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Hintergründe zum Krieg im Nahen Osten ++ Auf Deutsch und Englisch ++ Background Knowledge about the wars in Middle East ++ In German and English

 

 

 

 

 

 

 

 

Von Freddy Kühne

 

Im – aus europäischer Sicht – Nahen Osten toben seit 2010 heftige Kriege. Der Krieg in Syrien ist nur der bekannteste darunter. Auch im Jemen wird heftig gekämpft.  Jüngst wurde uns dieser Krieg wieder in Erinnerung gerufen, weil die vom Iran unterstützen Huthi-Rebellen mittels Drohnen Terroranschläge auf saudi-arabische Raffinerien durchgeführt haben.

Um einen steigenden Rohölpreis zu vermeiden, erklärten die Saudis daraufhin, zunächst einmal ihre Erdölreserven anzuzapfen. Dieser Schritt wurde vermutlich zwischen den Saudis auf der einen und den USA und Europa auf der anderen Seite abgestimmt: Die wirtschaftlichen Folgen eines ansteigenden Ölpreises könnte einen verheerenden Effekt auf das eh schon schwächelnde Geld- und Finanzsystem Europas und der USA haben.

Zum Anderen gibt es zwischen Saudi-Arabien und den USA / Europa inzwischen weitere immense wirtschaftlich-finanzielle Verflechungen: Vom Erdöl angefangen bis hin zu Geldanlagen in europäische Konzerne und langfristige Lieferverträge für Waffensysteme oder Sicherheitssysteme – wie den Bau eines Grenzzauns durch deutsche Firmen in Saudi-Arabien.

Diese wirtschaftliche Verflechung und gegenseitige Abhängigkeit ist daher bereits weit fortgeschritten.  Die jeweiligen Vor- und Nachteile diesbezüglich für beide Seiten sind auch nicht ohne, aber um dieses Thema geht es hier in diesem Artikel nicht.

Sondern es geht darum verständlich zu machen, was die kulturell-religiösen Hintergründe dieser dauerhaften Krise im Nahen bzw. Mittleren Osten sind.

Holzschnittartig und einfach gesagt: Seit Jahrhunderten rivalisieren die islamischen Strömungen der Sunniten auf der einen Seite mit den Schiiten und Aleviten auf der anderen Seite. Doch welche Auswirkungen diese uralte Rivalität noch im 21. Jahrhundert hat, ist für Europäer im 21. Jahrhundert unvorstellbar.

Während die Religionskriege auf dem europäischen Festland prinzipiell schon seit ca. 500 Jahren vorbei sind, toben sie im Mittleren Osten weiter. Die Hauptakteure sind hier der Iran für die (mehr …)

Iran Deal and the Empowerment of Islamism

 

commented by Nervana Mahmoud / Egypt *

 

“The Iran Deal was one of the worst and most one-sided transactions the United States has ever entered into.”  With those tough words, American President Donald Trump terminated the United States’ participation in the 2015 Joint Comprehensive Plan of Action(JCPOA) regarding Iran’s nuclear program. His decision has created a global uproar among supporters of the deal, and some applause from others who oppose it. Three years ago, I wrote against the Iran nuclear deal. Today, I still stand against it.

The Iran nuclear deal has never been just about that country’s nuclear ambitions. For the Iranian Mullahs, the deal has been a tool to clinch an acknowledgment, albeit indirectly, from the West, that their anti-modernity model is viable and successful. In 2015, I wrote that any hopes Iran would abandon its “path of violence and rigid ideology” after forging a deal with Western powers could turn out to be no more than wishful thinking.  Three years later, Iran’s toxic rule in the Syrian civil war, its backing of the Houthis in Yemen, and the domination of its proxy, Hezbollah, in Lebanon, are all undeniable facts. My fears have proven to be true.

However, it is alarming and disheartening to see that many liberal Westerners (mehr …)

+++ AKTUELLE MELDUNG +++ Parlament in Zypern lehnt Rettungspaket ab

Die €uro-Banken-Rettung in Zypern scheint vollkommen zu entgleiten.
Erstmalig haben die sogenannten €uro-Retter aus EZB,IWF und €uro-Finanzministergruppe im Falle Zyperns eine Beteiligung der Banken-Einleger in Höhe von 5,8 Milliarden beschlossen.
Hintergrund ist wohl, dass das zypriotische Banksystem vermutlicherweise von einer Menge Schwarzgeld z.B. russischer Oligarchen profitiert. Und es ist dem europäischen Steuerzahler wohl kaum zuzumuten, dass er mit seinem hart erarbeiteten Steueraufkommen das Schwarzgeld schwerreicher Oligarchen rettet.

Doch nun sollten plötzlich auch Kleinanleger mit bis zu 10 Prozent ihrer Einlagen „haften“ – also enteignet werden.
Für diesen Entschluss seien die Euro-„Retter“ verantwortlich, so behauptet der zypriotische Ministerpräsident.
Diese Behauptung wird sowohl von Finanzminister Schäuble, als auch vom EZB Direktoriumsmitglied Asmussen als auch vom IWF zurückgewiesen.

Zypern soll zwar die 5,8 Milliarden Einlegerbeteiligung bringen, aber die Beteiligung von Kleinsparern sei nicht verlangt worden. Es sei Sache der Regierung auf Zypern, wie die 5,8 Milliarden Beteiligung zu organisieren ist.
Im Gegenteil, hätten IWF und Schäuble die Einlagensicherung der Kleinanleger respektiert.

Vermutlich hat die zypriotische Regierung zu hoch gepokert und gehofft, der europäische Steuerzahler werde die Karre komplett aus dem Dreck ziehen.
Um die Schwarzgeld-Anleger nicht zu sehr zu verprellen hat die zypriotische Regierung vermutlich aus strategischem Kalkül die Kleinsparer an dem Deal beteiligen wollen.

Fakt ist: nach Irland, Portugal, Griechenland wird nun Zypern unter die Arme gegriffen. Und Spanien sowie Italien stehen ebenfalls auf wackeligen Beinen.

Fakt ist: die einheitliche €uro-Währung sorgt weiterhin und vermutlich auch zukünftig für €uro-Verwirrung, für Streit, soziale Schieflage und die Belohnung für Misswirtschaft.
Denn die dauerhafte Rettung bestraft die solide wirtschaftenden Staaten durch Dauersubventionen in Richtung unsolide haushaltenden Staaten.

Doch die vermeintlich alternativlose €uro-Rettung hat eine Alternative ! Nämlich die Einführung von Parallelwährungen mit dem mittelfristigen Ausstieg der Schwach-Währungsländer oder dem Ausstieg der stabilen Nordeuroländer.

Die europäische Völkerfreundschaft muss dauerhaft gerettet werden – das muss das Ziel sein.
Auf den €uro als ökonomische Währung können wir durchaus verzichten.

Das Europa der kooperierenden und konkurrierenden freien und souveränen Vaterländer war, ist und bleibt das Erfolgsmodell Europas – nicht der Zentralismus.

After the US-Election standing in front of the financial collapse

A Few More Dollars and The Ecstasy of Gold

Nach der US-Wahl stehen die USA einmal näher vor dem Finanzkollaps.
Eine Staatsverschuldung von bald 120 Prozent des BIP belastet die Finanzen der USA und damit die Stabilität der Weltwirtschaft.

Der frisch im Amt bestätigte Präsident Obama muss sich nun zusammen mit den Republikanern um den Balanceakt aus Sanierung der Finanzen und Stabilisierung der Wirtschaft kümmern.

Parteipolitik und -geplänkel dürfen dabei keine Rolle mehr spielen.

Der teuerste Wahlkampf aller Zeiten ist vorbei. Die möglicherweise teuerste Krise steht bevor.

Ansonsten geht nicht nur durch Hurricane Sandy das Licht aus…

Immerhin bleibt nach der Wahl für alle Amerikaner ein Trostpflaster: Sesamstrasse ist gerettet ! Bei der Wallstreet kann man sich da nicht sicher sein…

President Obama has to avoid the financial collapse of the US.  The deficit is now nearly to 120 % of the nationalproductionlevel. He has to work together with all parties to avoid the possibly most expensive crisis after the most ecpensive election. He has to manage the balance between healing the financial crisis and stabilizing the economy.If he does not manage this, many lights will go down without the cause of a hurricane…
Nevertheless: Sesame Street was saved. Neither the Wallstreet.