#Unter #Strom: #Energie muss #bezahlbar bleiben + #Preis #Vergleich von #fossiler und #regenerativer Energie

Die jetzige Energie-Politik sorgt planvoll für die De-Industrialisierung Deutschlands

 

 

Von Freddy Kühne

 

Deutschlands Wirtschaft und Verbraucher benötigen – wie alle Industrienationen –  preiswerte Energie. Nur preiswerte Energie ermöglicht das Leben in einer modernen wohlhabenden Gesellschaft.

Bereits jetzt ächzen Verbraucher und Wirtschaft in Deutschland unter den weltweit bald höchsten Strompreisen – mit gravierenden Folgen – vor allem für die Industrie: Die Herstellung von energieintenstiven Produkten wird immer unwirtschaftlicher, schon verlagern erste Betriebe Arbeitsplätze oder bauen diese in Deutschland ab: Bayer, BASF, Siemens, Continental, Ford, VW und viele Mittelständler haben bereits ihre Pläne zum Arbeitsplatzabbau mitgeteilt. Und dabei wird es nicht bleiben.

Zur energieintensiven Branche gehört die Chemie, die Stahl- die Maschinenbau- , die Automobilindustrie und viele andere.

Die bisher durchgeführte „Energiewende“ wurde quasi ohne ökonomischen Sachverstand und ohne Berücksichtigung auf die Welt der Wirtschaft und des

Verbrauchers durchgeführt – zumal sie auch noch von falschen Informationen und nicht belastbaren Berechnungsmodellen bezüglich des vermeintlich klimaschädlichen CO2  Gasen ausging.

Unabhängig von den Berechnungsfehlern in den Modellen, denen dann weitere Schlußfolgerungs- und Handlungsfehler zwangsweise folgten, beging die Politik in Deutschland zugleich noch den jeglicher Klima-Immanenten-Logik widersprechenden Fehler, die CO2 ärmste Energieart als Erstes vom Netz zu nehmen: Die Abschaltung der Atomkraftwerke schlug in Deutschland mit plus 18 Prozent CO2 Ausstoß zu Buche …

Wie hier auf 99Thesen bereits dargelegt, ist für die – unbestreitbare – Klimaveränderung wohl eher eine andere Haupt-Ursache auszumachen – eine, die wohl eher auf Veränderung der natürlichen Parameter wie Erdumlaufbahn, Magnetfeldstärke von Erde und Sonne ua. basiert.

Unabhängig von der Frage, was für die Klimaveränderung hauptursächlich ist, muss Politik jedoch jederzeit eine vernünftige Abwägung zwischen – großenteils nicht gesichertern –  ökologischen Aspekten einerseits und zwingenden ökonomischen Faktoren andererseits vornehmen.

Wer nicht will, dass der Standort Deutschland deindustrialisiert wird, sollte sich dies ins Stammbuch schreiben lassen.

Um uns einmal den ökonomischen Unsinn der „Energiewende“ vor Augen zu führen nenne ich mal ein plastisches Beispiel: Die Wärmedämmung an Gebäuden wird ab einer Dämmstärke von ca. 18 bis 20 Zentimetern unwirtschaftlich. Alles, was darüber hinaus an Dämmstärke aufgebracht wird, ist gut für den Geldbeutel der Dämmstoffhersteller – aber schlecht für den Verbraucher und schlecht für die Umwelt: Sobald die Dämmstoffstärke überschritten wird, wird der zur Herstellung des Dämmstoffs benötigte Energieeinsatz de facto nie wieder durch eine Einsparung hereingeholt werden können. Dafür aber haben dann wiederum die Erben dieser Häuser später den Sondermüll an den Fassaden für hohe Kosten zu entsorgen …

Ähnliches gilt für die Herstellung von Windrädern: Ihr energetischer Wirkungsgrad liegt – je nach Modell – bei 50 Prozent oder darunter. Rechnet man den für Produktion und Montage nötigen Energieeinsatz des Windrades , dann braucht ein Windrad – bei einer Laufzeit von 20 Jahren – circa 10 Jahre, um diese Energie wieder einzuspielen. Dabei wurde die Energie zur Demontage und Verschrottung des Windrades noch nicht einmal einberechnet.

Der Wirkungsgrad von Solar / Photovoltaikzellen ist noch schlechter als der, eines Windrades an Land. Lediglich bei einem Off-Shore Windrad liegt die Effizienz besser – aber hier scheuen inzwischen die Investoren häufig vor den hohen Finanzierungskosten zurück.

 

Das Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) der Universität Stuttgart hat in einer Studie bereits im Jahre 2010 nachgerechnet, was die einzelnen Energieträger an Produktionskosten verursachen.

Inzwischen haben wir 2019 und in Deutschland kostet für den Normalverbraucher die Kilowattstunde Strom bereits 30 Cent, während in Frankreich circa 15 Cent zu berappen sind: Deutschlands Energie kostet damit doppelt so viel wie in Frankreich – ohne – dass es hierzulande die doppelten Löhne oder Renten geben würde.

Zeitgleich subventioniert der Otto-Normal-Verbraucher diese „Energiewende“ auch noch für die Unternehmen in Deutschland mit – die teilweise von der höheren Energiebesteuerung bzw. der höheren Abgabe auf die Erneuerbaren ausgenommen sind….

Wie auch immer man es rechnen mag: Erneuerbare Energie kostet das Zwei- bis Dreifache – selbst wenn eine CO2-Bepreisung eingeführt wird und selbst wenn die fossilen Kraftwerke eine CO2-Absonderung und -Speicherung vornehmen.

Um es in Zahlen auszudrücken: Herkömmliche fossile Kraftwerke produzieren Strom zwischen 28 und 42 € / Megawattstunde – regenerative Produzenten können Strom ab 76 €uro  bis hin zu 604 Euro pro Megawattstunde herstellen.

Alles ändert nichts an der Tatsache, dass Braunkohle, Steinkohle und Kernkraft die günstigsten Energieträger bleiben: Wer diese Energien abschaltet sorgt planvoll für eine De-Industrialisierung Deutschlands mit der Vernichtung Hunderttausender Arbeitsplätze.

Neben dieser fatalen Energie-Politik wird die digitale Revolution bzw. das Internet-der-Dinge-und-Maschinen für Arbeitsplatzabbau sorgen – hier ist von bis zu einem Fünftel der Arbeitsplätze die Rede.

Eine seriöse Politik müsste alle diese Faktoren berücksichtigen und entsprechend vorbeugend agieren – zum Beispiel mit preiswerter Energie und mit einem entschlossenen Stopp der Zuwanderung in die teuren Sozialsysteme.

Ansonsten droht der Abstieg Deutschlands.

 

Quellen

 

Grafik 1: Kostengruppen je Energieträger aufgeschlüsselt

 

Grafiken 1 bis 3 : Quelle IER : Stromerzeugungskosten im Vergleich IER_Uni_Stuttgart

 

Grafik 2: Effizienz und Kosten fossiler Kraftwerke

Grafik 3 : Effizienz und Kosten Erneuerbare Energien

 

Das Windrad – technisch und nüchtern betrachtet

Die Rückbaukosten von Windrädern

 


Titelbild: Bildschirmfoto Youtube

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