Wer nicht passt, wird geschasst: Ex #Verfassungsschutz #Präsident Hans-Georg #Maaßen #kritisiert seine #öffentliche #Herabwürdigung

 

Erstmals seit seiner Entlassung meldet sich Hans-Georg Maaßen zu Wort: Er habe sich nichts zu Schulden kommen lassen, sondern sei ein Spielball der Politik gewesen

 

Von Freddy Kühne

Der mediale und politische Pranger, an den der tadellose Ex-Präsident des Bundesverfassungsschutzes Hans-Georg Maaßen zu Unrecht gestellt wurde, ist im Zeitalter der Digitalisierung und scheinbar enger politisch-medialer Netzwerke der Regierungsverantwortlichen der GroKo  schnell und effektiv vorgegangen.

Inzwischen kann man es an vielen Fällen ablesen: „Wer nicht passt, wird geschasst !“ scheint das Motto der elitären Netzwerke aus Politik, Banken- und Sozialverbands- und Industrielobby zu sein.

Ähnliches konnte man in den vergangenen Jahren häufiger beobachten. Zumindest aufmerksamen Beobachtern schwante dies, zum Beispiel im Fall der Ermordung des ehemaligen inoffiziellen CDU-Thronerben Barschel, dem eleganten Aus-Dem-Amt-Drängen von Ex-Bundespräsident Horst Köhler und dem weniger eleganten Herausdrängen des Ex-Bundespräsidenten Wulff.

 

Zwei Maschen um Konkurrenten loszuwerden

 

Wobei Letzterer zuvor mit der Masche „Beförderung“ als potentieller Konkurrent der  CDU-Parteichefin und Bundeskanzlerin von ihr höchst selbst erst in dieses Amt protegiert wurde.

Denn es gibt zwei Methoden Konkurrenten oder Kritiker los zu werden: Die erste Masche sieht nach aussen immer gut aus: Die Beförderung in höhere Ämter. Die zweite Masche hinterlässt immer hässliche Spuren in der digitalen Medienwelt: hässliche Intrigen, Lügen, Halbwahrheiten, Unterstellungen, Behauptungen werden über Konkurrenten verbreitet. Und es gibt immer viel zu viele Leichtgläubige oder fanatische Anhänger der dahinterstehenden Kreise, die diese Unterstellungen und Unwahrheiten nur allzugerne glauben und verbreiten, da sie ihnen und ihren Interessen am meisten nutzen.

Diese zweite Methode ist häufig sehr hässlich, vor allem deshalb, weil der mediale digitale und soziale Pranger wie ein organisierte Medientsunami über Einzelpersonen hineinbricht, die – selbst wenn sie sich an höchsten Stellen und in höchsten Ämtern befinden – weder finanziell noch organisatorisch in der Lage sind, sich diesem konstruierten angefachten Sturm entgegenzustellen.

Es gibt viele solcher „Spielbälle“ , die die Machtrambos an den oberen Schaltstellen eiskalt und ohne mit der Wimper zu zucken aus dem Wege räumen lassen: Ein Friedrich Merz gehörte ebenso zu solchen Spielbällen, die den – heute oftmals gar weiblichen Machtrambos und Intrigenspinnerinnen – zum Opfer gefallen sind.

Menschen mit Macht aber ohne charakterliche Reife und ohne moralischen Kompass

 

Und das kommt dabei heraus, wenn Menschen an die Macht geraten, denen das Ego über alles geht und denen es de facto nicht nur an charakterlicher Reife für ein öffentliches machtvolles Amt mangelt, sondern denen auch die wirklich dienende Haltung, Bescheidenheit und Weisheit abgeht. Häufig gelangen Menschen an die obersten Stellen der Politik, die auf kurzem Wege und ohne große Leistung zu bringen, mittels Intrigen- und Ränkespielen einfach nur – häufig meist edlere , feinsinnigere und bessere Charaktere und sogar häufig auch Leistungsfähigere  – ausschalten. Und dies sowohl innerparteilich, als auch ausserhalb der eigenen Partei.

Diese Menschen glauben, es sei alles erlaubt, was „gesetzlich nicht verboten“ ist – und setzen daher skrupellos alle Mittel gegen Kontrahenten ein. Dass es ungeschriebene Gesetze bezogen auf Stil, Sitten, Anstand und Fairness  oder Respekt gegenüber Älteren und Erfahreneren gibt interessiert diese Machtrambos kaum.

„Erlaubt ist was mir, meiner Karriere und meinen persönlichen Vorteilen nutzt“ scheint das Motto und der einzige noch gültige Maßstab zu werden.

Die derzeitige westlich-europäische Zivilisation droht daher durch einen Mangel an Moral , einen Mangel an Idealen und Idealisten zu verrohen und langfristig unterzugehen.

 

Männliche Opfer von politischen Alphaweibchen

 

Denn auch wenn Hans-Georg Maaßen, Friedrich Merz und viele andere  von sich selbst nicht gerne  als „Opfer“ sprechen: Dies gebietet ihnen ihr männlicher Selbsterhaltungstrieb und ihre männliche Selbstachtung. Denn für Männer ist es besonders bitter, wenn sie weiblichen Intrigen zum Opfer fallen, da sie selbst sich immer noch als das stärkere Geschlecht betrachten, das die Familie, Ehe, Nation usw. zu schützen hat:  Für Männer gibt es daher keinen größeren Gesichtsverlust, als durch eine Frau mittels Intrigen und Lügen zu Fall gebracht zu werden – selbst wenn uns Männern die linke Gender-Gaga-Propaganda und die Emanzipations-Propaganda etwas anderes einzutrichtern versuchen.

Dass  etliche politische weibliche Machthaberinnen dabei aus männlicher Sicht absolut schizophren handeln, die männlichen Beschützer ihres eigenen Volkes derart bloßzustellen und zugleich die Grenzen für Männer aus viel aggressiveren Kulturkreisen zu öffnen, ist aus männlich-rationaler Sicht ohnehin nicht mehr zu begreifen.

Mich lässt das zu dem politischen Schluss kommen, dass Macht in den Händen von emanzipierten Alphaweibchen häufig und scheinbar nicht wirklich besser verwaltet wird als von Alphamännchen. Häufig sogar schlechter, da Alphaweibchen scheinbar extrem aggressiv auf männliche Konkurrenz zu reagieren scheinen.

 

Causa Hans-Georg Maaßen: Riesige menschliche Sauerei und Schmierenkomödie

 

Zur Causa Hans-Georg Maaßen zurückkehrend, anbei die Stellungnahme von Rainer Wendt, dem Chef der Gewerkschaft der Polizei, Zitat:

 

„Ich kann nur wiederholen, was ich in der Folgezeit in vielen Vorträgen zum „Fall Maaßen“ klar und deutlich zum Ausdruck gebracht habe: Es war eine riesige menschliche Sauerei und die muss man auch so nennen!
Was ein paar Parteiobere und Medien da fabriziert haben, war eine einzige Schmierenkomödie, begangen an einem völlig untadeligen und hoch verdienten Behördenleiter.
Das ist auch der Grund, warum ich schon lange dagegen bin, dass Führungsfunktionen von Behörden von einzelnen Parteipolitikern nach Gutdünken besetzt oder Amtsinhaber rausgeworfen werden können. So etwas gab es in vordemokratischen Zeiten, das hat bei uns nichts mehr verloren, meint übrigens auch das Bundesverfassungsgericht!
Das Instrument des „Politischen Beamten“ ist eine Fehlkonstruktion des Berufsbeamtentums und gehört weitgehend abgeschafft. Es widerspricht der Verfassung und hat nichts mit Rechtsstaatlichkeit zu tun!

 

Weitere Lektüre

Hans-Georg Maaßen sieht sich als Spielball der Politik

Was sagt uns der – Doppelmord an Uwe Barschel – über die politische Unabhängigkeit der „geteilten Gewalten“ ?

 

Titelfoto: Bildschirmfoto Youtube

Advertisements