Die Kaiserlich-deutsche Arktis-Expedition 1912: Verschollen vor Spitzbergen

Polarforscher Schröder-Stranz und seine 15 Mann starke Mannschaft brachen am 5. August zum Nordpol auf

 

Am Morgen des 5. August 1912 verlässt die „Herzog Ernst“ den norwegischen Hafen Tromsö und nimmt Kurs auf Spitzbergen. An Bord sind der Polarforscher Herbert Schröder-Stranz und eine 15 Mann starke Crew aus Seeleuten und Wissenschaftlern. Schon seit Jahren träumt der ehemalige Offizier von der Durchquerung der Nord-Ost-Passage. Jetzt scheint er seinem Ziel ein Stück näher zu sein. Der kleine Stoßtrupp – unterwegs im Auftrag des Deutschen Kaisers Willhelm II. – will den abenteuerlichen Trip durch die arktische Kälte vor Ort logistisch vorbereiten.

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Britische Königliche Trans-Antarktis Expedition 1914 : Verschollen im Packeis /

British Royal Trans-Antarctic Expedition 1914: Lost in Pack-Ice

 

„Männer für gefährliche Reise gesucht. Niedriger Lohn, bittere Kälte, lange Stunden in vollständiger Finsternis garantiert. Rückkehr ungewiss. Ehre und Anerkennung im Fall des Erfolges.“

„Men wanted for dangerous journey. Low wages, bitter cold, long hours in total darkness guaranteed. Return uncertain. Honour and recognition in case of success.“

 

 

1907 suchte der Ire Sir Ernest Shackleton mit diesem Inserat Freiwillige für eine Antarktis-Expedition, um den Südpol zu „erobern“. 27 Mann konnte Shackleton 1914 motivieren, mit ihm in See zu stechen.

Endurance nannte der Forscher sein Polarschiff, und der Name konnte nicht besser gewählt werden. Die Reise solle als Beispiel menschlicher Ausdauer und eines unbändigen Überlebenswillen in die Geschichte eingehen. Rund 2.000 Kilometer vor dem Ziel geriet die Endurance in die Fänge des Packeises. Mühsam manövriert die Crew durch die Eisschollen und Fahrrinnen.

Dann der 19. Januar 1915: Die „Eisfalle“ schnappt zu, die Endurance ist eingefroren! Die Besatzung zieht sich in den wärmenden Bauch des Schiffes zurück. Im Mai geht für drei Monate die Sonne unter, Temperaturen bis minus 26 Grad sind keine Seltenheit. Das anbrechende Frühjahr bringt das Eis in Bewegung, die Endurance droht zu zerbersten. Ein unvergleichlicher Überlebenskampf (mehr …)

Winter Trucking Northern Norway April 2020 + The Snow Cruiser Antarctica´s Abandoned Behemoth

Eine Tour vom Nordpolarkreis aus Nordnorwegen bis nach Dänemark

 

 

Der Winter beißt wieder… Diesmal ist es eine Reise nach Bodø, kurz vor Ostern, begleiten Sie mich auf dieser Reise nach Bodø, wir beginnen mit diesen im Winter unvermeidlichen Konvoifahrten über den Polarkreis, auf dem Berg Saltfjellet… Dann nach Süden zur Insel Herøy, und Ärger in den Hügeln in der Nähe des Dorfes Snåsa…

 

Winter bites again… This time it’s a trip to Bodø, just before Easter, join me on this trip to Bodø, we start with this winters inevitable convoy drives across the Arctic Circle, on the mountain Saltfjellet.. Then south to the island Herøy, and trouble in the hills near the village Snåsa…

 

Winter Trucking Northern Norway April 2020

 

 

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#Zug um Zug + Die Polarbahn + Auf Schienen durch das ewige Eis + Entdecke Deine Welt

 

 

Es ist die härteste Bahnlinie der Welt. Ihr Ziel sind die reichsten Erdgasfelder unserer Erde, weit hinter dem Polarkreis. Die Bahn führt über die russische Polar-Halbinsel Jamal, durch ein Land von Eis und Schnee, tiefgefroren bis zu Minus 55° Celsius. Aus dieser Kältekammer kommt die Wärme für Europa, auch für uns in Deutschland.

Die Halbinsel Jamal liegt im Nordwesten Sibiriens und ragt weit in das Polarmeer hinein; eine karge Heimat für Nomaden und Rentiere. Seit 2011 durchqueren mehrmals pro Woche Züge der Polarbahnlinie die Ödnis der Tundra. Sie starten in der Station Obskaja und fahren dann die lange Strecke über Permafrostböden und Moore immer weiter nach Norden bis zu den Erdgasfeldern von Bowanenko. Die Bahn ist Eigentum des russischen Energiekonzerns Gazprom. Material und Mitarbeiter werden über die Schienen zur Gasförderstätte gebracht. Ein enormer Aufwand an Technik und der Einsatz des erfahrenen Streckenchefs Alexander Choroschailo sorgen dafür, dass die Züge stets verlässlich im Sommer wie im Winter, auch bei extremen Temperaturen, rollen. Das (mehr …)

Abenteuer Arktis – Die Route der Atomeisbrecher + Eisbrechendes Containerschiff : Made in Germany

Entdecke Deine Welt  +  Tiere der Arktis : Polarfuchs, Eisbär, Schneehase, … 

 

 

Sowjet- Diktator Stalin hatte einst die Idee sich den Norden Russlands untertan zu machen. Anfangs ließ er dazu Zwangsarbeiter – häufig auch deutsche Kriegsgefangene – in den sibirischen Norden bringen, um dort Rohstoffe im Bergbau zu Tage zu fördern. Diese ersten Siedler gründeten die ersten festen Wohnsiedlungen im eisigen Norden.  Doch die Kriegsgefangenen-Generation musste durch normale Sowjet-Siedler ersetzt werden, was bedeutete, die Siedlungen attraktiver machen zu müssen. Hierfür wurden Schiffsrouten durch das eisige Nord-Polarmeer benötigt: Die Schiffe sollten zum Einen die abgebauten Rohstoffe abtransportieren. Zum Anderen bringen die Schiffe   Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Milch , Fleisch , Aufschnitt sowie andere dringend benötigte Güter , die das Leben annehmlich machen in die Städte, die sich in den Eiswüsten des Nordens befinden.

Das Naturelement  Eis des Polarmeeres und der arktischen See stellt jedoch eine enorme Herausforderung für die Schifffahrt dar. Und so entwickelten die Sowjets atomgetriebene eisbrechende Panzerschiffe. Inzwischen verfügt Russland über acht dieser umweltfreundlichen Atomeisbrecher. Und inzwischen verfügen Russlands Firmen auch über  Containerschiffe, welche  über eisbrechende Eigenschaften verfügen:

Auch In Mittel- und Nord-Europa wurden dazu Anfang der 2000er Jahre  eisbrechende Containerschiffe gebaut: In den Werften Wismar und Warnemünde wurde für die russische Firma Norilsk Nickel mit dem zwanzigtausend Tonnen schweren Containerschiff ein neuartiges Antriebskonzept verwirklicht. Das Forschungsunternehmen Aker Arctic hatte dies im Auftrag des Werftenverbundes, der sich eigens zu diesem Projekt zusammengeschlossen hatte, entwickelt. In nur elf Monaten Bauzeit stellten die beiden deutschen Werften das Schiff mit einem Wert von 80 Millionen Euro her…

Nicht unbeachtet bleibt die Tierwelt der Arktis: Ob Polarfuchs, Eisbär , Schneehase oder Schneeeule .

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Zum Start der #Winter Saison : Hals- und Beinbruch 

Advent – Damit  uns allen ein Licht aufgeht

 

 

 

 

Bild Andreas Hermsdorf / pixelio.de

 

Zum Winterbeginn wünschen wir Ihnen etwas mehr als nur Glück: Hals- und Beinbruch (Hasloche und Broche) !

 

 

 

 

 

Wir wünschen Ihnen Erholung, Ruhe, Entspannung – tun Sie etwas für sich selbst ! Lesen Sie ein Buch. Die Winterzeit wurde dafür gemacht, damit wir uns zurückziehen in die warme Stube, dort bei einem guten Gläschen unsere Sinne durch gute Literatur schärfen, uns mal ein oder zwei Gänge zurückschalten

 

Auch

 

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#High #Altitude #Truck #Expedition

Der Höhen-Weltrekord mit einem von Rheinmetall umgebauten MAN Truck in Chile 

 

 

 

 

Von Freddy Kühne

 

Der Weltrekord-Höhenversuch mit einem von Rheinmetall umgebauten MAN-Truck wurde in 2017 durchgeführt. Dabei ging es bis auf 6.690 m Höhe hinauf in die Berge Chile`s in Südamerika.

Ein Team von Extremsportlern und Off-Road-Experten um Matthias Jeschke  machte sich  mit zwei MAN HX Lastkraftwagen auf, um die Herausforderungen zu meistern und einen neuen Weltrekord aufzubrechen.

Schwieriges Gelände, felsiger, eisiger und sandiger Untergrund, Steigungen bis 100 Prozent und sauerstoffarme Höhenluft:  Wirklich extreme Herausforderungen für (mehr …)

#Energiewende am #Ende ? +++ Können wir ernsthaft #Alles #Abschalten?

Können wir ernsthaft #Alles #Abschalten ?  +++ Strompreise explodieren +++ Die Quadratur des Kreises

Bild: Youtube-Bildschirmfoto

 

von Freddy Kühne

 

Der Strompreis liegt in Deutschland inzwischen bei ca. 29 Cent die Kilowattstunde. In Frankreich bei 16 Cent die Kilowattstunde. Können wir in Deutschland trotzdem so weitermachen und alles einfach abschalten ? Steinkohle, Braunkohle, Atomkraft ?

Wer sich ernsthaft und seriös mit dem Thema auseinandersetzen will, kommt um schlichte Mathematik nicht herum: So braucht es für die Abschaltung eines Atomkraftwerks zwischen 400 und 600 anderer Speicherkraftwerke, die entsprechend teuer sind. Und es braucht Zigtausende Quadratkilometer neuer Windräder , z.B. in Bayern – sodass die bisherige Kulturlandschaft in großem Ausmaße zerstört werden muss.

Natürlich gibt es die Profiteure der bisherigen Energieeinspeisevergütung des EEG -aber: Die Zeche zahlt der Mieter in den Genossenschaftswohnungen und in (mehr …)

Reaktor Merkel: der Lack ist ab und die Glaubwürdigkeit dahin. Zeit zum Abschalten.

Es wird daher allerhöchste Eisenbahn für eine Laufzeitbeschränkung – nicht für Atomkraftwerke – sondern für abgebrannte politische Brennstäbe im Kanzleramt.

von Freddy Kühne

KKW in D Wiki Commons

KKW in D WikiMedia Commons

Alles was von Merkel kommt besitzt für mich keinerlei Glaubwürdigkeit mehr:

Sie macht sowieso was sie will – heute so und morgen so. An Verträge – egal ob von Maastricht / Dublin oder an das GG Art. 16a Nr. 2 u.a. fühlt sie sich kaum gebunden.

 

Politisch konservative Freunde lässt sie seit Jahren vor die Wand laufen um vor der Wahl so zu tun als ob

Freunde wie die von der CSU lässt sie monatelang mit deren sinnvollen politischen Vorschlägen vor die Wand fahren – um dann plötzlich scheinbar eigene Vorschläge zu machen um die zuvor vehement und stur blockierten Vorschläge der anderen angeblich (!) zu überholen – und zwar in einer Weise – wie ihn selbstverständlich ein Ministerpräsident eines Freistaates niemals annehmen kann – bloss um dann sagen zu können: „Seht her – ich hätte es doch gewollt – aber ihr wolltet nicht so wie ich.“
Das sind sowieso alles nur durchschaubare Wahlkampfmanöver von denen nach der Wahl wieder nichts übrigbleiben wird.

Diese Frau ist kein berechenbarer Partner – sie ist die Unberechenbarkeit und Sturheit in einer Person.
Wenn jemand nicht regierungsfähig ist – dann sie – das könnten sicherlich alle ihre bisherigen Partner von der FDP über die SPD bis zur CSU bezeugen (wenn sie es wollten).

Sie hat auch keine positive Regierungsbilanz vorzuweisen – Reformen hat sie keine durchgeführt.

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Grönland. Arktis. Antarktis.

Der Klimawandel lässt Eispanzer schmelzen, Rohstoffe auftauen und Beziehungen zwischen den um Rohstoffe rivalisierenden Staaten einfrieren.

von Freddy Kühne

Grönland

Nach der Annexion Südossetiens, Abchasiens und der Krim – wofür Moskau hauptsächlich geostrategische Gründe hat – wagt sich Moskau nun auch mit Fallschirmspringern in die Arktis vor und proklamiert den Nordpol als sein Hoheitsgebiet, welches „zur Moskau auch militärisch zu verteidigen bereit sei“, so berichtet Focus Online vor einigen Tagen.

Was hinter der aggressiven russisch-imperialistischen Politik in der Krim und auch in der Ostukraine steckt, dürfte auch die Triebfeder für das russische Handeln in der Arktis sein: die Sicherung von Rohstofflagern und -wegen. Denn Russlands Wirtschaft und Bruttonationalprodukt erzielt nur durch den Export von Rohstoffen Überschüsse. Im Fall der Krim bedeutet dies, bessere und preiswertere Routen für Gaspipelines sowie die Sicherung militärstrategischer Anlagen wie Häfen. In der Ostukraine will sich Moskau die Schwerindustrie und die Militärindustrie sichern. Dort werden beispielsweise die Getriebe für russische Schiffe und Panzer erstellt.

Arctic de

In der Arktis will sich Moskau einen möglichst großen Stück des Rohstoffkuchens sichern. Durch den Klimwandel werden große Bereiche der Arktis und des grönländischen Eispanzers auftauen und unvorstellbare Mengen an Bodenschätzen freigeben. (mehr …)