Nach der US-Wahl – vor dem Finanzkollaps / After the Election – In Front of the financial collapse

After the US-Election standing in front of the financial collapse

A Few More Dollars and The Ecstasy of Gold

Nach der US-Wahl stehen die USA einmal näher vor dem Finanzkollaps.
Eine Staatsverschuldung von bald 120 Prozent des BIP belastet die Finanzen der USA und damit die Stabilität der Weltwirtschaft.

Der frisch im Amt bestätigte Präsident Obama muss sich nun zusammen mit den Republikanern um den Balanceakt aus Sanierung der Finanzen und Stabilisierung der Wirtschaft kümmern.

Parteipolitik und -geplänkel dürfen dabei keine Rolle mehr spielen.

Der teuerste Wahlkampf aller Zeiten ist vorbei. Die möglicherweise teuerste Krise steht bevor.

Ansonsten geht nicht nur durch Hurricane Sandy das Licht aus…

Immerhin bleibt nach der Wahl für alle Amerikaner ein Trostpflaster: Sesamstrasse ist gerettet ! Bei der Wallstreet kann man sich da nicht sicher sein…

President Obama has to avoid the financial collapse of the US.  The deficit is now nearly to 120 % of the nationalproductionlevel. He has to work together with all parties to avoid the possibly most expensive crisis after the most ecpensive election. He has to manage the balance between healing the financial crisis and stabilizing the economy.If he does not manage this, many lights will go down without the cause of a hurricane…
Nevertheless: Sesame Street was saved. Neither the Wallstreet.

Über 99Thesen

Ich bin - unter anderem - der Urenkel des ersten Kammerdieners und der zweiten Mammsell des letzten deutschen Kaisers. Seit Kindertagen bin ich gläubig an Jesus Christus und setze mich für die Freiheit des Evangeliums, Religions- und Meinungsfreiheit ein - ebenso wie für den Erhalt konservativer Werte und den Schutz der Schöpfung. Rheinische Lebensfreude erfahre und erlebe ich in meiner rheinisch-bergischen und oberbergischen Heimat und paare diese mit einem preußischen Verständnis von Pflichterfüllung , Einsatzbereitschaft und Leidenschaft sowie die Liebe zu meiner Heimat, zur Natur und christlichen Kultur europäischer und insbesondere deutscher Prägung. Dazu gehört für mich auch wie die Luft zum Atmen die Dinge mal humorvoll und auch überspitzt mal auf die "Schippe " zu nehmen. Ein paar Spritzer rheinischer Lässigkeit und Lebensfreude gehören so zu meiner Lebensqualität dazu. Mein Blog 99Thesen finden Sie hier: 99thesen.com
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2 Antworten zu Nach der US-Wahl – vor dem Finanzkollaps / After the Election – In Front of the financial collapse

  1. „Dass Schuldenaufnahmen nur möglich sind, wenn ein anderer Geld übrig hat und zum Verleih bereit ist, kann als bekannt vorausgesetzt werden (nur nicht bei denen, die an das Hirngespinst einer „Geldschöpfung der Geschäftsbanken“ glauben). Weniger bekannt ist dagegen, dass die leihweise Aufnahme solcher überschüssiger Geldmittel nicht nur möglich, sondern in jeder Volkswirtschaft zwingend notwendig ist! Denn ohne die Rückführung über Kredite in den Kreislauf würden sie als Kaufkraft in der Wirtschaft fehlen. Als Folge käme es zu Unterbrechungen des Geldumlaufs und damit, in Höhe der Ersparnis, zu Nachfrageausfällen.
    …Normalerweise werden solche Ersparnisbildungen durch die Kreditaufnahmen anderer Wirtschaftsteilnehmer geschlossen, vor allem über Investitionen der Unternehmen. Gehen jedoch die Ersparnisbildungen über deren Bedarf hinaus, dann versucht man – nicht zuletzt durch exzessive Ausweitungen der Werbung – die Privathaushalte zum Kauf auf Pump anzuregen, wie das bereits in den 1960er Jahren zunehmend der Fall war. Da aber auch dieser Ausweg seine Grenzen hatte und die Geldvermögen immer rascher zunahmen, blieb schließlich nur noch der Staat zur Schließung des Kreislaufs übrig.
    …Die Staaten sind also, nach den Gesetzmäßigkeiten unseres heutigen Geldsystems, in Fällen überschüssiger Ersparnisbildungen zur Ausweitung ihrer Schulden gewissermaßen gezwungen. Und das heißt im Umkehrschluss, dass die Staaten in unseren Tagen ihre Schuldenaufnahmen nur dann abbremsen oder gar herunterfahren können, wenn Unternehmen oder Privathaushalte ihre Kreditaufnahmen ausweiten würden. Geschieht dies nicht im ausreichenden Umfang, dann versuchen die Besitzer dieser weiter wachsenden Vermögensmassen schließlich, ihre Gewinne über fragwürdige Finanzanlagen und Spekulationsgeschäfte hereinzuholen. Welche Folgen das wiederum hat, haben wir in den letzten zehn Jahren erlebt. Daraus ergibt sich, dass ein wirkungsvolles und unproblematisches Abbremsen der ständig wachsenden Schulden nur dann möglich wäre, wenn dies bei den Geldvermögen vorausgehen würde. Und das heißt wiederum, wenn man jenen Vermehrungs-Automatismus dieser Geldvermögen, der aus dem Zins- und Zinseszins-Effekt resultiert, anstatt der Schuldenzunahme abbremsen würde. Ein Abbau, der sich automatisch einstellt, wenn man, über einen geregelten Umlauf des Geldes, für ein marktgerechtes Absinken der Zinssätze und – in gesättigten Volkswirtschaften – deren Pendeln um die Nullmarke sorgt.“

    Helmut Creutz (aus HUMANE WIRTSCHAFT 02/2012)

    Gewählte „Spitzenpolitiker“ und studierte „Wirtschaftsexperten“ verstehen weniger von Makroökonomie als eine Kuh vom Fliegen, weil sie – unabhängig von „Glaube“ oder „Unglaube“ – in besonderem Maße von einer künstlichen Programmierung des kollektiv Unbewussten betroffen sind, die vor Urzeiten erforderlich war, um den Kulturmenschen „wahnsinnig genug“ für die Zinsgeldbenutzung zu machen: die Religion.

  2. ritterdersterne sagt:

    Der Zins und Zinseszins führt jeweils dazu, dass der Kreditnehmer diesen in die Produkte einpreisen muss, was zu steigenden Produktpreisen und damit zur Geldentwertung führt. Erzielt der Kreditnehmer keine höheren Preise geht er bankrott, die Bank verliert ihr Geld.

    Aber es gibt auch eine Art Geldschöpfung nur aus Zins und Zinseszins: während die Zentralbank das Geld drucken und für 0,7 Prozent Zins verleihen kann, verleihen es die der EZB abnehmenden Banken für bis zu 13 Prozent (Dispo) weiter.
    Hier wird also ein Buchgewinn erzielt, der entweder automatisch zur Pleite oder zur Verarmung irgendeines Kreditnehmers (Privathaushalt/ Staaten wie Griechenland) führen muss, sofern dieser seine Leistungsfähigkeit im Wettbewerb nicht derart unter Beweis stellen kann, dass er seine Einnahmen um den Zinsertrag steigern kann – es sei denn, es wird ständig neues Geld in der Höhe des Zinsertrages gedruckt, was widerum zur Inflation führt.

    Das Zinssystem könnte auch abgeschafft werden, man könnte Geld gegen Sicherheiten (Sachwerte, etc.) verleihen ohne Zinsen zu nehmen.
    Desweiteren wäre die völlige STundung der Schulden angebracht: hat der Kreditnehmer doch bereits durch die jahrelange Zahlung von Zins und Zinseszins das geliehene Geld mehr als zurückbezahlt… !

    Die Bibel führt diese Schuldenstundung als generelles System alle Jubeljahre ein: alle Jubeljahre (die Schuldner hatten Grund zum Jubeln) wurden die Schulden erlassen – und das war immer im 49. bzw. 50 Jahr – also alle 50 Jahre.

    So sollte einer neuen Generation ein schuldenfreier Start und eine Chance auf ein Leben in Freiheit eingeräumt werden.

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