Wunder im Flug : Die Biene am Nil und die Mauerbiene

Das große Insektensterben und was die Wissenschaft dagegen tut + Bienenmieten in der Landwirtschaft und Blühstreifen

 

 

Von Freddy Kühne

 

Sicherlich haben Sie schon vom Bienen- und Insektensterben gehört. Hier tut sich inzwischen was – und zwar sowohl in der Landwirtschaft als auch in der Wissenschaft: Inzwischen ist den Landwirten die Anlage eines Blühstreifens am Rande der Felder zu Strassen vorgeschrieben. Und auch zu Hause in den dörflichen und städtischen Gärten werden immer mehr Blüten und Pflanzen für Insekten angelegt. Zudem sollte man Rasen möglichst insektenschonend zurückschneiden und ggf. auch einige Rasenstellen ungeschnitten stehen lassen , wie uns in einem der nachfolgenden Videos erklärt wird

 

Die nachfolgenden Dokumentationen zeigen unter anderem den Zusammenhang zwischen Honigbienen, Hochleistungsbienen, Schädlingen und besonderen Bienen  – darunter die „Lamarckii-Biene“ und die Mauerbiene – auf.

Die europäische Hochleistungsbiene droht in Ägypten die einheimische „Lamarckii-Biene“ zu verdrängen. Dabei hat sowohl die „Lamrckii-Biene“ in Ägypten als

auch die europäische „Mauerbiene“ besondere , spezielle und sehr wertvolle Vorteile, die es zu erhalten und zu nutzen gilt.

Was die Lage der Insekten angeht , ist diese durch die industrielle Landwirtschaft mit ihren Monokulturen und den Einsatz von Chemikalien (Pestiziden) ebenso dramatisch.

Doch wer sich an die Heuschreckenplage in Ostafrika erinnert, dürfte wissen: Eine völlige Abschaffung der Insektizide führt ggf. zu großen Heuschreckenplagen und Hungersnot.

So muss ein intelligenter Mittelweg gewählt werden, um sowohl den Lebensraum und die Vielfalt der Bienen als auch der Insekten zu vergrößern.

Die Anlage von Blühstreifen und eine maßvolle – mit den Landwirten abzustimmende – Verringerung von Insektiziden sowie andere Maßnahmen gehören dazu.

Und nun: Viel Freude beim Ansehen der Dokumentationen !

 

 

 

Wunderbiene am Nil: Ein deutscher Imker auf Mission

 

 

 

 

Titelbild: Honigbienen PollyDot Pixabay / Freie Nutzung

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99 Thesen 

 

 

Gift im Honig, tote Bienen – Rumänische Imker schlagen Alarm

 

 

 

Von SRF Einstein

 

Deutsche Wissenschaftler schlagen Alarm. Die Zahl der Insekten geht dramatisch zurück: Mancherorts ist ¾ der kleinen Tierchen bereits verschwunden. Der Lebensraumverlust durch die Zersiedelung, zu viele Pestizide, Dünger und Monokulturen setzen den Tieren zu.

Wie sieht es in der Schweiz aus? Ist das grosse Insektensterben noch zu stoppen?

03:59 👉 Gewinner und Verlierer im Bestäubungsgeschäft Immer mehr Landwirte mieten Wildbienen, um die Bestäubung ihrer Obstplantagen zu sichern. Der Grund: das Insektensterben schreitet weiter voran. Davon betroffen sind auch die Honigbienen. Ein Ersatz im Bestäubungsgeschäft ist die Wildbiene. Im Gegensatz zur Honigbiene ist die Wildbiene sehr viel robuster. Sie fliegt zudem auch bei tieferen Temperaturen und kann punktgenau zur Bestäubung eingesetzt werden. Dem Imker nützen die Wildbienen jedoch wenig. Zwar sind sie gute Bestäuber, liefern ihnen aber keinen Honig. «Einstein» zeigt die Gewinner und Verlierer im Geschäft rund um die Bestäubung.

08:28 👉 Sind unsere Insekten noch zu retten? Schweizer Wissenschaftler schlagen Alarm. Die Insektenarten im Land gehen dramatisch zurück: Durchschnittlich 55% von ihnen sind heute stark gefährdet und in den letzten 30 Jahren zurückgegangen. Unsere zubetonierte Landschaft, zu viele Pestizide und Dünger und Monokulturen lassen den Tieren kaum eine Chance. Stehen wir vor dem ökologischen Kollaps?

23:13 👉 Insektenparadies im Weizenfeld Können unsere Landwirte die Insekten retten und gleichzeitig hohe Erträge erwirtschaften? Was nach Widerspruch tönt, ist das Ziel des Biologen Markus Jenny und des Agronomen Bernhard Streit. Ihre Ergebnisse auf dem Versuchsfeld im Grossen Moos sind beeindruckend. Haben Insekten bald auch auf den 87 Prozent intensiv bebauten Landwirtschaftsflächen der Schweiz mehr Chancen?

 

 

Das grosse Insektensterben – warum die kleinen Tierchen immer weniger werden

 

 

Von FiBLFilm

In diesem Kurzfilm zeigen wir, was beim Anbau von ein- und mehrjährigen Blühstreifen im Ackerbaugebiet beachtet werden muss. Der Film beantwortet Fragen zum Saatgut, der Saatbettbereitung, den Sämaschinen oder zur Ablagetiefe und zeigt, wie der Anbau in der Praxis

 

Blühstreifen im Ackerbau : Saatgut und Anbau

 

 

 

Blumenwiese statt Rasen – Pflege und Tipps

 

 

 

Saatgut für Biene, Hummel und Schmetterling

Die Verantwortung der deutschen Grünen für die Heuschreckenplage in Ostafrika