#Auf #Achse +++ Die #Automobile #Zukunft +++ #Fahren mit #Brennstoffzelle und #Wasserstoff #H2

Der Wasserstoff-Roadtrip +++  Der Wasserstoff- und Brennstoffzellenantrieb ist eine technisch sinnvolle Ergänzung

 

 

 

 

Von Freddy Kühne

 

Der Hype um das Elektroautomobil ist derzeit kaum zu toppen. In Punkto Vermarktung sind die US-Amerikaner von Tesla auf den Spuren von Microsoft, Apple und Co. einfach genial.  Allerdings ist das Elektroauto nicht das Non-Plus-Ultra, weder technologisch, noch hinsichtlich der Praktikabilität und erst Recht nicht in Bezug auf die Umweltfreundlichkeit.

Wie bereits hier auf 99 Thesen schon mehrfach hingewiesen wurde – ist der Verbrennungsmotor selbst als Diesel und Benziner – dem Elektroauto hinsichtlich der gesamten Schadstoffbilanz einschliesslich der Fahrzeug- und Batterieproduktion noch mindestens 25 Jahre überlegen, denn auch bei der Batterieproduktion wird CO2 produziert. Wer hier vom „Zero Emission“ Fahrzeug spricht, ist ein unredlicher PR-Gaukler, der dann vermutlich auch noch die spätere Entsorgung der Batterien am liebsten bei der Diskussion komplett unter den Tisch fallen lässt – ganz zu schweigen von den widrigen Umständen, unter denen die Rohstoffe für die Batterie in der sogenannten zweiten oder dritten Welt abgebaut und gewonnen werden.

Berücksichtigt man noch  weitere Effizienzssteigerungen des Verbrennungsmotors zum Beispiel beim Verbrennungs- und Einspritzvorgang , durch Gewichtserleichterungen, durch Optimierungen des Kraftstoffs oder Innovationen bei der Schadstofftechnologie , dann  bleibt der Verbrennungsmotor auf jeden Fall weiter im Rennen. Denn durch vorgenannte und andere Verbesserungen hat diese Technologie immer noch ein Effizienz-Steigerungs-Potential von 15 bis 30 Prozent.

 

Wasserstoffspeicherung als Voraussetzung dafür, dass regenerative Energieproduzenten bei volatilem Stromnetz nicht abgeschaltet werden müssen

 

Hinzu kommt, dass überschüssige Wind- und Solarstromenergie bisher kaum gespeichert wird und die Betreiber von Windparks sogar die Anlagen abschalten müssen, damit das Stromnetz nicht kollabiert – oder, dass die Netzagentur sogar energieintensive Betriebe telefonisch auffordert, ihre Maschinen und damit die Produktion zu stoppen, weil derzeit nicht genug Strom im Netz ist. Alles das  – also auch den Produktionsstopp – bezahlt über eine planwirtschaftliche Energieabgabe (EEG) der Endverbraucher mit und wird damit gegen seinen Willen zwangsenteignet, obwohl der diese Musik gar nicht bestellt hat.

Es macht daher also Sinn, diese planwirtschaftliche EEG-Abgabe und damit die Subventionen durch den Endverbraucher abzuschaffen, damit für diesen die Energie bezahlbar bleibt. Im Gegenzug sollte dann bisherige  überschüssige Wind- und Solarstromenergie nicht mehr durch Abschalten weggeschmissen (Wegschmeißen=Wirkungsgrad Null Prozent) werden, sondern durch Elektrolyse in Wasserstoff umgewandelt werden. Mit diesem so gewonnenen Wasserstoff können dann die Wasserstofftankstellen beliefert werden, sodass die Brennstoffzellenfahrzeuge wirklich emissionsfrei fahren könnten.

 

Wasserstoffspeicherung als Voraussetzung für die Abschaffung der via EEG erzwungenen EEG Subventionierung

 

Die Brennstoffzellenfahrzeuge nutzen dann den bislang „weggeworfenen“ regenerativen Strom und können damit die Rentablität der regenerativen Stromerzeugung so erhöhen, dass die via EEG erzwungene Subventionierung durch den Endverbraucher ersatzlos entfallen kann und muss.

 

Praktikabilität der Brennstoffzellenfahrzeuge

 

Die Beschleunigungsleistung eines Brennstoffzellenfahrzeugs lässt sich zwar noch nicht mit der eines reinen batteriegetriebenen Elektrospulenmotors vergleichen, einfach auch deshalb, weil die Brennstoffzelle und der Tank entsprechendes Gewicht mitbringen. Aber im Alltagsverkehr haben Brennstoffzellenautos andere Vorteile: Das wichtigste Argument zuerst: Kurze Tankzeiten von zwei, drei Minuten schlagen das Elektroauto. Und auch die Reichweite der Brennstoffzellenfahrzeuge schlägt das Elektroauto.

 

Was aber machen Mieter in großen Wohnsiedlungen mit Mehrfamilienhäusern oder Hochhäusern ? Wo laden diese ihre Elektrofahrzeuge stundenlang auf ?  Richtig: Gar nicht, denn dann müssten in solchen Siedlungen am Bürgersteig hunderte von Ladestationen gebaut werden. Die Nachfrage nach Strom würde derart steigen, dass die Mittelspannungsleitungen der Stadtwerke dies gar nicht mehr leisten könnten und zudem würde der Strompreis enorm in die Höhe getrieben. Und die höhere Stromnachfrage aus regenerativen Energiequellen an sich würde zu weiteren enormen Preissteigerungen führen, alleine aufgrund der Tatsache, dass man für ein abgeschaltetes Atomkraftwerk circa 600 Speicherkraftwerke bauen müsste, welche Ökostrom speichern müssten.

 

Diversität der Motorenkonzepte gehört die Zukunft

 

Aus allen diesen Gründen gehört nicht einem einzigen Motorenkonzept die Zukunft – sondern die Kombination aus allen Motorantriebskonzepten wird die Zukunft sein. Die Frage ist, ob jeder Hersteller alles anbieten können wird.

 

 

 

 

Weitere Lektüre

Ich geb Gas, ich will Spass ! Von Motoren- und Umwelttechnik, der Freude am Fahren und Nein zu Fahrverboten !

I Love Diesel

 

Titelbilder: Bildschirmfotos von Youtube-Videos

 

 

Ist die Brennstoffzelle die Zukunft ? Der Wasserstoffroadtrip quer durch Deutschland in 2018.

 

 

 

Überblick: Alle Brennstoffzellenautos 2019

 

 

 

Wasserstoffvisionen

 

Wasserstoffvisionen von VW und Audi

 

 

 

Brennstoffzellte statt Elektro-Automobilität

 

 

 

Wasserstoff statt Benzin ?

 

 

 

Fahrberichte von Brennstoffzellenfahrzeugen 2018 : Hyundai Nexo und Toyota Mirai

 

Fahrbericht Hundai Nexo 2018 – Mit Wasserstoff und Brennstoffzelle ans Ziel

 

 

 

Fahrbericht Toyota Mirai – Das Brennstoffzellenfahrzeug fährt mit Wasserstoff

 

 

 

 

Haftungsausschluss:
Für die Inhalte von verknüpften Seiten, Videos, Audios sowie auch für die Inhalte der Texte von Gastautoren auf diesem Blog oder die Inhalte von hier dokumentierten Bildschirmfotos (Screenshots) von externen Webseiten übernehme ich keine Haftung.

Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen Emails sowie auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zueigen. *****

99 Thesen

 

 

 

Das technologische Prinzip und die Funktion einer Brennstoffzelle

 

Brennstoffzelle Erklärung und Funktion

 

Advertisements