#Prima #Klima + #Natur #Pur: #Aufforstung der #Wälder anstelle von #steigenden #Energie #Preisen und anstelle von steigenden #Steuern, #Fahrverboten und de facto #Enteignungen

 

Vorsicht und Aufgepasst vor dem  Öko-Sozialismus !

 

Bild: Wald in Sankt Martin / Dolomiten (Italien) ©Freddy Kühne 

 

 

Von Freddy Kühne

 

Wem der Natur- und Klimaschutz tatsächlich am Herzen liegt, der braucht nur seinen Verstand einzuschalten : Mit steigenden Steuern schützt man nicht die Natur und das Klima, sondern man bestraft vor allen Dingen Gering- und Normalverdiener, Familien mit Kindern , Rentner und Studenten. Stattdessen sollte die Politik sich einfach selbst verbindliche Wiederaufforstungs-Programme auferlegen – und das weltweit.

Dazu braucht es aber keine höheren Steuern auf Energie, Strom oder Kraftstoff , sondern in erster Linie braucht es hierzu einen weltweiten Wiederaufforstungs-Pakt , der für alle Staaten verbindlich festgeschrieben werden sollte.

Die Wiederaufforstung wird einfach gesetzlich beschlossen und die Kosten dafür werden auf jeden Quadratmeter zu fällenden Baumbestand umgerechnet. Nachkontrollierbar ist das ganze ganz einfach , effizient mit Drohnen- und Satellitentechnologie, d.h. es bedarf dazu keiner Heerscharen an kontrollierendem Personal – zumindest nicht in Europa.

Die Baummeter-Mengen und Kubikmetererfassungen des gefällten Holzes können zudem ganz simpel nachkontrolliert werden, indem die Sägewerke inspiziert und von diesen eine lückenlose Dokumentation verlangt wird.

In Deutschland ist dies ja schon längst gang und gäbe.

 

Und kleine Länder wie Israel – und auch Länder wie Deutschland – machen vor , dass man die Waldfläche vergrößern kann

In Deutschland nahm trotz einer intensiven forstwirtschaftlichen Nutzung die Waldfläche seit Ende des Zweiten Weltkriegs stetig zu. Das Prinzip „Schützen durch Nutzen“ ist hier der Leitgedanke seit den 1950er Jahren und dies erfolgreich: die Waldfläche nahme seitdem um 1,5 Millionen Hektar zu: Das Bundeswaldgesetz, eine verantwortungsvolle Nutzung des Waldes und die behutsame Öffnung der Wälder für die Freizeitgestaltung schaffte in allen Nutzergruppen ein Bewusstsein für den großen Nutzen und Wert des Waldes.

Auch in Spanien, Italien, China und den USA nehmen die Waldflächen zu. Das jedoch reicht bei weitem nicht aus, um die Übernutzung in anderen – vor allen Dingen ärmeren – Ländern zu kompensieren.

Die Entwicklung der weltweiten Waldfläche jedoch sieht seit Jahren nicht günstig aus: jährlich verschwinden ca. 7 Millionen Hektar Wald.

 

Ein klasse Vorbild ist auch der kleine Staat Israel, der seit Jahrzehnten schon Wiederaufforstung betreibt um die Wüsten systematisch zurückzudrängen.

Von Israel als Vorreiter haben hier inzwischen auch andere Länder wie Südafrika und China schnell gelernt. Währenddessen es im flächenmäßig großen aber großteils noch bewaldeten Brasilien die Einführung einer weltweit einzigartigen kleinen aber schlagkräftigen Umweltschutz-Armee bedarf, um die kriminellen und illegalen Umweltzerstörungen und Rodungen im Amazonas-Urwald zu stoppen.

 

Die Aufforstung der Wälder muss unbedingt höchste Priorität im Natur- und Klimaschutz einnehmen

 

Wer die Wälder aufforstet, sorgt dafür, dass der Wald nicht nur als Wasserspeicher erhalten bleibt – und somit Überschwemmungen und Wüstenbildung verhindert werden kann. Er sorgt zugleich dafür, dass der Wald als natürlicher Luftreinigungsfilter , als Heimat für viele Pflanzen und Tiere und dem Menschen nachhaltig zur Forst- und Holz- sowie für die Agroforstwirtschaft zur Verfügung steht.  Und natürlich dient der Wald auch als natürliche Klima- und Kühlanlage…

Die Wiederentdeckung der Agroforstwirtschaft – also der Kombination der landwirtschaftlichen Anbauflächen mit Baumreihen – könnte durchaus gesamtökologisch großen Nutzen bringen, selbst wenn dann der landwirtschaftliche Ertrag mit leicht erhöhtem zeitlichen Aufwand zu erzielen ist: Die Baumreihen jedoch bringen natürlichen Dünger, Schutz vor Hitze und Dürreperioden und letztlich können sie mit ihrer Holzmasse einen Beitrag zur Stärkung der Energiegewinnung aus Holz beitragen.

Steuererhöhungen auf Energie (auch wenn sie CO2 Steuer heißen)  dagegen tragen nicht zum Umweltschutz bei, denn sie führen dazu, dass einem Großteil der Bevölkerung (Alleinerziehende, Familien mit vielen Kindern, Rentnern, Studenten, Auszubildenden) der finanzielle Spielraum weggenommen wird, den diese dafür braucht, umweltschonende Fahrzeuge überhaupt noch kaufen und finanzieren zu können: Die Gelbwesten-Proteste in Frankreich lassen grüßen !   Zumal die Steuern niemals zweckgebunden sind, Politik sie also für jeden anderen Sinn oder auch Unsinn ausgeben darf, kann und wird.

 

Fahrverbote, de facto Enteignungen (von Fahrzeugen)  und Steuererhöhungen sind für einen Umwelt- und „Klimaschutz“ also in keinster Weise erforderlich !

 

Weitere Lektüre

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