Datteln IV: Europas modernstes Kohlekraftwerk geht ans Netz

Modernste deutsche Ingenieurskunst sichert Netzstabilität ,  Arbeitsplätze und bezahlbaren Strom 

 

Ex-Atomkraftgegner fordert neue Atomkraftwerke statt fossiler Energie

 

Titelbild: Dirk Wouters / pixelio.de

 

 

Von Michael Espendiller und Freddy Kühne

 

Von Michael Espendiller *

 

In Datteln geht nach dem Probelauf der letzten Monate der vierte Kraftwerksblock des neuen Kohlekraftwerks – auch genannt Datteln IV – ans deutsche Energienetz. Das Kraftwerk soll einen Wirkungsgrad von ca. 45% haben und ist damit eines der leistungsfähigsten Kraftwerke weltweit.

„Datteln IV“ ist ein Höhepunkt deutscher Ingenieursleistung. Ein Beispiel dafür, dass Deutschland doch noch immer an der Spitze der Technik steht.

Um die Energiesicherheit in Deutschland sicherzustellen, brauchen wir auch weiterhin konventionelle Kraftwerke. Ansonsten wird unser Stromnetz instabil und es drohen Stromausfälle und Blackouts. Die steuerbaren (!) konventionellen Energieträger bilden das Fundament jeder Industrienation. Die Inbetriebnahme von (mehr …)

#Unter #Strom: #Energie muss #bezahlbar bleiben + #Preis #Vergleich von #fossiler und #regenerativer Energie

Die jetzige Energie-Politik sorgt planvoll für die De-Industrialisierung Deutschlands

 

 

Von Freddy Kühne

 

Deutschlands Wirtschaft und Verbraucher benötigen – wie alle Industrienationen –  preiswerte Energie. Nur preiswerte Energie ermöglicht das Leben in einer modernen wohlhabenden Gesellschaft.

Bereits jetzt ächzen Verbraucher und Wirtschaft in Deutschland unter den weltweit bald höchsten Strompreisen – mit gravierenden Folgen – vor allem für die Industrie: Die Herstellung von energieintenstiven Produkten wird immer unwirtschaftlicher, schon verlagern erste Betriebe Arbeitsplätze oder bauen diese in Deutschland ab: Bayer, BASF, Siemens, Continental, Ford, VW und viele Mittelständler haben bereits ihre Pläne zum Arbeitsplatzabbau mitgeteilt. Und dabei wird es nicht bleiben.

Zur energieintensiven Branche gehört die Chemie, die Stahl- die Maschinenbau- , die Automobilindustrie und viele andere.

Die bisher durchgeführte „Energiewende“ wurde quasi ohne ökonomischen Sachverstand und ohne Berücksichtigung auf die Welt der Wirtschaft und des (mehr …)

#Energiewende am #Ende ? +++ Können wir ernsthaft #Alles #Abschalten?

Können wir ernsthaft #Alles #Abschalten ?  +++ Strompreise explodieren +++ Die Quadratur des Kreises

Bild: Youtube-Bildschirmfoto

 

von Freddy Kühne

 

Der Strompreis liegt in Deutschland inzwischen bei ca. 29 Cent die Kilowattstunde. In Frankreich bei 16 Cent die Kilowattstunde. Können wir in Deutschland trotzdem so weitermachen und alles einfach abschalten ? Steinkohle, Braunkohle, Atomkraft ?

Wer sich ernsthaft und seriös mit dem Thema auseinandersetzen will, kommt um schlichte Mathematik nicht herum: So braucht es für die Abschaltung eines Atomkraftwerks zwischen 400 und 600 anderer Speicherkraftwerke, die entsprechend teuer sind. Und es braucht Zigtausende Quadratkilometer neuer Windräder , z.B. in Bayern – sodass die bisherige Kulturlandschaft in großem Ausmaße zerstört werden muss.

Natürlich gibt es die Profiteure der bisherigen Energieeinspeisevergütung des EEG -aber: Die Zeche zahlt der Mieter in den Genossenschaftswohnungen und in (mehr …)

Klimaforscher: Neue Eiszeit steht bevor

 

Forscher der Universität von Kalifornien sagen ein neues „Großes Minimum“ voraus.

 

Olaf Schneider / Pixelio.de

von Männersache

 

Forscher an der Universität von Kalifornien sagen ein sogenanntes „Großes Minimum“ vorher. Dieses „Minimum“ könnte gigantische Auswirkungen auf das Leben auf unserem Planeten haben, denn dadurch, so schreiben die Wissenschaftler in ihrer Studie, sinkt die Sonnenstrahlung um bis zu sieben Prozent.

Als „Großes Minimum“ wird eine Phase mit mehreren sehr schwachen Sonnenzyklen bezeichnet. Erst vor wenigen Jahrhunderten gab es eine ähnlich geringe Sonnenaktivität: Besonders eisig war es wegen des Maunder-Minimums im 17. Jahrhundert, als in London (mehr …)

Griechenland steht vor dem Abstieg aus der und dem Lizenzentzug für die Euroliga

Der IWF verlässt Brüssel aus „Frust über die Griechen“.

von Freddy Kühne

Eine Einigung zwischen dem IWF (Internationaler WährungsFonds) und der links-rechtsradikalen griechischen Regierung und den Gläubigern rückt in immer weitere Fernen. IWF Logo – gemeinfrei

Die Spieltheoretiker Varoufakis und Tsipras fahren seit 6 Monaten einen Verwirrungskurs mit dem IWF, der Europäischen Union und den anderen Verhandlungspartnern: absichtlich werden einmal getroffene Absprachen verworfen, abgeschwächt oder neue Reformvorschläge (die in Wahrheit abgemilderte alte sind) verspätet vorgelegt, um den Gläubigern – darunter  die nationalen Parlamente der anderen Eurostaaten also auch der Bundestag – keine Zeit mehr zur Prüfung und Ablehnung dieser Vorschläge zu gestatten. Mit dieser Taktik wird der psychologische Moment und die mögliche Last eines Scheiterns bewusst auf die Gläubigerstaaten gelegt und als Druckmittel benutzt

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Es ist eine weltweite Premiere: mit Deutschland steigt das erste große Industrieland der Welt aus der Nutzung der Kernenergie aus.

Was hierzulande von scheinbar immer unzufriedenen Ökojunkies kritisiert wird, nämlich der just von Schwarz-Gelb bis 2022 beschlossene Atomausstieg, ist – weltweit betrachtet – eine Premiere ohnegleichen.

Schwarz-Gelb setzt damit endgültig und Gott sei Dank den Atomausstieg um, der Jahrzehnte Gegenstand von heftigen, hitzigen und leider auch gewalttätigen Debatten und Demonstrationen war. Nichtsdestotrotz hat die Protestbewegung einen großen Anteil an dem Ausstieg.

Dabei hat sich die ökologische Vernunft innerhalb der Union – in Persona der Herren Töpfer und Röttgen – leider erst mit siebenmonatiger Verspätung – durchgesetzt.

Angela Merkel und der CDU-Wirtschaftsflügel hätten sich die Wahlniederlage zumindest in Baden-Württemberg erspart, hätten sie den rot-grünen Atomausstieg nicht erst vor sieben Monaten unnötigerweise rückgängig gemacht.

Nun aber können CDU, CSU und FDP es sich an ihr Revers heften, dass sie es gewesen sind, die mit dem Ausstiegsbeschluss Deutschland an die Spitze der Bewegung gestellt haben.
Davon wird Deutschland in wenigen Jahrzehnten in vielerlei Hinsicht profitieren:

die deutsche Industrie wird sich durch den Ausstieg einen weiteren Vorsprung im Bereich der regnerativen Technik, sowie in der intelligenten Steuerung von dezentral platzierten Blockheizkraftwerken, Biomasse-, Solar-, Windstromanlagen erarbeiten.

Ebenso wird die deutsche Industrie sich einen Vorsprung im Bereich der Dekontamination, Demontage und Entsorgung von alten Kernkraftwerken erarbeiten und damit weltweit Normen und Standards setzen. Dieses Know-How wird in wenigen Jahren auch in anderen Ländern benötigt werden.

So kann man der Bundesregierung unter Angela Merkel und Norbert Röttgen und Herrn Töpfer von Herzen gratulieren und ihnen Erfolg auf dem weiteren Weg der nun beginnenden Arbeit wünschen.

Auch die Energielandschaft wird hoffentlich durch diesen Beschluss zugunsten kleinerer Unternehmen (Stadtwerke und kleinere private sowie genossenschaftliche Energieproduzenten) verändert werden. Somit könnte als Nebeneffekt die Schwächung der Marktmacht der fünf großen Energiekonzerne unter dem Strich zu mehr Wettbewerb führen – mit Vorteilen für uns Stromkunden.

Alles in allem war das zwar eine Achterbahnfahrt der schwarz-gelben Regierung, aber mit einem guten Ausgang.

Wenn man also nicht verfahrensorientiert, sondern ergebnisorientiert bewertet, kann man sagen:

das ist eine erstklassige Premiere: Deutschland steigt als erstes großes Industrieland aus der Kernkraft aus. Dies wird zunächst zwar auch Geld für neue Invesitionen kosten, aber mittel- und langfristig eröffnen sich so gute Exportchancen für Anbieter alternativer Energien und Unternehmen, die sich auf die Dekontamination und Zerlegung von Kernkraftwerkskomplexen spezialisieren.

Bis 2022 bleibt also noch Zeit, um neue Stromtrassen von Nord nach Süd zu bauen, Windparks in der Nordsee und an Land zu errichten, effizientere Kohle- und Gaskraftwerke zu bauen und um Stromeinsparungsziele umzusetzen.

Daher: Herzlichen Glückwunsch Deutschland zu einem Ausstieg mit Augenmaß !


  • EU-Kommissar Oettinger: Deutschland muss sich mit EU absprechen – Handelsblatt Online 30.05.11

  • Josef Göppels:“Ich war schon immer grün – und in der CSU“ – FAZ.NET 05.06.11

  • Berlin. Koalition einigt sich mit den Ländern auf Stufenausstieg – RP-Online 04.06.11

  • Frankreich: Die Pro-Atom-Front bröckelt – VDI Nachrichten 17.06.11

  • Ausstiegsparteitag: Grünen-Spitze fürchtet die Verräter-Debatte – Welt-Online 24.06.11
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