Renaturierung von alten Betonhochhäusern – 

am Beispiel von Pirelli 39 in Mailand

Gegen städtische Betonwüsten und für eine sanfte verbotsarme unideologische aber kreative Renaturierung der Städte

 

Renaturation of old concrete high-rise buildings –

using the example of Pirelli 39 in Milan

Against urban concrete deserts and for a gentle non-ideological but creative renaturation of the cities.

 

 

Von Freddy Kühne *

 

Die Natur in die Städte zurück zu holen muss nicht mit Verboten  vom Staat erzielt werden.  Dazu reicht der bloße Wille und Wunsch der Menschen nach der Schönheit und Nähe von Gottes erholsamer Schöpfung völlig aus.

Es braucht keine Verbotspolitik, kein Verbot von Einfamilienhäusern, kein Verbot von Automobilen, kein Verbot von Antriebstechnologien. Es reicht die bloße Sehnsucht nach Natur und ihrer erfrischenden, kühlenden Wirkung in den Städten aus: Durch „hängende Gärten“ an

 

Bringing nature back into the cities does not have to be achieved with prohibitions  from the state.  The mere will and desire of people for the beauty and closeness of

 

Hochhausfassaden , durch begrünte Flachdächer sowie durch den Erhalt von innerstädtischen Grünflächen und Beeten erzielt man wesentlich mehr Wirkung.

Ebenso würde eine Verschlankung von Bauvorschriften und die Ausweisung von alternativ-experimentellen Baugebieten , zum Beispiel für den Bau von Mini- bzw. Tinyhäusern ausreichen, um den Flächenverbrauch zu reduzieren. Holzhammermethoden aus der kommunistischen Steinzeit nach dem Modell des Hamburger grünen Bausenators  a la „Eigenheim-Bauverbot“ in Bauleitplänen sind damit nicht nur überflüssig sondern völlig unsinnig.

Auch braucht es keine roten Wellen und keine verschwenderischen Busspuren, die zuvor mit dem Steuergeld der Autofahrer gebaut wurden, um die Natur zu schützen.

Hier reichen technologische Innovationen , zum Beispiel durch Zulassung von alternativen synthetischen Kraftstoffen, um die Umwelt zu schützen.

Nicht jeder Bürger kann sich schließlich eine Elektroladesäule vor die Haustüre stellen und damit zudem das durch Atom und Kohleausstieg sowieso verknappende Stromangebot noch weiter schmälern.

Wichtig wäre auch das Anlegen von Wasserläufen , Tümpeln, Teichen und Brunnen, um den Staub aus Bremsabrieben aller Verkehrsteilnehmer zu binden und die Temperatur in den Städten zu kühlen.

Auch sollten die Städte und ihre Bauleitplaner darauf verzichten, jedes kleine öffentliche Grünod zu Bauland zu machen , zu veräußern und zubauen zu lassen – vor allem in den Innenstädten sollte dies unterbunden werden.

Gerade die finanzklammen Städte in Nordrhein-Westfalen beschreiten gerade diesen Irrweg. Stattdessen sollten verstärkt Sträucher und Bäume gepflanzt und auch neue Alleenstraßen angelegt werden.

Ökopflaster für Parkplätze mit Fugen, in denen Gräser, Moose oder Flechten wachsen, sollten die Regel werden und das Vollbetonpflaster verdrängen. Ordnungswütige Bürger sollten nicht jeden Streifen Moos oder jedes kleinste Grasbüschelchen durch Round-Up oder den Gasbrenner beseitigen: Nur Mut dazu, etwas „Unkraut“ in den Fugen stehen und wachsen zu lassen. Es bindet Staub , bindet Wasser und kühlt die Umgebung.

Auch könnte Wasser in Regentonnen auf Dächern gesammelt und bei Hitze an einer Blätter- oder Flechtenfassade heruntergeträufelt werden.

Ein gutes innovatives Beispiel stellt hierzu die Umbauplanung zu einem alten Büroturm von Pirelli in Mailand dar – dem sogenannten Pirelli 39. Nach einem städtebaulichen Architekturwettbewerb setzte sich die Idee zur Schaffung eines sogenannten „grünen vertikalen Waldes“ an dem alten Betonhochhaus durch.

Das könnte Vorbild für viele umzubauende und zu sanierende Betonplattenbauten sein.

Ergänzt werden kann dies durch sinnvolle Bauleitvorgaben wie zum Beispiel die verpflichtende Anlage von Gründächern oder Grünfassaden , das Verwenden von frei wählbaren alternativen Energieformen, wie Brennstoffzelle , Wärmepumpe oder Photovoltaik.

Bei zu begrünenden Fassaden sollte lediglich darauf geachtet werden keine Kletterpflanzen mit sich an der Wand festsaugenden Wurzeln zu verwenden, da diese dauerhaft die Fugen durchdringen und die Bausubstanz beschädigen.

Denkbar sind in experimentellen Baugebieten auch sich mit dem Sonnenstand drehende Häuser…

 

 

*Freddy Kühne, staatlich geprüfter Bautechniker (state certified construction technician)

God’s restful creation is quite sufficient for this.

There is no need for a prohibition policy, no ban on single-family homes, no ban on automobiles, no ban on drive technologies. The mere longing for nature and its refreshing, cooling effect in cities is enough: Through „hanging gardens“ on green roofs and the preservation of inner-city green spaces and flowerbeds would have a much greater impact.

 

 

 

Pirelli 39

 

 

Similarly, streamlining building regulations and designating alternative-experimental building areas , for example, for the construction of mini- or tiny houses would be sufficient to reduce land consumption. Wood-hammering methods from the communist stone age on the model of Hamburg’s green building senator a la „ban on building one’s own home“ in urban land-use plans are thus not only superfluous but completely nonsensical.

There is also no need for red waves and wasteful bus lanes, which were previously built with the tax money of motorists to protect nature.

Here, technological innovations , for example through the approval of alternative fuels, are sufficient to protect the environment.

After all, not every citizen can put an electric charging station in front of his or her front door and thus further reduce the electricity supply, which is already dwindling due to the nuclear and coal phase-out.

It would also be important to create watercourses, pools, ponds and fountains to bind the dust from the brake abrasion of all road users and to cool the temperature in the cities.

The cities and their urban planners should also refrain from turning every small public green space into building land, selling it and allowing it to be built on – this should be prevented, especially in the inner cities.

Straight the finance-clammy cities in North Rhine-Westphalia go straight this erroneous way. Instead, more shrubs and trees should be planted and new avenues should be created.

Eco-paving for parking lots with joints in which grasses, mosses or lichens grow should become the rule and replace solid concrete paving. Orderly citizens should not eliminate every strip of moss or the smallest tuft of grass by round-up or the gas burner: Just courage to let some „weed“ stand and grow in the joints. It binds dust , binds water and cools the environment.

Also, water could be collected in rain barrels on roofs and trickled down a leaf or lichen facade when it’s hot.

A good innovative example of this is the conversion planning for an old Pirelli office tower in Milan – the so-called Pirelli 39. After an urban planning architecture competition, the idea of creating a so-called „green vertical forest“ on the old concrete high-rise prevailed.

This could be a model for many concrete slab buildings to be converted and renovated.

This can be supplemented by sensible building regulations such as the mandatory installation of green roofs or green facades, the use of freely selectable alternative forms of energy such as fuel cells, heat pumps or photovoltaics.

In the case of facades to be planted with greenery, care should be taken not to use climbing plants with roots that attach themselves to the wall, as these will permanently penetrate the joints and damage the building fabric.

Also conceivable in experimental building areas are houses that rotate with the position of the sun…

 

 

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

 

 

Pirelli 39 – Milans own next generation greentower-greenhouse

 

The World Best Vertical Forest – The Stunning Future of Cities

 

 

 

Titelbild: Pixabay / pietwostyn/ Freie Nutzung

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