Massenexodus aus Afrika / Nahost: EU braucht neue Strategie für einen Gürtel sicherer Drittstaaten

von Freddy Kühne

Angesichts der „Masseninvasion“* nach Europa aus Afrika und dem Nahen Osten und der Überforderung der Städte, Regionen und Gemeinden in Italien sowie auch in Deutschland muss Europa zwingend gemeinsam handeln:

Die EU muss dringend eine neue Strategie und Philosophie für einen erweiterten Kreis sicherer und stabiler Drittstaaten um die EU herum entwerfen und durchsetzen: dazu gehören Entwicklungshilfemassnahmen genauso wie Kriminalitäts- und Schleuserbekämpfung sowie die Durchsetzung von politischer Stabilität und den Menschenrechten.

Da der Schengenvertrag einen Raum freizügiger Bewegung geschaffen hat, sind die EU-Aussengrenzen kurzfristig auch mit gemeinsamen gemischt-nationalen Truppen zu kontrollieren und zu schützen.
Ein Flüchtlingsverteilungsschlüssel auf EU-Ebene (analog zur Bundesebene in Deutschland) muss zwingend durchgesetzt werden.

Parallel müssen die Asylverfahren beschleunigt werden und Kriminalität (Mord,Drogenhandel, Schlepperwesen, Förderung von Menschenhandel und Prostitution, Vergewaltigung) muss zur unmittelbaren Ausweisung führen. Die Bürokratie ist zu beschleunigen und zu straffen.

Das Einlegen von Rechtsmitteln gegen einen staatlichen Entscheid in der Asylfrage muss grundsätzlich gesetzlich verhindert werden.

Wer seine Herkunft nicht nachweisen kann / will bzw. falsche Herkunftsangaben macht und dadurch sein Asylverfahren vorsätzlich verschleppt, dessen Asylverfahren ist automatisch zu beenden und als unzulässig zu erklären.

Hinter dieser Einwanderungswelle scheint auch ein – bisher aufgehender – Plan der radikalen Terrorgruppen von IS bis BokoHaram zu stecken: deren Ziel ist die „Eroberung Roms. Dieses Ziel wollen sie via Massenexodus erreichen – ohne selbst einen extra Cent dafür in die Hand nehmen zu müssen. Denn durch die Verbreitung von Terror in den Heimatländern und die Vertreibung von moderaten Muslimen und Christen oder Muslimen anderer Prägung versuchen sie einerseits „gesäuberte“ Gebiete zu erzielen und andererseits Europa kulturell zu überfremden und finanziell zu schwächen: denn – so kalkulieren wohl auch die Terrorgruppen – jeder Cent Sozialhilfe schwächt die westlichen Nationen.  Das offensichtliche Kalkül der Terroristen ist es, dass die Angst der Menschen, die Gewinnsucht der Schlepperbanden und die politische Offenherzigkeit und das Gutmenschentum in Europa ihrem Ziel unabgesprochen in die Karten spielt. 

Diese Form der assymetrischen kulturellen Kriegsführung (Kampf der Kulturen,siehe auch Samuel P. Huntington) ist von den Terroristen bewusst gewollt.

Schon die Terroranschläge auf das WTC waren eine bewusste strategische Entscheidung von AlKaida: die USA sollten in einen teuren zermürbenden Antiterrorkampf gezwungen werden und somit nicht nur symbolisch geschwächt sondern tatsächlich auch in einen wirtschaftlichen Abnutzungskampf hineingezogen werden.

Wer das nicht wahrhaben oder sehen will – der unterschätzt die strategisch-ideologische Denkleistung der Terroristen erheblich.

Die westlichen Staatslenker müssen daher offensive Antworten auf dem Boden Nordafrikas und des Nahen Ostens durch die oben beschriebenen und ggf. weitere Massnahmen geben.
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Begriffserläuterungen: 

1. Begriffserläuterung „Invasion“:

*der Begriff „Masseninvasion“ impliziert das Vorhandensein eines Plans /einer Strategie. Dies sieht der Autor hinter dem Terror der Gruppen IS, AlKaida, BokoHaram und anderer als gegeben an. Denn deren Ziel ist die „Eroberung Roms“.

Wenn innerhalb eines Jahres 300.000 bis 500.000 Menschen alleine nach Deutschland strömen und man die Wanderung in andere europäische Länder noch hinzurechnet, kommt man sicherlich auf 1 Mio. Einwanderer oder mehr pro Jahr… über solch eine Masseneinwanderung erreicht man via assymetrischer Kriegsführung mittel- bzw. langfristig das Ziel der kulturellen Eroberung Europas mit quasi friedlichen Mitteln auf dem europäischen Kontinent – jedoch unterbaut mit Terror in den Heimatstaaten der Flüchtlinge, vorausgesetzt, die Europäer zeigen keinerlei politisch-strategische Gegenwehr.

*2. greift der Autor das Zitat zum Begriff „Invasion“ in diesem Zusammenhang vom italienischen Politiker auf: 

„Wir sind nicht mehr bereit, diese Invasion länger auszuhalten. Solange die Regierung keine konkreten Schritte gegen die Flüchtlingswelle unternimmt, nehmen wir keine Migranten mehr auf“, sagte der lombardische Präsident Roberto Maroni von der Lega Nord.

Zitatende.

Quelle: Der Standard

 http://derstandard.at/2000014398032/Protest-in-Italien-Gemeinden-wollen-keine-Fluechtlinge-mehr-aufnehmen

 

3. Muslimische Flüchtlinge sollen Christen über Bord geworfen haben: Quelle Web.de / Kommentar: dies ist nun bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen berichtet / passiert. Dahinter steckt klar ideologisch motiviertes Handeln, welches mit der Ideologie der Terrorgruppen korrespondiert und derselben Ideologie entspringt. Auch in Übergangsheimen in Deutschland werden afrikanische oder arabische Christen von ihrem muslimischen Mitflüchtlingen gemobbt und diskriminiert.

weitere Quelle: ZDF / Heute.de

http://www.heute.de/fluechtlingstragoedie-im-mittelmeer-muslime-sollen-christen-von-fluechtlingsboot-geworfen-haben-38061606.html

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