#Zug um Zug + Die Polarbahn + Auf Schienen durch das ewige Eis + Entdecke Deine Welt

 

 

Es ist die härteste Bahnlinie der Welt. Ihr Ziel sind die reichsten Erdgasfelder unserer Erde, weit hinter dem Polarkreis. Die Bahn führt über die russische Polar-Halbinsel Jamal, durch ein Land von Eis und Schnee, tiefgefroren bis zu Minus 55° Celsius. Aus dieser Kältekammer kommt die Wärme für Europa, auch für uns in Deutschland.

Die Halbinsel Jamal liegt im Nordwesten Sibiriens und ragt weit in das Polarmeer hinein; eine karge Heimat für Nomaden und Rentiere. Seit 2011 durchqueren mehrmals pro Woche Züge der Polarbahnlinie die Ödnis der Tundra. Sie starten in der Station Obskaja und fahren dann die lange Strecke über Permafrostböden und Moore immer weiter nach Norden bis zu den Erdgasfeldern von Bowanenko. Die Bahn ist Eigentum des russischen Energiekonzerns Gazprom. Material und Mitarbeiter werden über die Schienen zur Gasförderstätte gebracht. Ein enormer Aufwand an Technik und der Einsatz des erfahrenen Streckenchefs Alexander Choroschailo sorgen dafür, dass die Züge stets verlässlich im Sommer wie im Winter, auch bei extremen Temperaturen, rollen. Das (mehr …)

Verhärtete Fronten im Nahen Osten – Eine Hintergrundanalyse : Vom Iran über Irak und Syrien bis Saudi-Arabien und Jemen

Was steckt hinter den Konflikten , warum töteten die USA gerade jetzt den iranischen General Kassem Soleimani ? Und was bedeutet ein neuer Konflikt ?

 

 

 

Von Freddy Kühne

 

Verhärtete Fronten sind im Nahen Osten nichts Neues. Nur sind wir Europäer – und insbesondere wir Deutschen – Weltmeister im Verdrängen dieser Realität. Oder  um es mit den Worten von Herrn Maaßen  – bei seinem Interview bei Markus Lanz – zu sagen:  Viele deutschen Politiker , insbesondere im linken Lager, sind Meister des Wunschdenkens !

Es ist Wunschdenken zu glauben, das radikal-schiitische „Allah-Staats-System“  im Iran könnte man mit einigen netten Worten, ein paar nichtssagenden Kompromissformeln und einigen Euros zur Abkehr von seinem seit Jahrzehnten verfolgten radikalen Kurs bewegen.

Iran fährt schiitischen Terrorkurs seit der Revolution 1979 und finanziert Terror im Libanon, in Gaza , im Irak und verfolgt die iranische Opposition bis ins europäische Ausland

 

Dieser radikale Kurs besteht seit 1979 , also seit vierzig Jahren. Warum um alles in der Welt, sollte die radikal-schiitische Machtelite sich von solchem verweichlichten dekadenten typisch europäischen  Konsenz-Gelaber einlullen oder gar bekehren lassen ? Nichtsdergleichen wird passieren. Allenfalls werden die Mächtigen im Iran nur zum Schein auf die europäischen Konsensangebote eingehen,  europäische Technologie und andere Vergünstigungen Europas würden sie zwar annehmen – aber eine Abkehr von ihrem radikalen Kurs würden sie den Europäern nur vorgaukeln. Hinter einer solchen Gaukler-Fassade würden die Mächtigen in Teheran knallhart an ihrer radikal-schiitischen Philosophie und Praxis festhalten, wie sie es seit Jahrzehnten unbeirrt (mehr …)

Abenteuer Arktis – Die Route der Atomeisbrecher + Eisbrechendes Containerschiff : Made in Germany

Entdecke Deine Welt  +  Tiere der Arktis : Polarfuchs, Eisbär, Schneehase, … 

 

 

Sowjet- Diktator Stalin hatte einst die Idee sich den Norden Russlands untertan zu machen. Anfangs ließ er dazu Zwangsarbeiter – häufig auch deutsche Kriegsgefangene – in den sibirischen Norden bringen, um dort Rohstoffe im Bergbau zu Tage zu fördern. Diese ersten Siedler gründeten die ersten festen Wohnsiedlungen im eisigen Norden.  Doch die Kriegsgefangenen-Generation musste durch normale Sowjet-Siedler ersetzt werden, was bedeutete, die Siedlungen attraktiver machen zu müssen. Hierfür wurden Schiffsrouten durch das eisige Nord-Polarmeer benötigt: Die Schiffe sollten zum Einen die abgebauten Rohstoffe abtransportieren. Zum Anderen bringen die Schiffe   Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Milch , Fleisch , Aufschnitt sowie andere dringend benötigte Güter , die das Leben annehmlich machen in die Städte, die sich in den Eiswüsten des Nordens befinden.

Das Naturelement  Eis des Polarmeeres und der arktischen See stellt jedoch eine enorme Herausforderung für die Schifffahrt dar. Und so entwickelten die Sowjets atomgetriebene eisbrechende Panzerschiffe. Inzwischen verfügt Russland über acht dieser umweltfreundlichen Atomeisbrecher. Und inzwischen verfügen Russlands Firmen auch über  Containerschiffe, welche  über eisbrechende Eigenschaften verfügen:

Auch In Mittel- und Nord-Europa wurden dazu Anfang der 2000er Jahre  eisbrechende Containerschiffe gebaut: In den Werften Wismar und Warnemünde wurde für die russische Firma Norilsk Nickel mit dem zwanzigtausend Tonnen schweren Containerschiff ein neuartiges Antriebskonzept verwirklicht. Das Forschungsunternehmen Aker Arctic hatte dies im Auftrag des Werftenverbundes, der sich eigens zu diesem Projekt zusammengeschlossen hatte, entwickelt. In nur elf Monaten Bauzeit stellten die beiden deutschen Werften das Schiff mit einem Wert von 80 Millionen Euro her…

Nicht unbeachtet bleibt die Tierwelt der Arktis: Ob Polarfuchs, Eisbär , Schneehase oder Schneeeule .

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Von #Moskau nach Irkutsk – Auf legendären Routen + Entdecke Deine Welt + Eine Inspiration

Ein Reisebericht nach Jules Vernes Roman „Der Kurier des Zaren“ + Eine Inspiration

 

 

Reisen bildet – besagt schon der deutsche Volksmund. Aber nicht nur derjenige, der selbst andere Länder bereist, bildet sich. Sondern durch seine Berichte bildet er auch seine mit voller Erwartung gespannten Zuhörer und Leser.

Auf diese Weise entstand vor über 150 Jahren ein Roman von Jules Vernes, der heute zur Weltliteratur gezählt wird: Jules Vernes berichtet in seinem Roman „Der Kurier des Zaren“ von Reiseberichten seiner Freunde und Bekannten in das russische Zarenreich.

Durch diesen Roman inspiriert machte sich ein Journalist im 21. Jahrhundert auf dieselbe Reise, die in diesem Roman beschrieben wird.

Mich hat dieser Film inspiriert,   diesen als auch  andere Romane von Jules Vernes sowie den Film „Der Kurier des Zaren“ zu Weihnachten zu bestellen.  Dass der (mehr …)

Die GroKo erzeugt Aufwind für die Nationalkonservativen

 

 

Von Jerzy Maćków*

 

Dank der Selbstzerstörung der Großparteien ist den Grünen die politisch-mediale Vorherrschaft in der Republik in die Hände gefallen. Dies führt aber längerfristig dazu, dass das national-konservative Lager an die Macht kommen wird, so Jerzy Maćków, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Regensburg. Seinen Kommentar hat er unter anderem dem Tagesspiegel und der WELT angeboten, für die er bereits öfter schrieb. Die wollten ihn nicht abdrucken, ebenso wie andere Medien. Boris Reitschuster bot Professor Maćków gerne journalistisches Asyl.  99Thesen  schließt sich dem  gerne an.

Die GroKo zersetzt das Parteiensystem

 

Durch Wahlniederlagen katastrophaler Ausmaße ist die sogenannte „Große Koalition“ seit zwei Jahren nur dem Namen nach das, was sie zu sein vorgibt. Im Bundestag verfügt sie bloß über eine knappe Mehrheit, von den Ländern ganz zu schweigen. Während sie vor 2017 vor allem die politische Opposition künstlich marginalisierte, zersetzt sie seitdem das Parteiensystem. Das hängt damit zusammen, dass in Demokratien jene Parteien, die nach verlorener Wahl an der Macht bleiben, nicht gerade glaubwürdig sind.

Wie agieren nicht glaubwürdige Regierungsparteien?

 

Sie fördern die politische Polarisierung im Land, um sich vor dem Hintergrund der bösen Gegner als good guys zeigen zu können. Sie schwören den unpräzisen „Kampf gegen rechts“ (im Fall der (mehr …)

Aber Heimaturlaub ist ok? Auswärtiges Amt: Syrien sei für Rückkehrer nicht sicher

 

 

 

 

Bild: Kurden / Christen fliehen im Nordirak vor einrückenden türkischen Truppen und deren radikal-sunnitisch-islamistischen Partnern (sogenannte Freie Syrische Armee, grüner Bereich) aus ihrer angestammten Heimat. Dagegen ist die Situation in den von den regulären syrischen und russischen  Truppen kontrollierten Regionen friedlich. 99Thesen berichtete hier und hier.

Die von der national-islamischen AKP geführte türkische Regierung beabsichtigt in einem mindestens 30 Kilometer breiten Streifen die angestammte überwiegend kurdische, teils aber auch christliche Bevölkerung zu vertreiben, um dort seit Jahren in der Türkei lebende syrische Sunniten anzusiedeln (rot-gelb schraffierter Bereich). Nach neuesten Informationen soll dieser Plan Erdogans auf Druck Russlands (Putins) aber nicht umgesetzt werden: Die Türkei soll lediglich einen 120 Kilometer langen Streifen (blau markiert) besetzen und kontrollieren dürfen.

Aktuell kämpfen syrische Regierungstruppen im Bereich der Stadt Idlib und versuchen damit die radikal-sunnitischen Rebellen (sogenannte Freie Syrische Armee), welche Erdogans Partner sind, aus dem grün markierten Bereich zu vertreiben (siehe obersten Video-Beitrag).

Der rote und der gelbe Bereich sind im Grunde genommen nicht mehr umkämpft, sondern wird von der syrischen Zentralregierung (rot) und von der kurdischen Autonomie (gelb) beherrscht.

Bedroht sind aber trotz allem noch die Christen im Nordwesten Syriens, welche im Bereich der Großstadt Aleppo die Mehrheit der Bevölkerung stellen – und zwar von den Partnern Erdogans, den radikalen Sunniten (sog. Freie Syrische Armee).

 

 

 

 

 

 

Von PS – Ein Gastbeitrag

 

Nach Einschätzung der Bundesregierung gibt es in Syrien aktuell keine Region, in die Flüchtlinge ohne Risiko zurückkehren können, das geht aus einem vom Auswärtigen Amt verfassten internen Bericht hervor.

Offenbar waren Heiko Maas und Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes persönlich vor Ort, um die Lage zu checken, oder stammen die Informationen mal wieder von der syrischen Einmann-Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in London? Abschiebungen und Rückkehr gehen nicht, aber volles Verständnis dafür, wenn syrische „Flüchtlinge“ zum Verwandtenbesuch in ihre Heimat fliegen, dort gar ihren Urlaub verbringen und sich eine Verschnaufpause vom stressigen Asyl-Alltag in Deutschland gönnen.

Rund 750.000 Syrer kann (will?) man nicht zurückführen, wobei man wohl nicht genau weiß, ob das überhaupt alles Syrer (Selbstauskunft) sind, da stellen sich die Fragen: Warum können überhaupt (mehr …)

#Multikulti #Staat #Ukraine – ein zerrissenes #Land

Die Ukraine – ein Grenzstaat zwischen Europa und Asien – im geostrategischen Dauerkonflikt

 

„Tiefe Gräben durchziehen die Ukraine. Hunderttausende leben in Angst und lähmender Ungewissheit – hin- und hergerissen zwischen Hoffen und Bangen. Es ist aber auch ein Moment, wo viele Menschen zusammenstehen und die ukrainische Nation sich festigt.“

 

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