Wann gehört Deutschland dem Islam ?

 

Von Dieter Farwick, BrigGen a.D. und Publizist*)

 

Buchbesprechung

Nach dem Studium der beiden Bücher von Tilo Sarrazin „Feindliche Übernahme“ und von Robert Winter „Das Fremde im Land“ fragt man nicht mehr „Gehört der Islam zu Deutschland ?“, sondern man fragt sich: „Wann gehört Deutschland dem Islam?“ Für den „politischen Islam“ ist diese Frage bereits beantwortet: Wenn wir die demographische Mehrheit in Deutschland haben.

 

 

 

 

Diese Buchbesprechung konzentriert sich auf das weniger bekannte Buch, das im Osning-Verlag erschienen ist – offensichtlich unter dem Radarschirm der „Tugendwächter“.

Robert Winter hat in zehn Kapiteln die „Knackpunkte“ der deutschen Politik knapp und klar auf 136 Seiten plus Glossar und Anhang seziert. ER beweist, dass gute Bücher nicht dick sein müssen.

Die zehn Kapitel lauten:

  1. Der Syrienkonflikt oder der Anfang vom Ende

2. Die illigale Einwanderung

3.  Die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung in den Jahren 2015-2018

4.  Die Islamisierung der Gesellschaft

5.  Die geduldete Bedrohung

6.  Die Kriminalität

7.  Islamistisch motivierte Gewaltverbrechen

8. Lügen, Vertuschen, Schönreden – Das Scheitern der Asylpolitik

9.  Wir schaffen das – nicht

10. Wie die Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin Europa spaltet

Winter deckt mit unwiderlegbaren Fakten die Vertuschungen und Schönfärberei der Regierung und der ihr nachgeordneten Behörden sowie der regierungsaffinen Hauptstadtmedien schonungslos auf. Der „ normale“ Staatsbürger ist nicht mehr in der Lage, sich selbst ein Urteil über die derzeitige fragile Lage und die sich bereits abzeichnenden Verschlechterung der Zukunftsaussichten Deutschlands und Europas – siehe Italien – zu bilden.

13 Jahre mit Kanzlerin Merkel haben dem deutschen Volke kulturellen und materiellen Schaden gebracht. Sie hat nicht – das ist ihre primäre Aufgabe – Schaden vom deutschen Volke abgewendet, sondern hat diesen verstärkt.

Dies brachte sie in der Haushaltsdebatte in den letzten Novembertagen klarer als je zuvor zum Ausdruck. Der sog. “Migrationspakt“ habe nicht das Ziel, Deutschland vor weiterer illegalen Masseneinwanderung zu schützen, sondern global die finanzielle und wirtschaftliche Lage aller Menschen so zu verbessern, dass sie in ihren jeweiligen Ländern verbleiben und dort erfolgreich arbeiten können.

Das ist keine Realitätsverweigerung mehr, sondern „Volksverdummung“!

Deutschland wird – im Gegensatz zu vielen ernstzunehmenden Staaten aus aller Welt, die sich als Zielländer einer „legalen“ Masseneinwanderung sehen, da die „illegale Masseneinwanderung“ in ein Menschenrecht verwandelt wurde – weiter ein attraktives Ziel bleiben. Jeder Mensch kann mit seiner Familie ungehindert in das Land seiner °Träume“ einreisen und sofort vom jeweiligen Staat alimentiert werden.

Über das sog. “soft law“ wird die legale, bedingungslose Einwanderung zum Gewohnheitsrecht.

Die „Grünen“ sind bereits ihrer Zeit voraus, wenn sie ein „bedingungsloses“ Einkommen fordern und kein Mensch zur Arbeit gezwungen werden darf. Der deutsche rote Teppich für die „Armen“ dieser Welt ist bereits ausgerollt.

Man fragt sich, warum wollen Regierungsverantwortliche in den ablehnenden Ländern diese einmalige Chance nicht sehen, den sozialen Frieden in der Welt für immer zu retten?

Es ist wohl das Alleinstellungsmerkmal Deutschland – aus welchen Gründen auch immer –, sich als moralisch höherwertiger Staat im Ausland zu zeigen, um Beifall zu heischen.

Die Unterzeichnung des „Migrationspakts“ am 10. Dezember 2018, dem ein ähnlicher sog „Flüchtlingspakt“ folgen soll, ist ein Verstoß der politisch Verantwortlichen gegen den Eid, den sie gegenüber dem deutschen Volk geleistet haben. Dieser erneute Verstoß der Verantwortlichen wird wieder ohne juristische und politische Folgen bleiben.

In Deutschland – siehe den Fall Amri – sind viele Behörden für vieles zuständig, aber keiner übernimmt die Verantwortung, sachgerecht und zugig zu entscheiden sowie nach Fehlentscheidungen den berühmten Hut zu nehmen.

Gute Vorbilder für unsere nachwachsenden Generationen! (Ironie aus!)

Das Buch von Robert Winter ist eine gute Handreichung für die sachliche Führung von privaten Diskussionen.

 

Robert Winter,“ Das Fremde im Land“ – Kurzdarstellung der Hauptproblemfelder der Migration und Integration. Osning-Verlag, Bielefeld – Garmisch-Partenkirchen, 2018, 136 Seiten, 12,90 €

 

 

 

 

Zum Autor

Brigade-General a.D. Dieter Farwick wurde am 17. Juni 1940 in Schopfheim, Baden-Württemberg, geboren. Nach dem Abitur wurde er im Jahre 1961 als Wehrpflichtiger in die Bundeswehr eingezogen. Nach einer Verpflichtung auf Zeit wurde er Berufssoldat des deutschen Heeres in der Panzergrenadiertruppe.

Vom Gruppenführer durchlief er alle Führungspositionen bis zum Führer einer Panzerdivision. In dieser Zeit nahm er an der Generalstabsausbildung an der Führungsakademie in Hamburg teil. National hatte er Verwendungen in Stäben und als Chef des damaligen Amtes für Militärisches Nachrichtenwesen.

Im Planungsstab des Verteidigungsministers Dr. Manfred Wörner war er vier Jahre an der Schnittstelle Politik-Militär tätig und unter anderem an der Erarbeitung von zwei Weißbüchern beteiligt. Internationale Erfahrungen sammelte Dieter Farwick als Teilnehmer an dem einjährigen Lehrgang am Royal Defense College in London.

In den 90er Jahren war er über vier Jahre als Operationschef im damaligen NATO-Hauptquartier Europa-Mitte eingesetzt. Er war maßgeblich an der Weiterentwicklung des NATO-Programmes ´Partnership for Peace` beteiligt.

Seinen Ruhestand erreichte Dieter Farwick im Dienstgrad eines Brigadegenerals. Während seiner aktiven Dienstzeit und später hat er mehrere Bücher und zahlreiche Publikationen über Fragen der Sicherheitspolitik und der Streitkräfte veröffentlicht.

Nach seiner Pensionierung war er zehn Jahre lang Chefredakteur des Newsservice worldsecurity.com, der sicherheitsrelevante Themen global abdeckt.

Dieter Farwick ist Beisitzer im Präsidium des Studienzentrum Weikersheim und führt dort eine jährliche Sicherheitspolitische Tagung durch.

Seit seiner Pensionierung arbeitet er als Publizist, u. a. bei conservo.

 

 

 

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