Wir In Deutschland.

Brauchen Mehr. 

Geschichts- und Kulturbewusstsein.

– Konflikte als Folge unterschiedlicher Kulturen, Traditionen und Mentalitäten – 
von Freddy Kühne

Wir brauchen in Deutschland mehr Geschichts- und Kulturbewusstsein um unsere eigene Kultur mit ihren Werten gegenüber anderen teilweise aggressiven Ideologien zu behaupten:

 (Deutsche Geschichte – Das Alte Reich 962-1806 Verlag Marixwissen – z.B. bei http://www.buecher.de 

Der mit der 68er Generation eingezogene humanistische

Johann Wolfgang von Goethe

Relativismus stellt derzeit in dieser Hinsicht ein Einfalltor für aggressive islamische Sekten wie die Salafisten dar: denn die linke Gesellschaftsmehrheit aus humanistisch-atheistischen Linken, Grünen, Sozialdemokraten und Linksliberalen hat gar kein traditionell-kulturelles Bewusstsein und bekämpft den Erhalt dieses eigenen Bewusstseins als sogenannten Rechtspopulismus oder – noch einfacher – verunglimpft gleich alles was rechts von der nach links verschobenen Mitte steht abschätzig als „Kampf gegen Rechts“: darunter packen sie alles: das gesamte wertkonservative, liberalkonservative und nationalkonservative Milieu.
Während die SPD und die DBG-Gewerkschaften auf 1. Mai Demos Hand in Hand mit Marxisten, Kommunisten und Linksextremen über Die Linke, Grüne, MLPD , DKP und mit der Antifa zusammenarbeiten, versuchen sie die Konservativen aufzuspalten.
Die Konservativen müssen deshalb lernen, sich mit dieser Strategie des Divide et Impera auseinanderzusetzen und intern aufeinander zugehen und  tragbare Kompromisse aushandeln.

Kulturelles Erbe erhalten
Nur so kann das traditionelle historische, kulturelle und christliche Erbe unserer großen deutsch-habsburgisch-niederländisch-luxembourgischen  über 1000 Jahre alten deutschsprachigen Kulturnation(en) erhalten bleiben:

Das Erbe der Dichter und Denker, das Erbe der Theologen und Philosophen, das Erbe des christlich-jüdischen Menschenbildes, das spirituelle sowie sittlich-ethische Erbe, welches aus einer endlich friedlichen Koexistenz zwischen Katholiken, Protestanten, Calvinisten, Pietisten und Reformatoren entstand. Das Erbe eines straff organisierten effektiven fleißig-strebsamen Arbeitsethos, welches sich aus aus der Mischung der protestantisch-calvinistisch-pietistisch-katholischen Lehren von Strebsamkeit, Fleiß zur Ehre Gottes  bei gleichzeitiger teils asketischer Bescheidenheit im Sinne des sparsamen Umgangs mit den von Gott geschenkten Ressourcen ergab und welches seine Ergebnisse in der Selbstorganisation von Handwerkszünften und Kaufmannsgilden und Handelsverbünden zeitigte. Später auch schaffte es der ehrwürdige Fritz in Preussen, eine aus diesem Geist entspringende straff organisierte, entscheidungskompetente sparsame und effiziente sowie korruptionsfreie öffentliche Verwaltung zu etablieren, die es beispielsweise Preußen als Staat ermöglichte, Gewinne bzw. Rücklagen in enormen Ausmaße zu bilden.

Diese Tugenden reichen noch bis weit in das 21. Jahrhundert hinein, wodurch der Unterschied zwischen deutsch-niederländisch-österreichischer und auch skandinavischer Stabilitäts- und Sparpolitik im Gegensatz zum angelsächsichen oder auch südeuropäischen Modell der Schulden- und Inflationspolitik erklärt werden kann.

Kulturunterschiede in Europa schlagen auf Euro durch

Ludwig van Beethoven

Unter anderem auf diese vorgenannten Kulturunterschiede sind auch die wirtschaftspolitischen Auseinandersetzungen zwischen den stabilitätsorientierten  Nordeuroländern und den weichwährungsorientierten Südeuroländern zu erklären. Diese kulturellen Unterschiede sind derart groß und miteinander unvereinbar, dass ein Zusammenhalt der Eurozone lediglich unter der Voraussetzung der Bildung einer einheitlichen Kultur und Mentalität hätte Erfolg haben können. 

Zwar standen für alle gültige Regeln in den Papieren des Vertragswerkes von Maastricht – doch auch hier schnappt die Kulturfalle zu: während Nordeuropäer – vor allem Deutsche – gewohnt sind, sich an schriftliche Verträge zu halten, ist dies in Südeuropa in derselben Form noch lange nicht der Fall.

Schon bei Gründung der Eurozone hatte sich Frankreich ausbedungen, dass Italien und Griechenland mitdazugehören sollen: obwohl beide Länder die wirtschaftlichen und monetären Aufnahmekriterien nicht komplett erfüllten. Doch die Franzosen erhofften sich bereits damals, dass sie mit einer Stimmenmehrheit der Südländer den harten Eurogründungspakt irgenwann würden aufbrechen können.

Der Fehler der Nordländer – insbesonder der Fehler der deutschen Regierung war – dass diese unter Ausblendung der unterschiedlichen kulturellen und monetären Gewohnheiten der einzelnen Länder – ein lediglich „zahlentechnisches Vertragswerk“ mit der Eurowährung abgeschlossen hatte und – ganz nordeuropäisch halt – davon ausging, dass sich alle an diese nüchternen Regeln halten würden. 

Aus deutscher Sicht sollte mit dem Währungsprojekt Euro die Nationen Europas langfristig politisch stärker integriert werden – auch hier wurde das politische Wunschbild und die Vision von einem homogenen einheitlichen Europa gezeichnet – bei völliger und absoluter Ausblendung der berechtigten jahrhundertealten kulturell-politisch-monetären Traditionen und Praktiken. 

Ein solcher Fehler wurde von der Nachkriegsgeneration der Politiker begangen – im guten Glauben, so die Völker Europas dauerhaft aneinander im Frieden binden zu können.

Konflikte resultieren häufig aus der naiven Ausblendung kultureller Unterschiede 

Ähnliche Fehler dieser Art der unzulässigen Ausblendung bedeutsamer kultureller Unterschiede wurden und werden auch heute noch in vielen Politikbereichen gemacht: die politische Elite Europas glaubt (da sie sich selbst untereinander stark angenähert haben) , dass beispielsweise auch in den Fragen  der Zuwanderung die Fragen der kulturellen Unterschiede einfach mit ein paar guten Worten, mit ein paar Regeln auf dem Papier (Antidiskriminierungsgesetzen u.ä.) und mit ein bißchen Sprachschule (Political Correctness) oder gar etwas Zensur (Nichtbenennung von Nationalitäten o.ä.) aus Raum und Zeit verschwinden werden. Zumal die Elite selbst nur mit Bürgern, Einheimischen und  Einwanderern auf höchstem / allerhöchsten Bildungsniveau verkehrt; seltenst jedoch mit der Masse der geringer Gebildeten. 

Die weltweiten Eliten befinden sich daher in einer Art abgeschottetem Oberdeck der Luxusklasse eines global reisenden Dampfers.  Sie schlussfolgern daraus: wenn sie miteinander klarkommen – dann wird es auf den unteren Decks und auf den einfacheren Dampfern wohl auch genauso funktionieren. 

Doch der Trugschluss dem die Eliten aufsitzen ist dieser: während die Eliten weltweit sich (ähnlich dem Adel im Mittelalter) in einer annähernd gleichen intellektuellen und einer hochstehenden Zeitgeistkultur begegnen, sind diese Unterschiede  in den unteren Decks der verschiedenen Kontinente und Nationen in viel stärkerem Maße ausdifferenziert und aufgefächert: dies betrifft unter anderm das Bildungswesen, vor allem aber unterschiedliche Mentalitäten und Kulturen. 

Selbst innerhalb Europas variieren diese Werte in etlichen Bereichen schon stark: während in Südeuropa der Wert des Patriotismus viel wichtiger ist als Ehrlichkeit, ist es in Nordeuropa, besonders aber in  Deutschland geradezu umgekehrt. 

Die Bereiche Zeitmanagement (Pünktlichkeit), Effizienz/Fleiß/Arbeitseinstellung, Hygiene, Mülltrennung /-entsorgung, die Rolle von Männern und Frauen, der Respekt Alten und Schwachen sowie auch Frauen und Kindern gegenüber, die Einstellung zur Pascha- und Machokultur und zum Machogehabe,die Einstellung zur Frage, ob Gewalt ein Mittel zur Lösung von Alltagsproblemen ist, die Praxis auch schon 5 jährige Kinder sich abends bis 22:00 Uhr draußen selbst zu überlassen, die Frage der Lautstärke in der Kommunikation , usw usw: dies sind etliche detallierte Beispiele die einmal angeführt werden um bildlich vor Augen zu führen, welch große Rolle die „Kultur“ und „Mentalität“ im Leben des Menschen auch in alltäglichen Bereichen spielt und wie sich solche kulturellen Unterschiede in diesen Feldern auch in Konflikte verwandeln können.

Diese Konfliktfelder sind daher rein kultureller Natur – und weder fremdenfeindlich noch rassistisch. 

Wer als Politiker solche Vermengungen unterschiedlicher Kulturen, Mentalitäten und Nationalitäten im großen Stile befürwortet ohne sich auch nur im Ansatz mit den automatisch daraus resultierenden Konfliktfeldern auseinanderzusetzen und ohne vorbeugende sozial-integrative Konzepte zu erstellen , handelt fahrlässig und ist in großen Teilen Mitverursacher späterer Konflikte. 

Integrative Konzepte sind kein Garant für eine erfolgreiche Kooperation von Kulturen

Im übrigen stellen auch sozial-integrative Konzepte kein Garant für den Erfolg solcher kultureller Experimente dar: auch bei der Euroeinführung gab es ja solche Konzepte in Form von Verträgen wie den von Maastricht. Dennoch helfen solche Konzepte nicht, wenn sie aus unterschiedlich kultureller Sichtweise, Tradition und eingeübten Verhaltensweisen gelesen, interpretiert oder umgedeutet werden. 

Geschichtsunterricht stärker auf das kulturelle Erbe der deutschsprachigen Nationen ausrichten

Der schulische Geschichtsunterricht sollte sich zukünftig daher verstärkt  und intensiver auch mit der Geschichte des alten deutschen Reiches (von 962 bis 1806)  sowie auch der Bedeutung

Jean Calvin Reformator der zweiten Generation

der Religion (Katholizismus, Protestantismus, Calvinismus, Pietismus)  und ihres Einflusses auf den gesamten deutschsprachigen Kulturraum  befassen. 

Die quasi seit 70 Jahren hauptsächliche Fixierung auf das 12-jährige Schreckens- und Gewaltregime der nationalen Sozialisten um Hitler und seine Schergen jedenfalls sind zwar weiterhin erforderlich, aber um der Bildung einer behauptungsfähigen deutschsprachigen Kulturnation ist der Fokus zukünftig verstärkt auch auf die Geschichte des 1000 jährigen heiligen römischen Reichs deutscher Nation , insbesondere auch hinsichtlich ihrer kulturellen Bedeutung für den deutschen Sprachraum, zu legen. 

 

Dazu können Bücher wie die des Autors Günter Naumann „Deutsche Geschichte. Das Alte Reich 962 – 1806“ erschienen im Marix-Verlag und z.B. bei buecher.de bestellbar, beitragen. 

Deutsche Geschichte. Das Alte Reich 962-1806. Günther Naumann. Marixverlag. z.B. bei buecher.de ab 5 €

 

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