Siegesparade vom 24. Juni 1945 heute in Moskau erneuert

Russland reproduzierte die Original-Siegesparade vom 24. Juni 1945

 

 

Von Floydmasika

 

Russland reproduziert am Roten Platz die Siegesparade vom 24. Juni 1945. Am 9. Mai war es wegen CoViD-19 nicht möglich. Jetzt wird es in zahlreichen Städten mit prachtvollem und durchaus tiefsinnigem, ergreifendem Zeremoniell nachgeholt. Für den Sinn sorgte Wladimir Putin vor ein paar Tagen mit einem lang erwarteten gelehrten Aufsatz über die Ursachen des zweiten Weltkrieges.


Darin erklärt Putin, dass der Westen diesen Krieg herbeiführte, indem er zunächst mit Versailles Deutschland ungebührend erniedrigte und dann Hitler förderte, gewähren ließ und nach Osten richtete, in der Hoffnung, dass sich Deutschland und die Sowjetunion gegenseitig zerfleischen. Auch nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion kam vom Westen zunächst wenig Hilfe. 2/3 der deutschen Truppen waren in Russland gebunden und der Westen ließ sich Zeit. Erst als (mehr …)

Hostile Waters – Im Fahrwasser des Todes

Filmempfehlung

 

Im Jahre 1986 ist die Entspannungspolitik Gorbatschows so weit fortgeschritten, daß es zu einem Gipfeltreffen mit Reagan in Island kommt. Überschattet wird dieses historische Ereignis durch eine Kollision zweier U-Boote vor der Küste Bermudas: ein sowjetisches U-Boot, das nukleare Waffen transportiert, stößt mit einem Atom-U-Boot der Amerikaner zusammen. Das russische Boot wird dabei erheblich beschädigt, so daß eine nukleare Katastrophe droht. Durch den aufopfernden Einsatz ihres Lebens können Captain Britanov und seine Mannschaft eine Eskalation verhindern

 

(mehr …)

Stalins Henker: Das Massaker von Katyn

 

Vor 80 Jahren fand das Massaker von Katyn statt

 

Von Philolaos

 

Partei-Ausschlüsse scheinen für LINKE kein Thema zu sein. Unlängst hat eine Genossin vorgeschlagen, zunächst mal 1% der Reichen zu erschiessen. Worauf Parteichef Riexinger erwiderte, man könne sie ja auch nützlichen Arbeiten zuführen. Was passiert, wenn Rote an der Macht sind haben Lenin, Trotzki, Stalin, Mao, Pol Pot und andere rot wie Blut offenbart. Am 3. April vor 80 Jahren begannen auf Vorschlag Berias die Massenerschießungen der polnischen Offiziere und Intelligencija in Katyn. Bis 1990 behaupteten die Sowjets, es wären deutsche Kriegsverbrechen gewesen. Besonders „erfolgreiche“ Massenmörder wie Wassili Blochin (Bild) wurden hochdekoriert.

 

Wassili Blochin / Wikipedia

 

In den Kriegsverbrecherprozessen von Nürnberg 1946 und Tokyo 1948 wurden Kriegsverbrechen der Siegermächte entweder geflissentlich ausgeklammert oder wie (mehr …)

Wiedervereinigung? Unmöglich, oder…?

 

Von Freddy Kühne

 

1982 als Helmut Schmidt noch Bundeskanzler war und ich als 10-jähriger Bundestagsdebatten im Fernsehen mit Aufmerksamkeit und Spannung verfolgte – als Politiker noch mit Leidenschaft, Einsatz und aus Überzeugung verbale Schlachten austrugen – dachte noch niemand daran, dass 1989 die Mauer zwischen den beiden deutsch-deutschen Staaten fallen könnte.

Mein Opa wohnte in Kassel, nahe der Zonengrenze, sodaß ich zumindest den Trennzaun mit Todesstreifen und Wachtturm bei einem Besuch kennengelernt hatte: ich erinnere mich noch genau an das mulmige Gefühl, das mich beim Anblick beschlich – und ich ahnte und fühlte, dass dieser Zaun zu Unrecht Menschen einsperrte, und empfand den Zaun als äusseres Merkmal eines großen Gefängnisses.

Die Siebenbürgendeutschen – aus Rumänien freigekaufte überzeugte evangelikale Christen – berichteten davon, wie es unseren christlichen Brüdern und Schwestern im sozialistischen Rumänien erging: Bibeln waren verboten, sie mussten heimlich unter Lebensgefahr eingeschmuggelt werden. Wer mit einer (mehr …)