Sozialistische Wohnungspolitik wird Wohnraum vernichten

Die linken Blockparteien in Berlin verstehen nichts von Wirtschaft : Schon in der DDR hat die staatliche Mietpreisbremse für Verfall der Infrastruktur gesorgt

 

Kreative Konzepte und Innovationen gegen die Wohnungsnot und den Kostendruck statt bürokratischer Hemmnisse

 

Von Dr. Michael Espendiller und Freddy Kühne

 

 

Von Dr. Michael Espendiller *

+++ Wohnraumvernichtung: Berlin plant Mietobergrenze von acht Euro pro Quadratmeter +++

Die vom Berliner Senat festgeschriebene Mietobergrenze, die vorerst für fünf Jahre gelten soll, soll nach Vorstellungen der Senatsverwaltung bei 7,97 Euro pro Quadratmeter liegen. Bis Oktober muss die zuständige Senatorin Katrin Lompscher (Die Linke) ein Gesetz vorlegen, um diese Grenze festzusetzen.

Mit staatlich diktierten Mietpreisen wird die rot-rot-grüne Regierung Berlins das Wohnungsproblem aber nicht lösen, sondern sogar noch verschärfen. Solch sozialistische Lösungen sorgen nicht für den dringend notwendigen Neubau, sondern für den Stopp von Investitionen in den Berliner Wohnungsmarkt.

 

Dass es auch vernünftige Wege zur Lösung der Mietpreisexplosion gibt, zeigt der Verein „Neue Wege für Berlin“. Dieser fordert mit der Volksinitiative „Faire Mieten bauen“ eben keine sozialistischen Preisdiktate oder gar Enteignungen, sondern schlicht und einfach mehr zu bauen und dies zu erleichtern. Diese Initiative setzt auf gesunden Menschenverstand und eben nicht auf Ideologien aus der Mottenkiste. Genau das ist der richtige Weg, und für den steht auch die AfD.

 

*Dr. Michael Espendiller ist parlamentarischer Geschäftsführer der AfD Bundestagsfraktion

 

 

Kreative Konzepte und Innovationen  gegen die Wohnungsnot und den Kostendruck statt bürokratischer Hemmnisse

Von Freddy Kühne

Um steigende Mieten in den Ballungszentren zu vermeiden braucht es ein Bündel verschiedener Maßnahmen , da erstens die Bedürfnisse der Nutzer verschieden sind und zweitens der Erfindungsreichtum groß ist, wenn es darum geht, staatliche Bremsen zu umgehen oder staatliche Förderprogramme dafür zu nutzen, um die Gewinnmargen zu erhöhen.

Daher hilft gegen Mietpreissteigerung kein Patentrezept.

Wichtig erscheint es mir, alle Wohnungsmarktbereiche moderat (!) zu fördern, um Gewinnmitnahmeeffekte so stark wie möglich zu minimieren.

Das bedeutet, dass der Staat und die Kommunen es jungen Familien mit preisgünstigen Grundstücken und günstigen Krediten ermöglichen, sich ein Eigenheim zuzulegen.

Das aber geht häufig meist nur noch in kleinen oder mittleren Städten – denn in den großen Städten ist das Bauland bereits jetzt durch den Zuwanderungsdruck viel zu teuer.

Ein weiteres Mittel ist es, den staatlichen sozialen Wohnungsbau moderat zu steigern, sodass zumindest annähernd die Anzahl von Wohnungen nachgebaut wird, die aus der Bindung des sozialen Wohnungsbaus nach 20 oder 25 Jahren herausfallen.

Hilfreich wäre es auch, wenn die Kommunen Bauhöhenlinien erhöhen, sodass zum Beispiel die Aufstockung um ein ganzes Stockwerk bei Altbaubeständen möglich wird.

Auch die Absenkung von Baustandards und Bauvorschriften – nach dem Vorbild der Niederlande – und die Nutzung alternativer Wohnungsformen wie die Bereitstellung von Grundstücken für sogenannte Tiny-Häuser sind absolut baukostensenkend und steigern damit den Zuwachs von Wohnraum.

Dass hier ausgerechnet in manchen Kommunen die linken Parteien dagegen wettern Flächen für Tiny-Häuser zur Verfügung ist im Übrigen völlig unverständlich ! Denn es würde gerade vielen Rentnern ein neues Leben in einer grünen Umgebung mit Gleichgesinnten ermöglichen – und damit wäre gerade den Rentern geholfen, die am Ende ihres harten Arbeitslebens in Deutschland mit Renten auf Armutsniveau zurechtkommen müssen.

 

Neben der Absenkung der Bauvorschriften wäre auch die bundesweite Vereinheitlichung derselbigen hilfreich: Schnellere und günstigere Planungen sowie zügigere Baugenehmigungen wären die Folge.

Zudem sind hohe Steuern auch Kostentreiber: Durch Erhöhung von Grundsteuern und Grunderwerbssteuern trägt der öffentliche Sektor hier selbst zu steigenden Preisen bei. Clevere Kommunalpolitiker würden durch Senkung der Grunderwerbssteuern auch hier die Mieten stabiler halten….

Stattdessen schlagen auch hier insbesondere gerne grün-rote Parteien zu und drehen die Steuerschraube nach oben.

Auch das Zur-Verfügungstellen von guter und vor allen Dingen sicherer Verkehrsinfrastruktur und einem sichern öffentlichen Raum trägt zu einer besseren Verteilung der Wohn-Siedlungsbereiche bis in die Aussenbezirke bei.

Kommunen und Kreise auf dem Land am Rande der Ballungsgebiete können im Übrigen mit solchen Methoden und Werkzeugen Menschen Platz und Raum zum Leben geben , wodurch das Ausbluten der Peripherie verhindert werden kann. Gerade der ländliche Raum kann hier häufig mit einer höheren Sicherheit im öffentlichen Raum und niedrigeren Mieten punkten.

Letztendlich gehört aber auch eine im eigenen Interesse geregelte und gesteuerte Zuwanderungspolitik dazu, eine überhitzte Nachfrage nach Wohnraum zu vermeiden.

Freddy Kühne

Abitur 1991, Maurer und Staatlich Geprüfter Hochbautechniker

 

 

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