Wettbewerb der Kulturen

 

Europa erlebt einen seit Jahrhunderten nie dagewesenen Zustrom von Menschen aus dem islamischen Kulturraum. Dies muss Europa als Herausforderung begreifen: entweder Europa verändert die Welt – oder Europa wird von den angrenzenden Kulturen verändert.

 

von Freddy KühneClash_of_Civilizations_map

Der Nahe Osten versinkt im Chaos aus innermuslimischen Machtkämpfen

Erdogan schaut jahrelang  tatenlos dem Morden der islamofaschistischen Terrormiliz ISis zu. Jetzt beerdigt Erdogan als erstes den Friedensprozeß mit den Kurden, welche die engagiertesten Kämpfer gegen die terroristischen Schergen stellen…

Assad verschläft vor vier Jahren die Chance seines Lebens: statt einem Nachfolger den Weg zu bereiten, stürzt er sein ganzes Land in den Krieg.

Die islamistischen Palästinenser von der Hamas feuern weiter Raketen auf Israel , ohne dass wir davon in unseren Zeitungen und Fernsehstationen informiert werden.

Assad wird von der schiitischen Hisbollah-Miliz im Kampf gegen den IS unterstützt – und natürlich vom Iran. Der Iran feierte gerade noch sein Atomdeal mit den USA, Deutschland, Frankreich und Russland… und doch dürfen wir frisch lesen, dass der geistliche Ver-Führer Irans die Vernichtung Israels in spätestens 25 Jahren kommen sieht.

Saudi-Arabien unterstützt unterschwellig den sunnitischen Terror, während der Iran den schiitischen Terror sowie die Aleviten stützt. Erdogan versucht die Türkei zum sunnitischen Sultanat zu machen, wobei die sozialistisch-atheistischen Kurden im Weg stehen…

Quantitativ hohe Einwanderung aus islamischem Kulturkreis trifft auf demographisch schwache Europäer

Während Millionen Araber nach Europa fliehen und dort das christlich-jüdisch kulturelle Erbe langfristig gefährden, sollte die niedrige Geburtenrate der Europäer weiterhin mit den hohen Zuwanderungsraten und den Geburtenüberschüssen der muslimischen Araber korrelieren, schauen die reichen arabisch-sunnitischen Golfstaaten wie Saudi-Arabien dem Morden der sunnitischen Terrormilizen nach außen hin tatenlos zu.

Arabische Staaten sind verwickelt und helfen nicht

In Wirklichkeit billigen oder unterstützen sie diesen Terror, schotten ihre Grenzen zugleich für muslimische Flüchtlinge hermetisch ab. In vielen muslimischen Staaten Afrikas wüten ebenfalls islamistische Terrorbanden, herrschen Diktatoren oder elitäre Zirkel, die die Rohstoffeinnahmen der Länder als Selbstbedienungsläden betrachten.

Die Weltmacht USA ziehen sich zurück und hinterlassen ein Vakuum. Europa droht Chaos.

Die USA ziehen sich unter Obama aus der Weltpolitik mehr und mehr zurück, hinterlassen dieses machtpolitische Vakuum den Terroristen und Warlords und überlassen Europa seinem Flüchtlingssschicksal.

Europäische Politiker in Dänemark, Großbritannien, Italien, Griechenland, Ungarn und Polen stehen der Masseneinwanderung aus fremden Kulturkreisen immer skeptischer gegenüber – mit Ausnahme der „Flüchtlings-Kanzlerin“ Deutschlands…

Währenddessen droht die mühsam aufgebaute europäische Ordnung durch die Flüchtlingsmenge ins Chaos zu stürzen.

 

Europa braucht Selbstbewusstsein und Wille zur machtvollen Durchsetzung seiner Werte und Interessen

Europa und insbesondere Deutschland muss aus ihrer  sicherheitspolitischen und geostrategischen Lethargie ausbrechen. Dazu braucht es kulturelles, sicherheitspolitisches und geostrategisches Selbstbewusstsein. Europa und Deutschland müssen sich insbesondere ihres kulturellen christlich-jüdischen aufgeklärten Erbes bewusst sein, dieses pflegen und schützen zu wollen. Deutschen Politikern der jetzigen Spitzengeneration fehlt der Mut und die Weitsicht, dass die eigene christlich-jüdische abendländich-aufgeklärte Kultur vor dem Massenansturm aus Arabien offensiv zu schützen ist.

Offensiver Schutz, der bestünde aus massiver Unterstützung der Flüchtlingscamps vor Ort in den Ländern Jordaniens, der Türkei und im Irak durch Geld, Medizin, Bildung. Offensiver Schutz bestünde aber auch in der Stärkung des eigenen Militärs, welches durch bessere Ausrüstung und Training zum Beispiel mit israelischen Streitkräften auf den Guerilla-Bodenkampf vorbereitet werden muss, um  Terrorgruppen das Handwerk zu legen.

Offensiver Schutz bedeutet auch die gemeinsame Sicherung der Außengrenzen Europas. Anstelle gegenseitiger Schuldzuweisungen in den osteuropäischen Transitländern Ungarn, Slowenien, Kroatien und Serbien müssen sich die Visegrad Länder auf einen gemeinsamen Schutz der Außengrnzen zur Türkei einigen.

Offensiver Schutz bedeutete auch, europäische und deutsche Interessen zu formulieren und eine extraterritoriale Einflusszone in der europäischen Nachbarschaft zu schaffen.

Der Nahe Osten und Nordafrika sind der geopolitische Vorhof Europas

Europa sitzt näher an Afrika und dem Nahen Osten als die USA und weite Teile Russlands. Europa – auch Deutschland –  muss gegenüber den USA und Russland seine Interessen viel stärker und nachdrücklicher vertreten und klar machen: der Nahe Osten und Nordafrika ist der geopolitische Vorhof Europas. „Ohne uns und gegen uns geht da  in Zukunft und ab sofort nichts mehr“ muss die Aussage gegenüber den USA und Russland lauten.

Europa muss die Phase der Schockstarre verlassen. 

Keinesfalls darf Europa in der Schockstarre verharren und die Flüchtlingswelle über sich hereinbrechen lassen, ohne seine eigenen Interessen zu schützen. Dabei kann Deutschland nicht erwarten, dass die anderen Europäer sich wie von selbst der deutschen Asylpolitik anschliessen werden.

Deutschland muss von anderen europäischen Ländern lernen

Deutsche Politiker sollten  schnellstens lernen, dass sich Deutschland an die europäische Asylpolitik anzugleichen hat. Denn die Sichtweise über die Asylpolitik der in Deutschland etablierten Parteien hat in Europa keine Mehrheit; sie steht sogar auf verlorenem Posten. Polen, Ungarn, Britannien, Dänemark, Schweiz, Norwegen, Tschechien, Estland, Lettland, Litauen, Italien schotten sich entweder ab oder betrachten sich selbst nur als Durchlaufstation  für Millionen illegaler oder legaler Wanderer auf dem Weg ins gelobte „Schland“.

Europa benötigt extraterritoriale Einflusszone

Europa und Deutschland haben keine Zeit mehr zu vergeuden: Entweder Europa und Deutschland setzen ihre Werte und ihre Agenda in einer extraterritorialen Zone ausserhalb und um Europa herum durch  – oder wir importieren in den nächsten Jahrzehnten millionenfach Menschen aus für uns völlig kulturfremden Räumen, mit ensprechenden langfristigen Folgen.

Europa braucht die Zusammenarbeit mit Russland und den USA

Um  Europas Interessen durchzusetzen  muss es Europa gelingen, die USA und Russland zu gegenseitigen geostrategischen Zugeständnissen in der Welt, insbesondere in der Ukraine und in Syrien zu bewegen: Hier kann weder ohne Einbezug Russlands noch ohne Einbezug der USA erfolgreich gehandelt werden.

Entweder Deutschland und Europa verändern die Welt um sich herum, oder die Welt wird Europa verändern.

 

 

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