Frankreich: Wahl zur Nationalversammlung: Macron marschiert

 

Von Peter Helmes*

Die Franzosen wählten heute, einen Monat nach der Präsidentschaftswahl, in den Wahlbezirken Kandidaten für die Französische Nationalversammlung („Assemblée Nationale“). Über die Gesamtzusammensetzung der Nationalversammlung wird aber letztlich erst eine Woche später, am 18. Juni, entschieden. Die Kandidaten in den 577 Wahlkreisen benötigen eine absolute Mehrheit. In der zweiten Runde (nächste Woche) reicht die relative Mehrheit.

Die Meinungsforscher sind sich samt und sonders einig, daß die erstmals antretende Partei Macrons, „La République en marche“, als Favorit gilt. Man rechnet den Umfragen zufolge mit einer Zunahme von Sitzen beim

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Rede eines (noch) nicht agnoszierten deutschen Kanzlerkandidaten 

Von altmod*)

altmod

altmod

Nachfolgenden Text habe ich einer Mail meines Freundes und Gesinnungsgenossen Herbert Gassen entnommen, der eine Rede des künftigen US-Präsidenten Donald Trump paraphrasierte. Ein interessanter Versuch! Die durchgestrichenen Wörter stehen im nicht redigierten Original der Rede, die Großbuchstaben beinhalten die Adaption von Herbert Gassen auf deutsche Verhältnisse.

Man stelle sich vor, diese Rede würde im Wahlkampf von einem etwaigen Kanzlerkandidaten der Bundesrepublik Deutschland gehalten. Eine (noch) unglaubliche Fiktion. Zugleich erkennt man, warum das hiesige und das amerikanische Establishment mit seinen Medien so ausrastete und nicht mehr aus dem Toben kommt.

Viel Vergnügen beim Lesen!

Rede von Donald Trump als Präsidentschaftskandidat WEM (?) als Kanzlerkandidat der Bundesrepublik Deutschland vom 24.10.2016 9. November 2016

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Steinmeier als Bundespräsident von Kaiserin Angela`s Gnaden 

Teil 2: Merkel setzt Linksrutsch der CDU fort und nominiert Steinmeier.

Jörg Gebauer 

Einleitung von Freddy Kühne

merkelraute
Nachdem Merkel in der Union alle konservativen und auch sonst alle anderen Konkurrenten von Format ausgeschaltet hat – hat sie kein eigenes Personal mehr, dass sie der SPD entgegensetzen kann. Merkel hat damit die CDU also nicht nur thematisch entprofiliert – sondern inzwischen auch vollumfänglich personell.

Dass Steinmeier den US-Präsidenten einen „Hassprediger“ nannte , während SPD geführte Landesregierungen gleichzeitig Hassprediger anderer Sorte mit Hartz IV versorgt anstatt auszuweisen hat ein besonderes Geschmäckle und dürfte dazu führen, dass die Trump-Administration nicht gut auf Steinmeier zu sprechen sein wird…

Der Staatswissenschaftler Jörg Gebauer* schreibt 
folgende Zeilen zu dem schwarz-roten Präsidenten Coup, 
Zitat: 


„Was hat die SPD der CDU im Tausch gegeben, damit Steinmeier einvernehmlich Bundespräsident wird? Die Antwort steht in Artikel 63 des Grundgesetzes:
Der Bundeskanzler wird auf Vorschlag des Bundespräsidenten vom Bundestage ohne Aussprache gewählt. Gewählt ist, wer die Stimmen der Mehrheit der Mitglieder des Bundestages auf sich vereinigt. Der Gewählte ist vom Bundespräsidenten zu ernennen.
Wird der Vorgeschlagene nicht gewählt, so kann
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Kehrtwende: Zentralrat der Juden für Obergrenzen – wie AfD und CSU

“Verunglimpfung des Islam absolut inakzeptabel”

Juden zentralratvon Peter Helmes*

Ideologische Verblendung, insbesondere wenn es um den Islam geht, macht offensichlich auch vor dem Zentralrat der Juden nicht halt. Die Tageszeitung DIE WELT hatte am 20.12.2014 über den Protest des Zentralrats der Juden (ZdJ) gegen Pegida unter der Überschrift “Verunglimpfung des Islam ist absolut inakzeptabel” berichtet. In dem WELT-Artikel hieß es u. a.:

„Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, warnt davor, die islamfeindliche Pegida-Bewegung zu unterschätzen. Und nimmt zugleich die Muslime in Deutschland in Schutz (…)

Angesichts der Verbalangriffe auf den Islam durch die islamfeindliche Pegida-Bewegung(Link: http://www.welt.de/themen/pegida/) nimmt nun der Zentralrat der Juden die Muslime in Deutschland in Schutz. Der neue Zentralratsvorsitzende Josef Schuster (Link:http://www.welt.de/134877003) sagte im Interview der “Welt”, die Angst vor islamistischem Terror werde “instrumentalisiert”, um eine ganze Religion zu verunglimpfen. “Das ist absolut inakzeptabel”, erklärte Schuster…“ Soweit der Artikel der WELT (http://www.welt.de/politik/deutschland/article135582589/Verunglimpfung-des-Islam-ist-absolut-inakzeptabel.html)

Der Bonner Generalanzeiger (GA): Kritik an Schusters Äußerungen

Der berichtete heute, 25.11., u. a.: „…Äußerungen des Präsidenten des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, der die CSU-Forderung nach Obergrenzen übernommen hatte, stießen derweil auf Kritik. Pro Asyl nannte Schusters Äußerungen “befremdlich” (…) Schuster hatte zur Begründung seiner Forderung der “Welt” gesagt, viele Flüchtlinge kämen aus “Kulturen, in denen der Hass auf Juden und die Intoleranz ein festerBestandteil (mehr …)

Israel würdigt verstorbenen Ex-Staatspräsidenten Yitchak Navon

 

von Felizitas Küble*

 

Yitzchak Navon, der als 5. Präsident des Staates Israel von 1978 bis 1983 gedient hat, verstarb am Samstag, den 7. November 2015, im Alter von 94 Jahren. Er wurde am Sonntag auf dem Herzl-Berg in Jerusalem beerdigt.

Während seiner Präsidentschaft strebte er danach als Brücke zwischen den ethnischen Gruppen Israels zu dienen, zwischen Religiösen und Säkularen, zwischen Sepharden und Ashkenasen, links und rechts, Juden und Arabern. Die Öffentlichkeit hat dem früheren Präsidenten in der Residenz des Präsidenten in Jerusalem seinen Respekt gezollt.

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Merkel in ihrer Neujahrsansprache zu PEGIDA: Vorurteile, Kälte und Hass

Von Peter Helmes

Ein Tiefpunkt im Verhältnis Bürger und Staat

Schon Weihnachten 2014 habe ich mich über die Ansprache des Bundespräsidenten geärgert. Er, der eigentlich aus seiner eigenen Biographie wissen müßte, daß „biedere Bürger“ nur dann auf die Straße gehen, wenn sie keine andere Möglichkeit zur Gegenwehr sehen, warnt vor diesen Bürgern und hofiert die, von denen sich unser Volk bedrängt fühlt. Immerhin, der Ton des Bundespräsidenten war halbwegs moderat, der Inhalt allerdings sehr deutlich.

Pegida Logo – via Wikimedia Commons

In ihrer Neujahransprache meinte dann die Bundeskanzlerin, sie müsse den Präsidenten „toppen“, vergreift sich dabei aber in Ton und Inhalt, indem sie demokratische Republikaner in den Senkel stellt. So re(a)gierten absolutistische Fürsten und Diktatoren aller Provenienzen, so darf aber in einer Demokratie ein Mitglied der Staatsführung nicht mit großen Mehrheiten umgehen!

Die höchsten Organe unserer Republik, Bundespräsident und Bundeskanzler, zeigen ihre Mißachtung gegenüber weiten Teilen der Bevölkerung und ihre Verachtung des Willens des Volkes. Ein Tiefpunkt im Verhältnis Bürger zu Staat! Wie lange wollen wir uns das noch gefallen lassen?! (mehr …)

After the US-Election standing in front of the financial collapse

A Few More Dollars and The Ecstasy of Gold

Nach der US-Wahl stehen die USA einmal näher vor dem Finanzkollaps.
Eine Staatsverschuldung von bald 120 Prozent des BIP belastet die Finanzen der USA und damit die Stabilität der Weltwirtschaft.

Der frisch im Amt bestätigte Präsident Obama muss sich nun zusammen mit den Republikanern um den Balanceakt aus Sanierung der Finanzen und Stabilisierung der Wirtschaft kümmern.

Parteipolitik und -geplänkel dürfen dabei keine Rolle mehr spielen.

Der teuerste Wahlkampf aller Zeiten ist vorbei. Die möglicherweise teuerste Krise steht bevor.

Ansonsten geht nicht nur durch Hurricane Sandy das Licht aus…

Immerhin bleibt nach der Wahl für alle Amerikaner ein Trostpflaster: Sesamstrasse ist gerettet ! Bei der Wallstreet kann man sich da nicht sicher sein…

President Obama has to avoid the financial collapse of the US.  The deficit is now nearly to 120 % of the nationalproductionlevel. He has to work together with all parties to avoid the possibly most expensive crisis after the most ecpensive election. He has to manage the balance between healing the financial crisis and stabilizing the economy.If he does not manage this, many lights will go down without the cause of a hurricane…
Nevertheless: Sesame Street was saved. Neither the Wallstreet.