#Falsche #Diagnose + Falsche #Therapie: Massive #Kritik an der #Geldpolitik der #EZB

durch Ex-Notenbankchefs und Ex-Währungshüter

Banken gehen auf die Barrikaden weil EZB Geldpolitik auch ihre Stabilität in Gefahr bringt ++ Der Staat nach dem Crash ++ Freiheit und Wohlstand brauchen neue Anhänger

 

Bild: Thommy Weiss / Pixelio.de

 

Von Freddy Kühne

 

Die Europäische Zentralbank ist mit ihrer Geldpolitik erneut massiver Kritik ausgesetzt. Diesmal kommt die Kritik von hochrangigen Ex-Kollegen der Notenbank : Früher Notenbankchefs und Währungshüter aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Frankreich kritisieren die Niedrigzinspolitik sowie die Fortsetzung der massiven Anleiheaufkäufe am Kapitalmarkt durch die Zentralbank der Eurozone.

 

Negativzinspolitik mit sozialen Folgen

Durch diese Politik werden Aktien und Immobilien preislich künstlich aufgewertet und festverzinsliche Anlagen werden durch die inzwischen Negativ-Zins-Politik vernichtet. Die ehemaligen Währungshüter kritisieren, dass diese Politik immense wirtschaftliche Verwerfungen aufwirft – mit sozialen Folgen. Beispielsweise sind steigende Immobilienpreise und damit die Wohnraumverdrängung eine der vielen Folgen, eine andere ist, dass Lebens- und Rentenversicherungen (darunter auch Betriebsrenten und freiberufliche Rentenwerke) , die jeweils nur bis zu einem maximalen Prozentsatz in Aktien und Immobilien anlegen dürfen, dadurch ausgezehrt werden. Gleichzeitig könnte mit einer zukünftigen Umkehr der EZB Politik ein Immobilienpreis- und ein Aktieneinbruch ausgelöst werden, wenn nicht mal langsam und behutsam der Kurs geändert werde.

 

Politik in Südeuropa verweigert Reformarbeit und zwingt die EZB damit zur Ausweitung der Geldmenge und zur Niedrigzinspolitik

Es steht der nicht von der Hand zu weisende Verdacht im Raum, dass durch diese Geld- und Anleihenpolitik der EZB die politische Reformunwilligkeit in den überschuldeten südlichen Eurozonen-

Staaten dauerhaft goutiert und flankiert wird – und dies dauerhaft zulasten der nordeuropäischen Eurozonenländer.

Die Arbeits- und Reformverweigerung im Süden der Eurozone zwinge die EZB damit quasi zur Ausweitung der Geldmenge und zur Negativzinspolitik.Damit bringt die  EZB jedoch auch die Banken der Eurozone, aber vor allen Dingen die noch solventen Banken in Europa, in Bedrängnis – denn  sie dürfen ihr Kapital weder übermäßig in einen überbewerteten Aktien- und Immobilienmarkt stecken , noch auf Negativzinsbasis bei der EZB parken.

 

In Deutschland war der Ruf nach Reformen der Eurozone seit 2013 massiv vorhanden – aber in Südeuropa fehlt der politische Wille dazu

In Deutschland waren warnten spätestens seit 2013 viele Ökonomen vor der Euro-Geldpolitik und vor der Überschuldung der Südeurostaaten: Dazu gehörten Prof. Bernd Lucke, Prof. Dr. Hans-Werner Sinn und viele viele andere. Doch die Regierung in Berlin und die Eurokraten in Brüssel wollten die Warnungen nicht hören, weil sie wussten, dass die Politik in Südeuropa nicht im geringsten willig ist, auf diese Vorschläge einzugehen.

Der Hintergrund ist , dass es in Europa zwei verschiedene Kulturen und Mentalitäten gibt: Die südeuropäische Finanzkultur, die auf Schuldenmachen und spätere Währungsabwertung setzt auf der einen Seite. Die nordeuropäische Finanzkultur, die über Jahrhunderte durch Sparsamkeit der Haushalte und Stabilität der Währung geprägt ist.

Aus heutiger Sicht war und ist daher die Einführung einer einzigen europäischen Währung ein Konstrukt, das zum Scheitern verurteilt ist: Die Nordeuropäer, allen voran die Deutschen, glaubten bei der Einführung dass sich alle an das Regelwerk der Maastricht-Kriterien halten würden. In Südeuropa glaubte daran wohl kaum einer: Denn in Südeuropa ist Papier geduldig und die Praxis steht auf einem anderen Blatt.

Diese Problematik war seinerzeit auch der Auslöser für die Gründung der Alternative für Deutschland. Doch auf die Forderungen und Warnungen wollte weder die Polit-Elite in Europa noch die Wirtschaftselite hören.

 

Eine geordnete Auflösung der Euro-Zone

Eine geordnete Auflösung der Eurozone und eine Rückkehr zu dem Status, der vor der Euroeinführung geherrscht hat, wäre die einzige sinnvolle Möglichkeit, sich nicht weiter in finanz- und geldpolitische Abgründe und langfristiges Finanz-Vodoo zu verstricken.

Die kulturellen Unterschiede, die Mentalitäten zwischen Nord- und Südeuropa werden noch mindestens über 100 Jahre Bestand haben, trotz von der EU-Elite absichtlich forcierte Masseneinwanderung von Menschen aus der südlichen Hemissphäre in die Nordeuroländer.

 

Falsche Weichenstellungen im Energie-, Steuer-, Haushalts- und Zuwanderungsbereich

Auch dieses Instrument der Masseneinwanderung, welches als Mittel zum Brechen des Widerstands der Nordeuropäer gegegen Zentralismus und Fremdherrschaft aus Brüssel gedacht ist, führt zu einer Abwärtsspirale – sowohl für die Sozialsysteme, da ungesteuerte Zuwanderung von Geringgebildeten netto ein Zuschussgeschäft ist (selbst noch in der dritten Generation) – als auch für die Kultur, den Zusammenhalt und die innere Sicherheit.

Staaten mit Völkergemisch funktionieren nur, solange Milch und Honig fließen. Wenn aber ,  auch aufgrund der seit 20 Jahren falschen politischen Weichenstellungen im Energie- und Steuerbereich sowie in der Geld- und Haushaltspolitik in der Eurozone , der Strom an Sozialleistungen versiegt bzw. die Kosten so hoch werden, dass der Staat in allen anderen Bereichen nicht mehr funktioniert, dann bricht das System zusammen.

Merkels schwarz-rot-grüne „Energiewende“ mit einem verfrühten Atom- und Kohleausstieg und dem teuren Umlagen aus dem Erneuerbaren-Energie-Gesetz EEG, dass die Stromkosten auf das doppelte Frankreichs treibt, wird in Deutschland – zusammen mit der heuer beschlossenen Straf-Steuer auf das Klima – Zehntausende Arbeitsplätze vernichten und zur Deindustrialisierung beitragen.

Die Finanzlasten für die ständige Euroquersubventionen – egal ob in Rettungsfonds , in einer Bankenunion , mit Negativzinsen oder über die Target-2-Salden bei der EZB – pressen Deutschlands Wirtschaft und Steuerzahler über Gebühr aus.

Die massiven Kosten für Zuwanderung zehren zudem massiv an den Finanzen der Kommunen – die deswegen bereits alle anderen Budgets klammheimlich zusammenstreichen und die Grunderwerbssteuer erhöhen.

So weit wollten es die warnenden  Stimmen in Ökonomie und Politik niemals kommen lassen – und sie sind deswegen die wahrhaften Europäer.

Fazit:  Freiheit und Wohlstand brauchen neue Anhänger !

 

 

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