Sofortiges Ende der Aggression in Syrien: Stop War in Syria Now

von Freddy Kühne

Freddy Kühne Bildrechte: Freddy Kühne

Wir fordern ein sofortiges Ende der türkischen Aggression gegen kurdische und christliche Gebiete in Syrien. Von den Bombardierungen der türkischen Armee sind auch Gebiete in Aleppo und der Stadt Afrin betroffen: in Afrin leben 30.000 Christen, die wiedereinmal zwischen die Fronten geraten. Zugleich rückten islamistische Gruppen auf Afrin vor. (Quelle: Kirche in Not)

 

Sanktionen gegen Kriegstreiber prüfen

Zudem ist zu prüfen, ob ein Embargo oder Sanktionen gegen die Türkei wegen Verstosses gegen das Völkerrecht eingeleitet werden.
Darüberhinaus sind sofort alle deutschen Waffenlieferungen an die Türkei bis auf Weiteres einzufrieren.

Unabhängigkeit für Kurden und Autonomie für Christen

Den Kurden ist via UN-Beschluss endlich ein eigener Staat anzuerkennen – den Christen Autonomie zu gewähren – ähnlich dem Vorgehen wie beim Südsudan und in Ost-Timor. Denn gemäß den Statuten der UN steht jedem Volk das Recht auf ein Leben im eigenen Territorium zu. Die USA, Russland und Deutschland müssen sowohl den Iranern wie den Saudis und Türken Einhalt gebieten und den Schutz der Christen, Aleviten und Kurden gewährleisten.
Syrien darf nicht mehr länger „Spielfeld“ der regionalen Auseinandersetzungen zwischen Iran einerseits und den Saudis und Türken auf der anderen Seite sein.

Rechnung muss von Kriegstreibern bezahlt werden

Zudem muss die Rechnung für den Bürgerkrieg in Syrien am Ende auch nicht den Steuerzahlern in Europa, sondern den kriegführenden Ländern aufgebürdet werden. Die Folgekosten von Zerstörung, Vertreibung und Flucht sind seitens der UN per Beschluss den Saudis, den Iranern und der Türkei sowie der Terrorgruppe IS und ihrer Unterstützer via eines festzulegenden Verteilerschlüssels in Rechnung zu stellen: damit darf dann auch Deutschland seine Flüchtlingskosten von den angegebenen Ländern eintreiben bzw. von deren Vermögen (Aktienfonds etc.) einhalten.

 

Bericht von christlichen Syrern

 

Die Westdeutsche Zeitung berichtet am 27. Januar in der Rubrik „Tagesthemen“ (Bericht von Ekkehard Rüger) wie folgt:
Der syrische Erzbischof Tobji sieht nach dem Waffenstillstand in Aleppo wieder erwachende Zeichen des Lebens. Er beklagt jedoch das Ausbluten des Landes: „Die Anzahl der Christen ist bis auf ein Drittel gesunken und die Auswanderung hält unvermindert an. Nur alte Menschen bleiben noch in Syrien“. Sein Frust richte sich nicht nur gegen die Gewalt im Lande, sondern auch gegen das „Gutmenschentun von Ländern, die sie aus Mitleid, aber auch aus Gewinnsucht aufnehmen“.  Zwar wolle er Deutschland „nicht kritisieren“ – aber „das tut uns weh“. Dabei betrachten die Christen Syriens Baschar al Assad milde: unter seiner und seines Vaters Regierung gab es Freiheit und Frieden für die christliche Minderheit. Es seien andere Mächte, die in Syrien einen Stellvertreterkrieg führen, so endet die Aussage des Bischofs.

 

Externe Literatur:

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Freddy Kühne, Sprecher der AfD Solingen und der Transatlantiker der AfD

 

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