deutschlands nach dem ersten Weltkrieg zeigt, dass die Verträge über Umwege gebrochen wurden, noch viel mehr nach der Machtergreifung durch die nationalen Sozialisten um Hitler.

Dass – wie es im verlinkten Artikel richtig bewertet wird – unsere Politiker noch nichteinmal für nötig erachten, die 10.000 Seiten Dokumente, die Israel aus Teheran beschafft hat, auszuwerten, bevor sie erklären, am Iranabkommen weiter festzuhalten, ist absolut fatal und zeigt die Naivität ihrer Vorgehensweise – aber auch , dass sie mehr Vorurteile gegen rechtskonservativ demokratisch gewählte israelfreundliche Politiker des Westens hegen, als gegen antisemitische Islamfaschisten in Teheran.

In der Frage der Sicherheit Israels gibt es keinerlei Spielraum

Warum entwickelt der Iran kernwaffenfähige Raketen, wenn er (mehr …)

Merkel muss weg – es ist 5 nach 12

 

Von Philolaos *)

Die Weiße Rose und der 20. Juli waren letzte, verzweifelte Aktionen, um noch schlimmere Konsequenzen einer Politik zu vermeiden, die längst Erdung und Maß verloren hatte.

Merkel fühlt sich nur der globalen Macht verpflichtet

Im Jahr 12 n.M. lässt die Politik der Kanzlerin weiterhin gezielt Respekt gegenüber ihrem denen, die schon länger hier wohnen, vermissen. Sobald der Eindruck entstehen könnte, dass die Deutschen ein Volk, eine Solidargemeinschaft, sein könnten, dass Solidarität ein knappes Gut ist und dass Bürger und Fremde einen unterschiedlichen Status haben, was darauf hindeuten würde, dass Deutschland noch existiert, muss Merkel schnell einspringen, um diesen in ihren Augen offenbar fatalen Eindruck, zu korrigieren. Die globale Macht, der allein die Weltkanzlerin sich verpflichtet zu fühlen scheint, mag nämlich keine „Komikernation“.

Eine orientierungslose, rücksichtslose und zynische Politik ohne Bodenhaftung und Einsicht in deren fatale Konsequenzen. Frau Merkel, umgeben von  einer peinlichen Entourage und aalglatten Günstlingen wie Laschet, Kauder, Altmeier, von der Leyen,Oettinger, Brok und weiteren devoten Ja-Sagern und Claqueuren, okkupiert mit über 30% Unionsbefürwortern – sollte man den Umfragewerten trauen können – unvermindert den Hauptteil der Wagenburg.

 

Merkel, Juncker, Straßburg, Irrenhaus – In Europa geh´n die Lichter aus

Merkel muß weg. Kein vernunftbegabtes Wesen würde (mehr …)

Merkel, Schulz, Juncker und Macron drohen Europa zu zerbrechen

von Jörg Gebauer *

Foto Cover Buchtitel „Des Wahnsinns Fette Leute / Thomas Böhm

Schweiz, Österreich, Berlin, Brüssel und die vier Visegrád-Staaten Ungarn, Tschechien, Slowakei, Polen sind in heftige diplomatische Verwicklungen geraten, von denen der ZDF-Michel so gut wie nichts mitbekommt, ja wenig mitbekommen soll. Jörg Gebauer erläutert die verfahrene, nicht ungefährliche Situation, welche ausgelöst wurde durch Merkels massive Rechts- und Verfassungsbrüche.

Reaktivierung des Sündenbockdenkens um vom eigenen Versagen abzulenken

Die westeuropäischen Staaten und die EU-Führung drohen jetzt wieder massiv einigen mitteleuropäischen Staaten (das Berliner Establishment nennt sie „osteuropäische“), weil jene „uns“ (wer ist das eigentlich: uns?) keine Migranten abnehmen wollen. Dies wird einer der zentralen Ablenkungsmanöver der neuen GroKo-Verhandlungen sein. Der angestrebte Trick: Ein „Populismus von links“ soll nun das historisch mieseste Wahlergebnis von Union und SPD vergessen machen, indem ein äußerer Sündenbock gesucht wird. Alles zu Lasten der Polen, der Tschechen, der Ungarn, der Österreicher und der Slowaken. Und unter Ausnutzung eines auch in Deutschland vorhandenen „Chauvinismus der Gefühle“ nach dem Motto: Warum nehmen die uns keine Migranten ab?

Strenggenommen widersprechen sich Schulz und Merkel: Die Migranten sind doch wertvoller als Gold. Warum behalten wir nicht einfach alle? Es ist doch entweder so, dass die Migranten uns bereichern oder uns eben nicht bereichern. Nach der „Philosophie von 2015“ müssten doch strenggenommen alle hierbleiben. Warum sollten wir sie überhaupt an die Visegrád-Staaten Ungarn, Tschechien, Slowakei und Polen abschieben, wenn sie doch wirklich eine Bereicherung darstellen?

EU, Deutschland und Frankreich drohen Europa zu spalten

Es mache sich niemand etwas vor: Auch Österreich – wenn es noch halbwegs bei Verstand ist – wird sich immer weiter von „Berlin und Brüssel“ weg und mehr zu den Visegrád- und den Balkanstaaten hin orientieren. Wer hören kann, der höre: Flankiert wird dieser Prozess

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Der größte Fehler von Helmut Kohl trägt einen Namen: Angela Merkel

Wendehälsin und wahre Populistin par Excellence: Merkel für Ehe für Alle 
von Freddy Kühne 
27.06.17
Allerspätestens jetzt ist die CDU für mich nicht mehr wählbar.
Die Sozialistin Merkel öffnet alle Schleusen weil sie nur nach Umfragen Politik betreibt.
Hätten wir in den nächsten drei Jahren eine islamische Mehrheit würde sie auch die Vielehe und die Einführung der Scharia befürworten. Nun aber öffnet Merkel erst mal der „Ehe für Alle“ eine Türe.

 

Merkel ist damit die größte Opportunistin und Populistin  und Wendehälsin die es gibt.
Der größte Fehler von Kohl heißt Angela Merkel.
Merkel verlängerte „vorgestern“ die Laufzeiten der Atomkraftwerke um dann  „gestern“ überstürzt aus der Atomenergie auszusteigen.
„Vorgestern“ nannte sie (in 2005) Multikulti gescheitert – „gestern“ dann ihre Kehrwende: Der Islam gehöre zu Deutschland (damit auch die Scharia und die Vielehe … ).

 

Spätestens jetzt muss doch

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Frankreich: Wahl zur Nationalversammlung: Macron marschiert

 

Von Peter Helmes*

Die Franzosen wählten heute, einen Monat nach der Präsidentschaftswahl, in den Wahlbezirken Kandidaten für die Französische Nationalversammlung („Assemblée Nationale“). Über die Gesamtzusammensetzung der Nationalversammlung wird aber letztlich erst eine Woche später, am 18. Juni, entschieden. Die Kandidaten in den 577 Wahlkreisen benötigen eine absolute Mehrheit. In der zweiten Runde (nächste Woche) reicht die relative Mehrheit.

Die Meinungsforscher sind sich samt und sonders einig, daß die erstmals antretende Partei Macrons, „La République en marche“, als Favorit gilt. Man rechnet den Umfragen zufolge mit einer Zunahme von Sitzen beim

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