Biblische Detektivgeschichten – Entdeckungen der biblischen Archäologie:

Vom Auszug aus Ägypten, Meteoriten und der Relativitätstheorie

Wie Meteoriten die Geschichte beeinfluss(t)en und was die Relativitätstheorie damit zu tun hat

 

Spuren des Höchsten in seinem Land + Interessensgeleitete Geschichtsschreibung und -deutung

 

 

Von Freddy Kühne

 

Schon seit früher Kindheit faszinierten mich die Bibelgeschichten. Spielerisch  lernte ich sie durch die gelben Bibel-Comics lesen und lieben. Seitdem weckte die Lektüre mein Interesse an der heiligen Schrift und mein Interesse für Glaube und Geschichte.  Als Schüler interessierte mich im Grunde alles, am meisten aber Physik , Politik , Sozialkunde und – wie wir es früher nannten – Erdkunde. Das Fach Geschichte fand ich in jungen Jahren noch nicht ganz so spannend.

Für Politik interessierte ich mich vor allem, weil ich zwischen dem 9. und 14. Lebensjahr täglich über viele Jahre mit meiner Mutter und meinen Schwestern die Tageszeitungen von Briefkasten zu Briefkasten austrug und ich bei unseren Familienbesuchen beim Opa in Kassel den Eisernen Vorhang und die Selbstschussanlagen an der innerdeutschen Grenze zu sehen  und ich von unseren Siebenbürgen-Deutschen die Schauergeschichten aus Rumäniens kommunistischer Ceaucescu-Diktatur zu hören bekam.

Für Geschichte entwickelte sich mein Interesse erst etwa so vor acht Jahren. Zwar hatte ich als Zehnjähriger schon mal erzählt bekommen, dass mein Urgroßvater ein kaiserlicher Kammerdiener war und meine Urgroßmutter zweite kaiserliche Mammsell. Aber – wen interessierte das schon ?

Erst als ich durch Lektüre  des „Alten Deutschen Reichs“ gewahr wurde, das ich im Buchhandel der Zeche Zollverein entdeckte, wie lang und reichhaltig die deutsche Geschichte ist, wurde mein Interesse an Geschichte geweckt. Als mir dann noch ein Freund das Buch „Die Schlafwandler“  des australischen Historikers Christopher Clarks schenkte und mir allmählich dämmerte, dass die Geschichte seit Ende des zweiten Weltkriegs durch

 

die Sieger für den Schulunterricht der Bundesrepublik vertraglich verbindlich festgeschrieben und entsprechend „frisiert“ worden ist – sodass Deutschland vermutlich das einzige Land in der Welt sein wird, in der eine abweichende Darlegung von Geschichte , als die von den Siegern diktierte,  für Deutsche eventuell rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann – fing ich als bis dahin überzeugter Transatlantiker an kritischer zu werden und noch kritischer zu prüfen und zu  hinterfragen:  Ganz nach dem Motto: Gebranntes Kind scheut das Feuer.

Mir wurde langsam klar, dass nicht nur  aktuelle Politik und Geopolitik interessensgeleitet ist, sondern  – von Regierungen aller Länder  – auch die Geschichtsschreibung in vielen Fällen, mal Weniger mal Mehr,  interessensgeleitet ist.

Entsprechend haben Regierungen die Archive ihrer Aussenministerien in vielen Fällen für siebzig Jahre, in anderen Fällen für hundert Jahre und in einigen Fällen sogar dauerhaft für Historiker gesperrt. Und das muss ja Gründe haben !

Zwar betrifft das besonders die Vorgeschichte Europas zu den Weltkriegen. Aber es betrifft auch andere Regionen. Ein extremes Beispiel ist die Sieger-Geschichtsschreibung der Türkei: Dort ist es bis heute – seit einhundert Jahren – offiziell verboten von einem Genozid an den Armeniern zu sprechen. Wer das in der Türkei dennoch tut, wird angeklagt und kann in das Gefängnis wandern. Erst vor wenigen Tagen noch wanderte ein türkischer Schriftsteller wieder ins Gefängnis. Und das bestimmt nicht, weil er Verschwörungstheorien und Lügen verbreitete. Sondern weil er eine die Ideologie der Regierung gefährdende Wahrheit verbreitete.

In den westlichen Demokratien gibt es dazu – momentan – subtilere Mittel und Methoden, auf die ich an dieser Stelle nicht eingehen will.

Fakt ist:  Geschichte ist in manchen Fällen interessensgeleitet und entsprechend „manipuliert“. Das geschieht immer dann, wenn die Deutung der Geschichte mit geo-politischen, wirtschaftlichen und ideologisch-religiösen Interessen und Machtansprüchen kollidiert.

Das trifft nicht nur auf das Beispiel Deutschland zu, sondern, wie wir vorhin sahen, auch auf die Armenier und ebenso auf die Kurden.  Es  sind also häufig Länder und Kulturen betroffen, die geographisch gesehen zwischen vielen anderen großen oder größeren Mächten liegen – und die mit diesen mehrmals auf kriegerische Weise kollidierten und die Kriege und Land verloren.

Aber es gibt ein weiteres extremes Beispiel, wo über viele Jahrhunderte bis in unsere heutigen Tage hinein versucht wird, Geschichte anders zu deuten, als sie tatsächlich abgelaufen ist. Hierbei handelt es sich um den Staat und das Volk Israels.

 

Der Auszug aus Ägypten:

Politisch-religiöse Behinderungen und Verhinderungen von Ausgrabungen

 

Viele islamische Staaten haben beispielsweise kein Interesse daran, dass durch Ausgrabungen und Artefakte die Existenz einer jahrtausendealten jüdischen Geschichte nachgewiesen wird. Sie verhindern dies einerseits  mit ihren durch Öldollars erkauften Einfluss in der EU und der UNO.  Andererseits verhindert die islamische Religionsbehörde Waqf in Jerusalem seit Jahrhunderten Ausgrabungen internationaler Geologenteams unter dem zur Moschee umgebauten Felsendom in Jerusalem. Auch in Ägypten fanden schon Ausgrabungen statt, die dann aber – aus politisch-religiöser Ideologie heraus – nicht nur beendet werden  sondern teilweise auch wieder zugeschüttet werden mussten, weil man ansonsten durch diese zu den objektiv richtigen aber religiös-politisch unerwünschten Schlussfolgerungen kommen könnte.

Denn bei der Ausgrabung  kamen die Forscher für das islamisch geprägte  Ägypten zum ideologisch und politisch unerwünschten – aber historisch richtigen – Ergebnis:  Es gab eine versklavte israelische Population – und es gab den Auszug aus Ägypten. Allerdings nicht zur Zeit Ramses, sondern im Mittleren Reich , also circa zweihundert bis vierhundert Jahre früher.

Über diese Ausgrabung in der Stadt Avaris, ca. zweihundert bis dreihundert Jahre später in Ramesse (Ramses-Stadt) umbenannt  ,  wurde im Film Patterns of Evidence – Exodus – berichtet.

Die Bibel benutzt in ihren Berichten den Namen der Stadt Ramses lediglich als Anachronismus, da zu der Zeit, wo der Bibeltext aufgeschrieben wurde, die Stadt Avaris halt schon längst verfallen war und  Pharao Ramses an derselben Stelle eine  Stadt auf den Trümmern von Avaris aufbauen ließ. Diese neue Stadt erhielt dann den Namen Ramses-Stadt – oder Ramesse.

Der Film Patterns of Evidence befragt viele Geologen, Archäologen und andere Experten – sowohl bibelkritische wie bibeltreue –  Forscher. Die Arbeiten an dem Film , der von einem bekannten namhaften Regisseur Hollywoods produziert wurde, nahmen circa zwölf Jahre in Anspruch.

 

 

 

Patterns of Evidence: Exodus – Offizieller Trailer – Deutsch

 

 

Patterns of Evidence – Wie stieß ich auf diesen Film ?

 

Nun.  Ich bin seit Kindheit nicht nur ein Liebhaber der Bibel, sondern auch – weil ich mit meinem Vater damals häufig in den Ferien mit dem LKW unterwegs war – ein Fan von Geographie und Karten. Navigationssysteme mit GPS gab es damals zum Glück noch nicht. (Das Lesen und Orientieren mit Hilfe der Karte verschaffte mir schon in jungen Jahren im Städtedschungel von Nordrhein-Westfalen eine gute Gesamtorientierung – von der ich noch heute profitiere.)

Viele Jahre war ich immer mal wieder  auf der Suche nach Lektüre, die mir die Bibelgeschichten nicht nur theologisch exegetisch verständlich machten. Denn das war mir zu wenig.  Denn bis heute verspüre ich den Hunger  nach einer umfassenden, ganzheitlichen Bibelauslegung, die mir die Bibel  nicht nur theologisch sondern mit geographischen und politischen Karten, Herrscher  und Staatsgebiete im Nahen Osten chronologisch aufzeigend, als auch mit archäologischen Funden und Fotos dazu präsentiert.

Als ich diesbezüglich bei einem christlichen Buchhändler anfragte bekam ich die für mich enttäuschende Antwort: So etwas gibt es nicht. Er empfahl mir aber den Besuch einer Tagung, in der es zumindest um den Zusammenhang zwischen Bibel und Archäologie gehen sollte.

Und tatsächlich fuhr ich im Jahre 2015 zu dieser Tagung, die von der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalems (ICEJ) in Deutschlands Süden abgehalten wurde. Dort fand und kaufte ich nicht nur den Film Patterns of Evidence – Exodus.

 

 

 

 

Patterns of Evidence: The Exodus – Full Trailer – English

 

Meteoriten halten im Vorbeiflug an der Erde die Erddrehung um ihre eigene Achse auf : Ist das nicht Wunder-Bar ?

 

Sondern dort kaufte ich mir unter anderem auch das Buch von Rabbi Yehuda Bohrer: „Spuren des Höchsten in seinem Land“.

Dieses Interesse an einer solchen historisch-politisch , archäologisch  und theologisch ganzheitlichen Bibelauslegung ist bei mir bis heute erhalten geblieben.

Bis heute fasziniert mich in der Bibel – und im Buch von Rabbi Yehuda Bohrer –  vor allem die Geschichte von Josua und der Stadt Ai – und der Verlängerung des Tages, um die Josua Gott gebeten hatte, damit er alle Feinde von Ai erschlagen und besiegen konnte.

Diese Geschichte war mir auch deshalb immer gut in Erinnerung, weil mein damaliger Physik-Leistungskurs-Lehrer am Gymnasium sagte, dass man dieses „Zeitloch“ sogar mathematisch bereits hatte nachrechnen und nachweisen können.

Die Bibel erzählt in dieser Geschichte, dass die Könige, die Ai angriffen und nun vor Josuas Truppen auf der Flucht waren, von einem Steinhagel erschlagen wurden. Yehuda Bohrer erklärt dies in seinem Buch „Spuren des Höchsten in seinem Land“ wie folgt, Zitat:

„Am Mittag war der brutale Kampf noch immer nicht entschieden. Genau an diesem Tiefpunkt sandte Josua diesen merkwürdigen Gebetsruf zu Gott mit der Bitte, den Tag zu verlängern. Tatsächlich bat er darum, ein grundlegendes Naturgesetz aufzuheben, nämlich das Gravitationsgesetz. Und es wird, berichtet, dass es nie zu vor einen Tag gegeben hatte, noch je wieder geben würde, an dem der Ewige „Der Stimme eines Menschen gehorchte“ (Jos 10,14). Hier wird das grundsätzliche Wesen biblischer Wunder gelehrt. Was das göttliche Eingreifen initiierte, war der Glaube und die übernatürliche Anstrengung seitens Josuas und seiner Männer. Was gefordert wurde, war nicht nur eine Anstregnung, die jensweits aller menschlichen Durchhaltekraft lag, sondern auch der Mut, gegen eine höchst kompetente Kriegswagen-Streitkraft zu kämpfen. Die nächste Phase des längsten Tages verlangte die Verfolgungsjagd über große Entfernungen hinweg, um zu verhindern, dass sich die Feinde nicht in ihren befestigten Städten verschanzen konnten. Entlang dieser sehr berühmten Route gibt es überall beredte Zeugnisse dieser heißen Verfolgungsjagd und des dort geschehenen Wunders. Denn selbst noch nach Hunderten von Jahren würden Reisende auf dieser Straße auf die vom Himmel geschleuderten Feuersteine hinweisen. Die Kriegswagen entkamen in dem steilen, nach unten fallenden Horon Bergpass und dann durch das Ajalontal in Richtung Tel Azeqa, in einer Entfernung von etwa 25km. An dieser Stelle überholten Josuas Fußsoldaten die entfliehenden Streitwagen und nahmen die fünf Könige gefangen. Es wird uns berichtet, dass ein Steinhagel in der ganzen Zeit ihrer Flucht unentwegt auf sie niederprasselte, vom Horon-Bergpass bis nach Aseka.

Ein überaus wichtiges Zeugnis darüber kann man im Talmud finden, welcher betont, dass diese Feuersteine“, avne al gabish, noch heute auf dem steilen Anstieg der Horon-Straße zu sehen sind. Dieser Bergpass war auch der Hauptzufahrsweg nach Jerusalem vom Westen her, der immer von großen Pilgerscharen während der drei Pilgerfeste benutzt wurde.“ Zitatende

(Seite 78/79, Rabbi Yehuda Bohrer, Spuren des Höchsten in Seinem Land)

 

Was hat die Relativitätstheorie damit zu tun?

 

Gott schickte die Meteoriten vom Rande des Sonnensystems – dem Kuiper-Gürtel – zig Jahre los, bevor Josua sie brauchte. Weil Gott schon Jahre vorher genau wusste, wann Josua sie brauchen und um Gottes Hilfe bitten würde.

Wie ist das zu erklären ?

Nun – Gott ist zeitlos ! Die Biblische Relativität verbindet sich hier mit der Relativitätstheorie von Albert Einstein – und zwar auf die plastischste Weise.

Die Bibel beschreibt die Relativität im 2. Petrusbrief im dritten Kapitel nämlich so, Zitat: „Und ihr sollt wissen, liebe Freunde, dass ein Tag für den Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag.“ Zitatende.

Diese Aussage der Bibel ist zu 100% deckungsgleich mit der Allgemeinen und Speziellen Relativitätstheorie Albert Einsteins. Gemäß dieser Theorien ist derjenige, der sich so schnell fortbewegt wie das Licht, ewig – er altert nicht. Wer sich schneller fortbewegen könnte, könnte jünger werden – also in die Vergangenheit zurück reisen. Und nur , wer sich langsamer fortbewegt als das Licht, altert – und hat deswegen eine „Zukunft“ vor sich.

Der Mensch bewegt sich langsamer als das Licht, er altert, er hat deswegen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Der Mensch ist in diesen vier Dimensionen (Länge, Höhe, Breite, Zeit) gefangen.

Dies gilt nicht für den ewigen Gott. Er ist das Licht. Er ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Er altert nicht. Ihm ist als Schöpfer alle Macht gegeben in den Himmeln (die Bibel spricht von sieben Himmeln) und auf der Erde.

Da Gott nicht in unseren Zeitdimensionen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gefangen ist, ist für ihn alles „Ist-Zeit“. Für ihn ist es also kein Problem Josua zu hören und entsprechend die Meteoriten so in Gang zu setzen, dass Josua sie genau dann auf die Minute genau bekommt, als er sie braucht.

Dieser gewaltige Meteoritenhagel, der vermutlich vom äußersten Meteoritenring des Sonnensystems – dem sogenannten Kuiper-Gürtel – stammt, hatte eine gewaltige Gravitationskraft. Mit dieser Kraft bewirkte der dicht an der Erde vorbeifliegende Meteoritenschauer , dass die Drehung der Erde um sich selbst für einige Stunden angehalten wurde.

Josua konnte diese von Gott erbetene Tagesverlängerung nutzen, um die Feinde Israels – die mit Streitwagen unterwegs und damit für die Fußtruppen Josuas eigentlich uneinholbar gewesen wären – einzuholen. Denn die Feinde gerieten auf ihrer Flucht vor Josua mit ihren Streitwagen in einen kleineren auf die Erde niederregnenden Hagelsschauer von Meteoritengesteinen, was ihre Flucht stoppte.

 

 

Exkurs 1: Mysteriöser Meteorit im Sonnensystem 2020 entdeckt

Dezember 2020 – Mysteriöser Meteorit im Sonnensystem wirft Fragen auf

 

 

 

Exkurs 2: Interessengeleitete Schattenverbannung im Internet der ICEJ

Diese Botschaft der ICEJ war im übrigen die erste internationale Botschaft in Jerusalem, der ewigen und unteilbaren Hauptstadt Israels. Als vor einigen Jahren die Webseite dieser Internationalen Christlichen Botschaft von deutschen Servern aus nicht mehr aufrufbar war – aber von Servern aus der Schweiz und den USA weiter aufgerufen werden konnten, ahnte ich es schon: Auch hier hatten die antichristliche und antisemitische  Lobbyverbände in Deutschland bereits ihre Arbeit geleistet…

Durch Weiterleitung dieser Information durch meine Person  an eine Rechtsanwaltskanzlei in NRW über einen für die AfD engagierten Anwalt der auch ein Mitglied des Bundestages ist, konnte der sogenannte Schattenbann wieder aufgehoben werden. 99Thesen berichtete seinerzeit darüber.

 

 

 

 

 

 

 

 

Von Arte

 

Woran haben die ersten Israeliten geglaubt? Wann haben sich die Bewohner des Heiligen Landes dazu entschlossen, nur noch einem Gott treu zu sein? Und wie ist die Bibel entstanden? Die Dokumentation geht zentralen Fragen der biblischen Archäologie auf den Grund und lässt Forscher zu Wort kommen, die Bibeltexte und Ausgrabungen aus dem Nahen Osten miteinander vergleichen.  Durch die einzigartige Zusammenarbeit von Wissenschaftlern aus verschiedenen Forschungsbereichen beleuchtet der Dokumentarfilm zentrale Fragen der biblischen Archäologie. Dabei werden erstmals die Ergebnisse von über hundert Jahren Textanalyse den Befunden von jahrzehntelangen Ausgrabungen im Heiligen Land gegenübergestellt. Dies soll helfen zu klären, ob das Judentum – die erste monotheistische Religion – bereits zu Abrahams Zeiten als zusammenhängende Einheit erkennbar war.

Dokumentarfilm von Gary Glassman (USA 2008, 109 Min)

 

 

 

Sowohl archäologische Funde als auch biblische Belege beweisen eindeutig, dass die meisten Israeliten lange Zeit auch heidnische Götter anbeteten. Darüber hinaus glaubten viele von ihnen, Gott habe eine Frau, die ebenfalls verehrt wurde. Erst nach der Zerstörung Jerusalems entwickelten die Juden im babylonischen Exil die Vorstellung von einem einzigen universellen Gott. Und auch die fünf ersten Bücher der Bibel wurden erst während der Babylonischen Gefangenschaft im 6. Jahrhundert vor Christus geschrieben. Die tragische Erfahrung des Verlusts Jerusalems und die des Exils bildeten den fruchtbaren Boden, auf dem sich die beiden jahrtausendealten Grundlagen des Judentums entwickeln konnten, der Monotheismus und die Bibel. Aus diesen Elementen gingen später nicht nur Christentum und Islam, sondern die gesamte moderne Kultur hervor.

 

 

 

 

Trailer Patterns of Evidence – Die Mose Kontroverse

 

 

Titelbild: 

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99 Thesen

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Die Entstehung der biblischen Bücher (Teil 1)

 

 

Israel in Ägypten – Mythos oder Realität (Dr. theol. Roger Liebi)

 

 

Einführung in die biblische Geographie (Teil 1)