#Das #Blog #zum #Sonntag : „Meine Welt lag in Trümmern“ – und Deine ?

Thomas Gottschalk im Gespräch mit Markus Lanz über Gummibären und Bagger – und den Sinn des Lebens ?

 

Von Freddy Kühne

 

Sehr geehrte Leser,

das Leben ist zu kurz, um es ziellos und vor allen Dingen um es gedankenlos zu verbringen. Das ist der Punkt der mich dazu brachte, Ihnen heute von dieses Gespräch von Thomas Gottschalk bei Markus Lanz vorzustellen. Vordergründig mag es um Gummibären, um die abgebrannte Mühle und um Bagger gehen, aber wer seine inneren Augen und Ohren öffnet, der sieht, dass es in diesem Gespräch eigentlich um den Sinn des Lebens geht:

Was füllt mein Leben aus und womit füllen wir es vordergründig, ohne über Jahre zu merken, dass diese Dinge , mit denen wir das Leben füllen, es in Wirklichkeit gar nicht ausfüllen ? Warum leben wir so oberflächlich und betrügen uns dabei eigentlich selbst ?

Gottschalk sagt, er habe häufig nur so oberflächlich dahergeplaudert in seinem Leben – und er habe sich die Dinge häufig einfach schön geredet.

Ja, das geht, das ist eine Methode uns zu motivieren, wenn harte Schläge auf uns einprasseln – damit wir nicht verzweifeln.

Aber mir passierten in den letzten Tagen ganz andere Dinge, die meine Augen und Ohren und meine Seele eine alte Botschaft wieder ganz neu entdecken

ließen !

 

Ein wahrer Vater liebt seine Kinder und möchte mit ihnen feiern

 

Wir haben vier Kinder und unser zweiter Sohn feierte seinen Geburtstag. Ich freute mich schon den ganzen Tag über im Büro auf die gemeinsame Feier. Als ich nach Hause kam, kamen mir die Großeltern (meine Eltern) entgegen und fragten, warum ich erst jetzt komme, die Feier sei schon vorüber …  !!!

Leute, ich kann Euch wirklich nicht sagen, wie sehr ich mich darüber aufregte ! Ich war so enttäuscht und entsetzt, dass meine Familie ohne mich als Vater die Feier begangen hatte ! Ich betrachtete das als Geringschätzung meiner Person, der ich tagaus tagein über viele Jahre als Vollzeit-Alleinverdiener meine Familie über die Runden bringe. Ich fühlte mich nicht wertgeschätzt ! Meine Enttäuschung gipfelte in einem Wutausbruch, bei dem die halbe Torte in der Spüle landete.

Unser jüngster Sohn musste erstmal von seiner Mama beruhigt werden. Und unser zweiter Geburtstags-Sohn und ich lagen uns am Ende des Tages weinend in den Armen.

Ich sagte ihm: „Wenn Du mir nicht  wichtig wärest, dann hätte ich die Achseln gezuckt und mich nicht aufgeregt. Aber weil Du mir so viel bedeutest, habe ich mich so aufgeregt , dass ihr ohne mich gefeiert habt.“ Wir haben danach die Tortenreste mit Löffeln aus Schalen gegessen – und es wird wohl ein nicht mehr vergessliches Erlebnis sein.

Mit meiner Frau habe ich besprochen, dass Familienfeste zukünftig nicht mehr ohne mich gefeiert werden, ohne, dass ich vorher über Uhrzeitverschiebungen telefonisch zu informieren bin. Das ganze Drama war entstanden, weil die Großeltern nicht warten konnten, um wieder nach Hause zu kommen und sie auf einen früheren Beginn der Feier gedrängt hatten.

 

Gott ist unser Vater – Er liebt uns und möchte mit uns Feiern !

 

Nun, warum erzähle ich Ihnen diese persönliche Geschichte ?

Ganz einfach. Weil es da noch einen Vater gibt, der richtig sauer und wütend werden kann, wenn wir ohne ihn unser Leben leben und wenn wir ohne ihn unsere Feste wie Hochzeiten, Geburtstage oder Weihnachten und Ostern  feiern.

Sie merken es vielleicht schon: Ich rede von unserem Vater im Himmel.

Er hat uns als seine Ebenbilder geschaffen und er möchte, dass wir seine Vaterschaft schätzen und respektieren. Er möchte mit uns Gemeinschaft haben. Denn er versorgt uns über all die Jahre mit guten Ernten und guten Wirtschaftserträgen auch in Industrie und Handel.

Wenn wir Ihm als Schöpfer aber nicht mehr den Respekt und den Dank erweisen der Ihm zusteht, wenn wir unser Leben und unsere Feiern ohne unseren Vater im Himmel durchführen und organisieren, dann – ja dann kann auch Gott eines Tages mal einen heiligen Zornausbruch bekommen und uns unsere guten Ernten und unsere gute Wirtschaftserträge wegnehmen.

Wir als Menschen, wir als Familie und wir als Nation – erst Recht wir als gläubige Christenmenschen – sollten Gott unserem Vater allen Dank und alle Ehre erweisen.

Das aber ist Gott nicht genug ! Nein, er möchte auch , dass wir in Beziehung zu Ihm leben, dass wir Ihn in unser Leben, in unsere Sorgen und in unsere Freuden und Feiern mit einbeziehen.

Gott möchte, dass Du ihn als Deinen himmlischen Vater kennen- und schätzenlernst und dass Du Ihn an Deinem Leben teilhaben lässt.

Und Unser Himmlischer Vater, der uns all die Guten Gaben gibt, möchte, dass wir mit Ihm zusammen am siebenten Tag der Woche feiern , ihm unseren Dank und Lob bringen für all das, was er uns jeden Tag mit dieser Erde an guten materiellen Gaben und an guten menschlichen Beziehungen schenkt.

 

Gottschalks Welt lag in Trümmern

 

Wieder zurück zu Thomas Gottschalk. Er berichtet uns, dass seine Welt in Trümmern lag, als seine wunderschöne Mühle, in der er so viel Geld und noch viel mehr Herz investiert hatte, eines Tages abgebrannt war.

Nun kann man empathielos sein und sagen , na und ? Er ist mit seinem Leben davongekommen – alles andere ist doch nur Hab und Gut.  Diese Aussage ist inhaltlich nicht verkehrt. Aber: Die meisten Menschen hängen doch viel mehr an diesen irdischen Dingen, als sie zumeist nach aussen hin – und auch oft vor sich selber – nicht zugeben wollen.

 

Worauf bauen wir unser Leben auf ?

 

Eine solche schlimme Sache, wie sie Thomas Gottschalk passierte, erzählt Jesus in der Bibel auch mit einem Gleichnis, in dem zwei Männer jeweils ein Haus für sich und ihre Familien bauen. Der eine macht sich viel Arbeit und Mühe und  gründet das Haus mit Fundamenten auf stabilem Fels. Der andere spart sich das mühevolle Ausschachten von tiefen Fundamenten oder die Suche nach einem felsigen Grundstück und baut das Haus mit einfachsten Mitteln und setzt es flach auf den Sand.  Als dann eines Tages ein Wirbelsturm mit viel Wasser und Regen kommt, wird das auf Sand gesetzte Haus erst unter- und dann fortgespült. Das auf Felsen gegründete Haus steht nach vorübergezogenem Sturm noch.

Was will Jesus uns damit sagen ?

Nun, das ist ganz einfach : Gründe das Haus Deines Lebens nicht ohne tiefgründige Fundamente, die die Stürme des Lebens überstehen. Bau Dein Leben also im Vertrauen auf Gott den Vater und Schöpfer, den Allmächtigen des Himmels und der Erde ! Vertraue ihm Dein Leben an.

 

Stehst Du vor den Trümmern Deines Lebens ?

 

Das kannst Du auch dann noch tun, wenn Du vor den Trümmern Deines bisher gescheiterten Lebens stehst. Egal, ob Deine Ehe gescheitert ist, egal ob Du Deinen Beruf oder Dein Haus oder Deine Gesundheit verloren hast !

Gott , der Vater und Schöpfer allen Lebens, möchte Dich trösten, Dir neue Kraft , Dir neue Hoffnung und Zuversicht, Dir neuen Glauben schenken.

Auch dann, wenn wir eines Tages vor dem Ende unseres irdischen Lebens stehen werden, können wir dann wissen:  Mein irdener Körper ist nur ein vergängliches Zelt – eine vergängliche Hülle – für meinen Geist, der in diesem Körper wohnt. Eines Tages steht wird dieser irdische Körper in Trümmern unter der Erde begraben liegen.

 

Gott unser Vater arbeitet schon jetzt an einer neuen Heimaterde für uns !

 

Das aber ist nicht das Ende ! Denn : Das irdische Leben ist nur ein kleiner Hauch – verglichen mit dem, was Gott für uns bereits da draußen in den Weiten des Universums vorbereitet.

Denn als Christen wissen wir, dass nach diesem irdischen Leben ein neues Leben auf uns wartet: Oben irgendwo da draußen in den weiten des Weltraums schafft Gott unser Vater bereits jetzt einen neuen Himmel und eine neue Erde für uns.

So wie unser irdischer Vater häufig tagelang auf Arbeit ist, um uns als Familie zu ernähren, so schafft Gott für seine Kinder und für seine Familie ebenso schöpferisch tätig und schafft für uns eine neue – eine ewige Heimatstadt – die die Bibel das „Himmlische Jerusalem“ nennt.

Dort wird es im übrigen keinen Tod, keine Tränen und keine Schmerzen mehr geben. Und dort werden wir ewig mit unseren Geschwistern und unserem himmlischen Vater und seinem Sohn Jesus Christus zusammen sein:  Dort wird es keine Nacht mehr geben – und wir werden dann in alle Ewigkeit gemeinsam mit unserem Vater Party machen – Gott loben und feiern.

 

Denn Gott ist unser Vater – und er möchte mit uns zusammen FEIERN !

Erntedank ! Hallelujah ! Amen !

 

 

 

Weitere Informationen

Gedanken zu Jeremia 12,3 :“Du oh HERR kennst mich, Du prüfst, wie mein Herz zu Dir steht.“

Ein Plädoyer für die Wut – Nicht immer lieb sein

 

 

„Sieben Tage sollst du ungesäuerte Brote essen, und am siebten Tag ist ein Fest für den HERRN.“ – 2. Mose 13 Vers 6

 

 

 

2Mo 20,3 Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
2Mo 20,4 Du sollst dir kein Gottesbild machen noch irgendein Abbild von etwas, was oben im Himmel, was unten auf der Erde oder was im Wasser unter der Erde ist.
2Mo 20,5 Du sollst dich nicht niederwerfen vor ihnen und ihnen nicht dienen, denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Vorfahren heimsucht an den Nachkommen bis in die dritte und vierte Generation, bei denen, die mich hassen,

 

 

 

Bilder: Bildschirmfotos Youtube

 

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