#Nachrichten aus #Übersee: Die #Massenproteste in #Chile und ihre Hintergründe

Wie kommt es im reichsten Land Südamerikas zu den Massenprotesten ?

 

 

Von Freddy Kühne

 

In Chile existiert derzeit eines der neo-liberalsten Wirtschaftssysteme überhaupt:

Es gibt keine Sozialversicherung, keine staatliche finanzielle Unterstützung wie Hartz IV. Nichts dergleichen. Schulen und Universitäten müssen von den Eltern selbst bezahlt werden. Nur 7 Prozent der Schüler machen Abitur. Viele Menschen können sich kein Auto leisten: Sie fahren sogar mit dem Reisebus in andere Städte um dort ihren Fernseher einzukaufen und transportieren sie dann mit dem Reisebus zu ihrem Heimatort: Der Bus setzt sie am Rande der Autobahn ab, die sie dann mit den eingekauften Waren auch noch überqueren.  Die meisten deutschstämmigen Chilenen gehören zwar – aufgrund ihres traditionell hohen Bildungsniveaus und ihrer Organisationsfähigkeit  – in Chile zur Mittel- oder Oberschicht: Sie pflegen seit ihrer Einwanderung in Chile ihre deutschen Kindergärten, Schulen und Krankenhäuser – zweisprachig Deutsch und Spanisch

 

Chile hat – aus deutscher Sicht – Nachholbedarf bei der Organisation eines sozialen Ausgleichs, z.B. durch eine Sozial- und Krankenversicherung. Dass die US-Amerikaner dies traditionell anders

 

sehen (staatliche Vorsorge ist ja generell in den USA unter Kommunismusverdacht) braucht uns nicht wundern: Die US-Amerikaner sind durch die Puritaner und Pilgerväter seit Jahrhunderten auf Eigenverantwortung programmiert… Dennoch: Als Deutscher kann ich auch Chile nur den deutschen Weg der SOZIALEN MARKTWIRTSCHAFT a la Ludwig Erhard  empfehlen: Denn der SOZIAL-STAAT wie wir ihn inzwischen in Deutschland haben, ist sehr bald nicht mehr finanzierbar.

Die  Nicht-Finanzierbarkeit des Sozialstaates in Deutschland liegt an diversen hausgemachten Faktoren: Zu wenige Kinder werden durch einheimische deutsche  Frauen zur Welt gebracht, gefolgt von  zu hoher Einwanderung in die Sozialsysteme und garniert mit zu teurer falscher Energie-, Industrie- und Wirtschaftspolitik.

 

 

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Titelbild: Bildschirmfoto Youtube

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