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+++ Nachrichten aus Übersee +++

Der 41. US Präsident George Bush starb im Alter von 94 Jahren. Er unterstützte aktiv die Wiedervereinigung Deutschlands – gegen anfängliche Vorbehalte aus London und Paris.

 

Die US Flagge am Weißen Haus ist auf Halbmast gesetzt (NBC News)

George Bush Senior dies at 94 (BBC Live News)

 

Unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme gilt der Witwe Laura Bush und ihrer gesamten Familie. George H.W. Bush wird uns stets als treuer und wahrer Freund Deutschlands in Erinnerung bleiben, der sich von Beginn an klar und entschieden für die Deutsche Wiedervereinigung – auch gegen den anfänglichen Widerstand aus Paris und London – eingesetzt und sie damit genauso ermöglicht  (mehr …)

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Berlin. Brüssel. 

Putin sieht Sanktionen als verschärftes Appeasement

von Freddy Kühne
Maidan_by_Helga Ewert_pixelio.de

Präsident Putin sieht mögliche verschärfte Sanktionen des Westens zum einen als verschärftes Appeasement an, das die westlichen Politiker beschließen, um sich vor weitreichenderer militärischer Unterstützung der Ukraine aus der Verantwortung zu stehlen. Putin weiß genau, das westliche Demokratien den Krieg gegen das größte Land der Erde namens Rußland scheuen – und droht deshalb zwischendurch auch mit dem Nuklearpotential von Russland. Damit drückt er seine Verachtung gegenüber dem Westen aus.

Ein Machiavellist wie Putin wird möglicherweise verschärfte Sanktionen zudem als Ansporn verstehen, nun dann doch endlich richtig „Gas“ zu geben. Und zwar einerseits, weil er im Westen nichts mehr verlieren kann und andererseits weil er innerhalb Russlands alles verlieren würde, weil er die neonationalistischen Geister die er rief, nicht mehr unter Kontrolle hätte, würde er einen Rückzieher machen.

Putin hat sich so in eine doppelte Sackgasse hineinmanövriert, wovor ihn Diplomaten wie der deutsche Aussenminister Steinmeier beschützen wollten. (mehr …)

Was ist denn das?

Erst enthält sich die Bundesregierung der Stimme bei der Libyen-Resolution im UN-Sicherheitsrat und begründet diese Ablehnung mit der Furcht vor einem militärischen Desaster bzw. mit der Nichtteilnahme der Deutschen an einem Militäreinsatz.

Nun hat Berlin einen politischen Scherbenhaufen angerichtet und rudert zurück und erklärt, dass es Soldaten zum Schutz von humanitären Lieferungen einsetzen könnte.

Ja glaubt Berlin denn allen Ernstes, dass der Schutz von humanitären Transporten nicht zu Verwicklungen in Kampfeinsätze führen wird?
Der Schutz von Transportlieferungen setzt die Bundeswehrsoldaten allen feindlichen Truppen direkt aus: feindliche Heckenschützen oder reguläre Truppen hätten ein leichtes Spiel, die Bundeswehrsoldaten hinterrücks in Fallen zu locken und auszuschalten.
Der Schutz von solchen Transporten wird zwar in Berlin als sogenannter humanitärer Einsatz von Kampfeinsätzen theoretisch unterschieden, in der Praxis jedoch sind gerade der Schutz von solchen Transporten eher unberechenbarer durchzuführen – und viel gefährlicher für die sie begleitenden Soldaten – als reguläre Kampfeinsätze.

Anstatt solch einen Zickzackkurs zu fahren und damit die Einheit der Nato und der EU aufs Spiel zu setzen, sollte Deutschland sich mit Frankreich und Großbritannien und den USA zusammenschliessen und endlich kurzen Prozess mit dem Gaddafi-Regime machen: nur ein richtiger militärischer Einsatz mit Nato-Bodentruppen macht einem jahrzehntelangen Bürgerkrieg einen Strich durch die Rechnung.

Die jetzigen Führer der USA und Deutschlands sind zu zauderhaft und begünstigen dadurch einen jahre- oder jahrzehntelangen Bürgerkrieg in Libyen.
Der Kurs der USA unter George W. Bush dagegen war kraftvoll, zielgerichtet und nachhaltig: durch den kompromisslosen und rigorosen Einsatz von Bodentruppen konnte vor allem im Irak eine einigermaßen funktionierende Demokratie installiert werden – zum Vorteil fast aller Gruppen mit Ausnahme der einheimischen irakischen Christen, die von fundamentalistischen Moslems als Aggressionspuffer stellvertretend für die westliche Expansionspolitik attackiert und verfolgt werden.
Auch das menschenverachtende Taliban-Regime konnte nur mit solch einem robusten Vorgehen verdrängt werden: seitdem können Frauen und Mädchen wieder in die Schulen gehen – und es bleibt zu hoffen, dass die Stabilität auch nach dem Abzug der Allierten aufrechterhalten bleiben kann.
Ebenso konnte ein Völkermord auf dem Balkan nur mit mutigem und robustem Einsatz von Natosoldaten beendet werden.

Unter diesem Blickwinkel scheint die Politik von George W. Bush – wenn er auch aus dem ideologischen Blickwinkel von europäischen Gutmenschen noch so attackiert worden ist – die besseren Ergebnisse zu bewerkstelligen.

Der Zickzackkurs der Bundesregierung dagegen ähnelt immer mehr demjenigen von Gerhard Schröders rot-grüner Regierung.
Von Merkels angekündigter Regierung „aus einem Guß“ ist nun ganz und gar nichts mehr zu sehen.

Sicher kann man einwenden, dass das Völkerrecht möglicherweise übertreten worden sei, doch das Menschenrecht sollte generell über dem Völkerrecht stehen.

Wer die Einhaltung der Menschenrechte einfordert, der muss auch notfalls dafür mit Gewaltanwendung gegen Dikatoren einstehen.

Sicherlich gibt es den berechtigten Einwand, man könne nicht überall auf der Welt einschreiten. Und bitte – wenn man dies nicht könne, warum sollte man gerade hier einschreiten?
Darauf kann man nur pragmatisch antworten: gerade weil es uns an Kapazitäten fehlt, alle Missstände auf der Erde zu beseitigen, müssen wir hier und da einschreiten und darauf hoffen, dass der Dominoeffekt wirkt.

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  • London und Paris fordern mehr Angriffe der Nato – Rheinische Post Online
  • 1982 als Helmut Schmidt noch Bundeskanzler war und ich als 10-jähriger Bundestagsdebatten im Fernsehen mit Aufmerksamkeit und Spannung verfolgte – als Politiker noch mit Leidenschaft, Einsatz und aus Überzeugung verbale Schlachten austrugen – dachte noch niemand daran, dass 1989 die Mauer zwischen den beiden deutsch-deutschen Staaten fallen könnte.

    Mein Opa wohnte in Kassel, nahe der Zonengrenze, sodaß ich zumindest den Trennzaun mit Todesstreifen und Wachtturm bei einem Besuch kennengelernt hatte: ich erinnere mich noch genau an das mulmige Gefühl, das mich beim Anblick beschlich – und ich ahnte und fühlte, dass dieser Zaun zu Unrecht Menschen einsperrte, und empfand den Zaun als äusseres Merkmal eines großen Gefängnisses.

    Die Siebenbürgendeutschen – aus Rumänien freigekaufte überzeugte evangelikale Christen – berichteten davon, wie es unseren christlichen Brüdern und Schwestern im sozialistischen Rumänien erging: Bibeln waren verboten, sie mussten heimlich unter Lebensgefahr eingeschmuggelt werden. Wer mit einer Bibel erwischt wurde, konnte mit Gefängnis rechnen.

    Hinzu kam die Aufstellung der SS20 seitens der Sowjetunion sowie die Tatsache, dass die Sowjetpresse „Prawda“ ständig die Unwahrheit sagte, wenn ein Sowjetchef mal wieder im Sterben lag: jedesmal hieß es, die Abwesenheit des Sowjetchefs wäre eine unbedenkliche Kleinigkeit, bald würde er wieder sein Amt wahrnehmen.

    All diese Erlebnisse brachten mich als 10 bis 12 jährigen Jungen dazu zu verstehen, dass das rote Imperium des Sowjetsozialismus eine einzige Unterdrückungsmaschinerie war, die auf Einschüchterung, Denunziation und Unterdrückung der Freiheit beruhte.

    Als Ronald Reagen auf Drängen von Helmut Schmidt die Nato zum Nato-Doppelbeschluss brachte und in Deutschland plötzlich Hunderttausende sogenannte „Friedensbewegte“ zwar von den USA eine Nichtaufstellung der Pershing 2-Raketen verlangte – aber die Friedensbewegung von der Sowjetunion keine Abrüstung ihrer SS 20 verlangte, wurde mir klar, dass hier eine gewaltige Fehleinschätzung zwischen Ursache und Wirkung seitens der Friedensbewegung vorlag:

    die Friedensbewegung dämonisierte Helmut Schmidt, die Nato und die USA, während sie über die Vorgänge hinter dem Eisernen Vorgang hartnäckig schwieg und hinwegsah.

    Diese Tatsache verhinderte meine Solidarisierung mit der Friedensbewegung. Meine Sympathie für Helmut Schmidt und für die SPD des Helmut Schmidt schlug in Sympathie für Helmut Kohl, die CDU und die US-Republikaner unter Ronald Reagan um: fortan entwickelte sich meine politische Einstellung hin zum konservativen patriotischen amerika-, nato- und israelfreundlichen deutschen Patrioten, der ich bis heute geblieben bin.

    Ich wusste innerlich seit 1982 immer, dass die Mauer ein Unrecht war – und ich ging davon aus, dass sie fallen würde. Ich unterstützte den Nato-Doppelbeschluss und die Aufstellung der Pershing-II-Raketen.

    Im Deutsch-Aufsatz in der Schule wählte ich als Thema „Pro-Tiefflugübungen der Nato“ aus, woraufhin meine aus der DDR geflüchtete Deutschlehrerin mit Unverständnis und Kritik reagierte:

    der Fall der Mauer blieb in den Köpfen meiner Mitmenschen eine Unmöglichkeit – ich jedoch glaubte weiterhin fest an den Fall des Imperiums der Sozialistischen Sowjetrepubliken.

    Ich blieb trotz der vom linken Mainstream beeinflussten Lehrerschaft bei meiner Überzeugung und festigte sie weiter: Pro Nato, Pro USA und pro Israel. Contra Sowjetunion, contra DDR, contra Sozialismus.

    Als die Mauer 1989 fiel, lief ich am 3. Oktober 1990 mit der Deutschlandfahne in die Fussgängerzone meiner Heimatstadt – und wunderte mich, dass wir nur drei vier weitere Personen vorfanden – ohne Fahne. Ich war tatsächlich der einzige mit Fahne, konnte das wahr sein? Warum freute sich keiner über den Fall der Mauer, über den Zerfall des Unrechtsimperiums, dass den Christen und Andersdenkenden die Freiheit genommen hatte?

    Die Frage ist für mich bis heute nicht beantwortet – aber ich erwarte auch keine Antwort mehr auf diese Fragen.

    Ich stelle für mich fest, dass die Deutschen nach dem zweiten Weltkrieg ein Volk geworden sind, dass der patriotischen Gefühle nicht mehr fähig war: so musste ich sogar die Deutschlandfahne aus meiner Kirchengemeinde entfernen, die ich – aus Anlass zu einem Quiz über die Deutsche Einheit – zur Dekoration unter einen Informations- und Büchertisch gelegt hatte.

    Kurz zuvor war ich noch zu Besuch in England gewesen und hatte die britische Fahne in der Kirche hängen gesehen und verstand als junger deutscher Patriot die Welt nicht: was in Gottes Namen war schlimm daran, die eigene Flagge der Deutschen auszulegen – während dies in England eine unangefochtene Selbstverständlichkeit war?

    Was ich dem englischen Patrioten freimütig gönnte und zustand, warum sollte es mir verwehrt bleiben?

    Ich verstand mein Land und meine Leute nicht – und blieb doch im Herzen ein Patriot.

    Ich habe mich bis heute in meiner Einstellung nicht verändert – aber mein Land veränderte sich mit der Ausrichtung der Fussballweltmeisterschaft 1996 im eigenen Land: plötzlich war es schick, eigene Flaggen zu schwenken, unbekümmert die Freude über seine Nation zu zeigen.

    Seitdem wundere ich mich über diesen wunderbaren mentalen Wendepunkt meiner Mitbürger. Noch besser wurde es bei der WM 2010: inzwischen waren sogar die Leute in meiner Kirchengemeinde soweit, dass Nationalspiele im Gotteshaus übertragen werden konnten – und wie selbstverständlich – als hätte es die Zeit der Beschämung über die eigene Nation nie gegeben – tauchten junge Menschen in Trikots mit den Nationalfarben auf. Sogar Deutschlandfahnen konnten im Kirchengebäude aufgestellt werden, ohne, dass sich irgendjemand darüber beschwerte und wunderte.

    Und die Moral von der Geschicht: verliere Deinen Glauben an Gott und seine Wunder nicht !

    Deshalb bedanke ich mich bei unseren Bürgerrechtlern der DDR für ihren verzweifelten Mut, bei Ronald Reagan und Helmut Schmidt für ihre Standhaftigkeit, bei Helmut Kohl, Gorbatschow und George Bush für ihre Weitsichtigkeit und bei unserem Vater im Himmel für das Wunder eines friedlichen Mauerfalls trotz einer bis an den Himmel hochgerüsteten Armee beiderseits des Eisernen Vorhangs.

    Wiedervereinigung? Unmöglich, oder…?

    P.S.: Meine Frau kommt aus einem der neuen Bundesländer, so habe ich noch zusätzlichen Grund, dankbar für die auch persönlich vollzogene Deutsche Einheit zu sein.

    Ich grüße alle Deutschen! Freut Euch und feiert die Einheit.
    Gott segne unser Vaterland.