Abenteuer Arktis – Die Route der Atomeisbrecher + Eisbrechendes Containerschiff : Made in Germany

Entdecke Deine Welt  +  Tiere der Arktis : Polarfuchs, Eisbär, Schneehase, … 

 

 

Sowjet- Diktator Stalin hatte einst die Idee sich den Norden Russlands untertan zu machen. Anfangs ließ er dazu Zwangsarbeiter – häufig auch deutsche Kriegsgefangene – in den sibirischen Norden bringen, um dort Rohstoffe im Bergbau zu Tage zu fördern. Diese ersten Siedler gründeten die ersten festen Wohnsiedlungen im eisigen Norden.  Doch die Kriegsgefangenen-Generation musste durch normale Sowjet-Siedler ersetzt werden, was bedeutete, die Siedlungen attraktiver machen zu müssen. Hierfür wurden Schiffsrouten durch das eisige Nord-Polarmeer benötigt: Die Schiffe sollten zum Einen die abgebauten Rohstoffe abtransportieren. Zum Anderen bringen die Schiffe   Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Milch , Fleisch , Aufschnitt sowie andere dringend benötigte Güter , die das Leben annehmlich machen in die Städte, die sich in den Eiswüsten des Nordens befinden.

Das Naturelement  Eis des Polarmeeres und der arktischen See stellt jedoch eine enorme Herausforderung für die Schifffahrt dar. Und so entwickelten die Sowjets atomgetriebene eisbrechende Panzerschiffe. Inzwischen verfügt Russland über acht dieser umweltfreundlichen Atomeisbrecher. Und inzwischen verfügen Russlands Firmen auch über  Containerschiffe, welche  über eisbrechende Eigenschaften verfügen:

Auch In Mittel- und Nord-Europa wurden dazu Anfang der 2000er Jahre  eisbrechende Containerschiffe gebaut: In den Werften Wismar und Warnemünde wurde für die russische Firma Norilsk Nickel mit dem zwanzigtausend Tonnen schweren Containerschiff ein neuartiges Antriebskonzept verwirklicht. Das Forschungsunternehmen Aker Arctic hatte dies im Auftrag des Werftenverbundes, der sich eigens zu diesem Projekt zusammengeschlossen hatte, entwickelt. In nur elf Monaten Bauzeit stellten die beiden deutschen Werften das Schiff mit einem Wert von 80 Millionen Euro her…

Nicht unbeachtet bleibt die Tierwelt der Arktis: Ob Polarfuchs, Eisbär , Schneehase oder Schneeeule .

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Nach der #Eiszeit: #Erderwärmung lässt #Grönland wieder ergrünen und die #Arktis gibt #Bodenschätze frei

 

 

Fünf Anrainerstaaten hat die Arktis:  Dänemark (Grönland), Norwegen, Russland, Canada und die USA.

Das Ende einer langen Eiszeit könnte Grönland wieder ergrünen lassen. Denn der Name Grönland bedeutet Grünland – und die Namensgeber haben sich vor langer Zeit wohl nicht „vertan“ mit dieser Bezeichnung…

Die Grönländer und auch die Ureinwohner der Arktis – die Innuit – erhoffen sich von der Erderwärmung eine bessere Partizipation an den Errungenschaften der (mehr …)

Grönland. Arktis. Antarktis.

Der Klimawandel lässt Eispanzer schmelzen, Rohstoffe auftauen und Beziehungen zwischen den um Rohstoffe rivalisierenden Staaten einfrieren.

von Freddy Kühne

Grönland

Nach der Annexion Südossetiens, Abchasiens und der Krim – wofür Moskau hauptsächlich geostrategische Gründe hat – wagt sich Moskau nun auch mit Fallschirmspringern in die Arktis vor und proklamiert den Nordpol als sein Hoheitsgebiet, welches „zur Moskau auch militärisch zu verteidigen bereit sei“, so berichtet Focus Online vor einigen Tagen.

Was hinter der aggressiven russisch-imperialistischen Politik in der Krim und auch in der Ostukraine steckt, dürfte auch die Triebfeder für das russische Handeln in der Arktis sein: die Sicherung von Rohstofflagern und -wegen. Denn Russlands Wirtschaft und Bruttonationalprodukt erzielt nur durch den Export von Rohstoffen Überschüsse. Im Fall der Krim bedeutet dies, bessere und preiswertere Routen für Gaspipelines sowie die Sicherung militärstrategischer Anlagen wie Häfen. In der Ostukraine will sich Moskau die Schwerindustrie und die Militärindustrie sichern. Dort werden beispielsweise die Getriebe für russische Schiffe und Panzer erstellt.

Arctic de

In der Arktis will sich Moskau einen möglichst großen Stück des Rohstoffkuchens sichern. Durch den Klimwandel werden große Bereiche der Arktis und des grönländischen Eispanzers auftauen und unvorstellbare Mengen an Bodenschätzen freigeben. (mehr …)