Israel: Netanyahu würdigt Präsident Trump

Am Rande der UN Vollversammlung trafen sich US-Präsident Trump und Israels Premier Netanyahu

Trump spricht vor der UN Vollversammlung +++ Hintergründe zum aktuellen Nahostkonflikt

Geostrategische und Heilsgeschichtliche Einordnung der Ursachen und Folgen von Krieg und Migration für Europa und Deutschland

 

Pressekonferenz Trump Netanyahu Bildschirmfoto

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu ist diese Woche am Rande der UN-Generalversammlung in New York mit US-Präsident Donald Trump zusammengetroffen. Bei dem Treffen sagte er:

 

„Zuerst einmal bedanke ich mich für Ihre deutlichen Worte gegen das korrupte Terror-Regime im Iran gestern vor der UN-Vollversammlung. Sie untermauern Ihre starken Worte mit starken Taten.

Ich glaube, dass die von Ihnen eingesetzten amerikanischen Sanktionen der iranischen Geldmaschine und ihrer Terror- und Eroberungskampagne im Nahen Osten den Geldhahn zugedreht haben. Und wir, die wir im Nahen Osten leben, Israelis und Araber, und der iranischen Bedrohung ausgesetzt sind, danken Ihnen besonders.

Zweitens (mehr …)

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Erdogan-Besuch: Merkel Seit-An-Seit mit den Moslembrüdern

von Wolfgang Prabel

 

Derzeit wird im politischen Berlin um ein militärisches Engagement in Syrien gestritten. Die Kanzlerin ist wie gewohnt bei den Kriegstreibern. Sie zündelt ja auch in Afghanistan und Mali. Und die SPD steht auf der Bremse. Das erste Mal seit Jahren, daß ich bei den Genossen einen Funken Verstand entdecke. Aber es sind wohl mehr taktische Spielchen, als dass es sich um eine den Tag überdauernde Überzeugung der Spezialdemokraten handelt.

In Syrien geht es um den Endkampf zwischen den Moslembrüdern und einer Koalition aus Russen, syrischen Alawiten, den verbliebenen Restchristen und schiitischen Iranern.  Nicht schwer zu entscheiden, wer das kleinere und das größere Übel ist. Assad ist sicher das kleinere als Erdogan, der letztlich der Schutzherr des Islamischen Staats ist. Denn Assad wird auf Jahre hinaus mit dem Wiederaufbau des Landes beschäftigt sein und keine Ressourcen für auswärtige militärische Abenteuer haben. Sprich für einen Angriff auf Israel.

Erdogan dagegen kann vor Kraft kaum noch laufen, nachdem er als Präsident alle (mehr …)

Reportage aus Syrien: Wiederaufbau und Rückkehr von Flüchtlingen

Eine erneute Eskalation in Syrien in der Region Idlib ist nicht im deutschen Interesse

Bericht von Ulrich Heyden / Kommentar von Freddy Kühne

 

Bericht von Ulrich Heyden

In Syrien starren einen noch überall Betongerippe von zerstörten Häusern an. Aber an jeder Ecke wird renoviert und wiederaufgebaut. Auch Industriebetriebe beginnen wieder mit der Produktion. 1,7 Millionen Syrier, vor allem im Libanon, der Türkei und Deutschland seien bereit zur Rückkehr, erklärte der syrische Minister für munizipale Selbstverwaltung, Husein Machljuf. Syrer, die Verwandte im Ausland haben, berichten, viele ihrer Verwandten würden zurückkommen, wenn die Lage sicher ist. Und tatsächlich: Es wird nicht mehr geschossen, in einigen Gebieten seit Wochen, in anderen schon seit Monaten. Ein Arzt erzählt, viele syrische Flüchtlinge in Deutschland seien nicht glücklich, denn sie hätten keine Arbeit und würden nichts lernen. Eine Reportage von einer Reise durch West- und Zentral-Syrien von Ulrich Heyden

 

 

Kommentar von Freddy Kühne

 

Der von Netzwerken aus den  Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE)  , Saudi-Arabien und  Quatar wegen des von Assad nichtgenehmigten Baus einer (mehr …)

Sicherheitspolitik: Will Macron einen französisch-russischen Zweibund ?

Frankreichs Präsident Macron will scheinbar an den historisch französisch-russischen Zweibund anknüpfen

Allianzen 1914 / Europa / Wikimedia

von Freddy Kühne

Achtung Deutschland: Russisch-Französische Bündnisse gingen bisher stets zu Lasten Deutschlands und Österreich-Ungarns !

Der aktuelle Vorschlag von Monsieur le Président Macron, die europäische Sicherheit stärker in eine Kooperation mit Russland zu legen und sich damit zugleich von den USA loszueisen , stellt nichts anderes dar,  als eine schöne neue „europäische“ Verpackung der traditionellen französischen Einhegungspolitik Deutschlands, Österreichs und Ungarns.

Macrons Feldzug gegen Orban ist damit zugleich auch ein Feldzug gegen den wachsenden Einfluss des zentral-osteuropäischen Hauses Habsburg, bestehend aus Österreich, Ungarn, Polen und den anderen Visegradstaaten: 

Auch der von Macron im Zuge der Europawahlen  angekündigte Feldzug gegen die Politik von Viktor Orban orientiert sich an dem traditionell französisch aussenpolitischen Fixpunkt: Eingrenzung des österreichisch-ungarischen und deutschen  Machtbereichs.  Schließlich könnte dieser Machtbereich noch anwachsen, sollte einerseits die sozialistisch-christdemokratische Kanzlerin in Berlin eines Tages ausfallen ( und z.B. durch eine neue Mitte-Rechts-Regierung ersetzt werden) und andererseits der Einfluss des Hauses Habsburg – bestehend aus Österreich, Ungarn und den Visegradstaaten Polen, Slowakei, Tschechien und Co. – zukünftig weiter anwachsen.

Historisches Beispiel: Der erste Weltkrieg wurde in erster Linie durch einen französisch-russischen Zweibund ausgelöst, um die Causa Serbien und die Causa der Ermordung des österreichischen Prinzen zu nutzen, um Österreich-Ungarn und Deutschland in die Zange zu nehmen.  Dazu waren jahrelang vorher von den Franzosen  Kredite an Russland und Serbien zur Aufrüstung des Militärs und zur Herstellung von Eisenbahnlinien zwecks Schaffung von Rüstungstransportwegen zur deutschen und habsburgischen Ostgrenze von langer Hand vorbereitet und finanziert.  Die russischen Truppen waren folgerichtig auch bereits längst mobilisiert, bevor Frankreich und als Nachzügler auch Deutschland jeweils ihren Truppen die Mobilisierung verordneten. Die russische Regierung war also längst kriegsentschlossen und wartete lediglich nur die Kriegserklärung Österreichs an Serbien ab, um dann sofort zuschlagen zu können und die Schuld für den Krieg hernach natürlich einzig und allein Österreich und Deutschland in die Schuhe schieben zu können….

Complexe Allemande als aussenpolitisches Paradigma Frankreichs

Hinter dieser traditionellen französischen Aussenpolitik steckt das Paradigma „Complexe Allemande“: die unbedingte Verhinderung einer finanz- , wirtschafts- und sicherheitspolitischen Dominanz der (mehr …)

Wann kommt der erste große Knall ?

marcus stark pixelio.de

Terror-„Bereicherung“ und Trump-Bashing: Anschlag zur Massenvernichtung vorerst nur durch Hinweise von US-Behörden gestoppt

 Vorerst haben die naiven Deutschen ihren beabsichtigten Tod noch überlebt: Wie der „Spiegel berichtet, haben die deutschen Sicherheitsbehörden diesmal einen Anschlag zur Massenvernichtung mit einem biologischen Kampfstoff – dem hochgiftigen Rizin – nur verhindern können, weil es Tipps von Trumps US-Behörden und aus der Bevölkerung gab, so dass der in Deutschland wohl versorgte tunesische Islamist Sief Allah H., der im November 2016 als – von der Kanzlerin eingeladener – „Flüchtling“ nach Deutschland gekommen war, schließlich gefasst werden konnte.

Von Andreas Köhler

Laut „Spiegel“ wurde der Verfassungsschutz bereits schon ein Jahr nach der Einreise des Gastes der Kanzlerin auf den radikalen Extremisten aufmerksam, nachdem dieser versucht hatte, unter voller Alimentierung durch den deutschen Steuerzahler in seinem „Urlaub“ nach Syrien in den Dschihad zu ziehen, um dort Menschen zu töten – wie der angeblich zu Deutschland gehörende – Islam es empfiehlt und der Koran es vorschreibt. Vom Syrien-Urlaub zum Zwecke der Tötung hatte man ihn offensichtlich abgehalten, aber ansonsten gewähren lassen – wie dies im aktuell naiven Deutsch eben als „politisch korrekt“ gilt.

Wie der „Spiegel“ aktuell berichtet, informierten Trumps US-Behörden die immer noch zurückhaltenden gutgläubigen Deutschen darüber, dass der „Flüchtling“ im Internet die giftigen Chemikalien zur Herstellung der Bio-Bombe bestellte, um damit möglichst viele deutsche Islam-Ungläubige auf besonders grausame Weise – dazu gleich in großen Massen – zu töten, was mit dem besagten Bio-Gift ja recht einfach und unkompliziert ist.

Nach einer Observation und Abhörung des von der deutschen Bevölkerung hofierten und geschützten „Schutzsuchenden“, schaltete das Bundesamt für Verfassungsschutz die Kölner (mehr …)

Ist der Platz Deutschlands neben einem islamofaschistischen Iran ?

Pershing 2a

Ist der Platz Deutschlands der neben einem islamofaschistischen Iran, einer kommunistischen Diktatur in China und neben der russischen und türkischen*1 Demokratur oder neben einem anderen Kalifat ?
von Freddy Kühne

Wenn man die Reaktion von Merkel und Co. beobachtet, könnte man glatt diesen Eindruck erlangen. Es ist eine absolut peinliche Vorstellung der CDU-Vorsitzenden, dass sie den Schulterschluss mit unseren transatlantischen Verbündeten USA und Israel im Kampf gegen das faschistisch-islamistische Regime in Teheran nicht nur in Frage stellt, sondern durch ihr Zaudern auch noch die Glaubwürdigkeit des Bündnisses und Deutschland als Ganzes in Frage stellt.

Dass die Islamfaschisten in Teheran insgeheim und vor der IAEA versteckt ihr Programm zum Bau der Atombombe fortsetzen und fortgesetzt haben, trotz gegenteiligen Vertrags, dürfte niemanden verwundern, der tatsächlich aus der Geschichte des Faschismus gelernt hat.

Denn der wahre Faschismus hält sich nicht an Verträge, die er nur zum Schein abschließt: schon die Geschichte des Weltkriegsverlierers Deutschlands nach dem ersten Weltkrieg zeigt, dass die Verträge über Umwege gebrochen wurden, noch viel mehr nach der Machtergreifung durch die nationalen Sozialisten um Hitler.

Dass – wie es im verlinkten Artikel richtig bewertet wird – unsere Politiker noch nichteinmal für nötig erachten, die 10.000 Seiten Dokumente, die Israel aus Teheran beschafft hat, auszuwerten, bevor sie erklären, am Iranabkommen weiter festzuhalten, ist absolut fatal und zeigt die Naivität ihrer Vorgehensweise – aber auch , dass sie mehr Vorurteile gegen rechtskonservativ demokratisch gewählte israelfreundliche Politiker des Westens hegen, als gegen antisemitische Islamfaschisten in Teheran.

In der Frage der Sicherheit Israels gibt es keinerlei Spielraum

Warum entwickelt der Iran kernwaffenfähige Raketen, wenn er (mehr …)

Flugzeugträger / Pixabay

von Freddy Kühne*

Der geostrategische Wettstreit zwischen dem Westen auf der einen und Russland / China auf der anderen Seite scheint dramatisch an Fahrt aufzunehmen: China und Russland rüsten seit Jahren massiv auf. Die Chinesen bauen ihre militärische Dominanz im Südchinesischen Meer so stark aus, dass sie auch bald den USA die Hegemonie im ganzen Pazifik streitig machen können. Zudem unterstützt China im Nahen Osten die russische Position in Gänze – sowohl was Syrien als auch Iran anbetrifft.
Damit droht auch im Nahen Osten möglicherweise nach den Konflikt um Syrien auch noch ein Konflikt um den Iran, bei dem die US-Regierung unter US-Präsident Donald Trump auf einen Regime-Change hinarbeiten könnte.

Geostrategische Entscheidungen für die nächsten 100 Jahre

Obwohl ich selbst die Partnerschaft mit radikal-sunnitischen Ländern wie Saudi-Arabien, Quatar , Oman und Co ablehne – ich einem militärischen Regime-Change im Iran absolut kritisch gegenüberstehe, habe ich ein gewisses Verständnis für die Haltung der USA: aus Sicht der USA und des Westens insgesamt geht es jetzt bald um das ganz große geostrategische Spiel für die nächsten 100 Jahre: wer sichert sich (mehr …)