Deutsche Einheit.

Vergangenheit.

Gegenwart. Zukunft.

Verklärung und Ostalgie statt Aufklärung und Aufarbeitung des Unrechts.

Deutsche Einheit in Berlin 1990

Deutsche Einheit in Berlin

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

nachfolgend können Sie das Video „Die 7 Irrtümer der Deutschen Einheit“ , erstellt zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit, sehen.

Gregor Gysi: Bedauern über den Untergang der DDR

In Minute Drei können Sie den SED-Abgeordneten der DDR- Volkskammer, Herrn Gregor Gysi sehen, als er sagt „Die Volkskammer hat heute nichts anderes beschlossen, als den Untergang der DDR“.

Die Ausdrucksweise des „IM Anwalt“ (mit höchster Wahrscheinlichkeit die interne Bezeichnung der DDR Staatssicherheit für den Rechtsanwalt Herrn Gregor Gysi) entlarvt sein Bedauern über den Vollzug der deutschen Einheit.

„Die Linke“ (SED): statt Aufklärung der Verbrechen Verklärung des Unrechtsstaats

Die Partei „Die Linke“  hat als Rechtsnachfolgerin der Staats-Partei SED der DDR , deren Parteivermögen sie zudem übernommen hat, bis heute keine Aufklärung ihrer Verbrechen betrieben. Der Schießbefehl an der Grenze ist dabei nur die offensichtliche Spitze des Eisbergs. Ganze Lebensbiographien von Fluchtwilligen und Oppositionellen hat die Stasi im Auftrag des Politbüros der DDR (SED) manipuliert und verpfuscht. Bis heute leiden viele Opfer des DDR-Unrechtsstaats darunter.

Verantwortung für das eigene Tun und Handeln zu übernehmen, sieht jedoch vollkommen anders aus. Scheinheilige wie Gregor Gysi , welche schon zu DDR Zeiten auf der Sonnenseite des Lebens standen, stehen  auch nach der Vereinigung dort.

Deutsche Einheit brachte Freiheit in den Osten, die Ganztagsschulen und -krippen in den Westen

Dennoch: mit der Deutschen Einheit kam Meinungs-, Reise- und Wahlfreiheit aller Art auch in die östlichen Bundesländer. In die westlichen Bundesländer kamen das G8-Abitur, aus konservativer Sicht familienfeindliche Ganztagsschulen und die für die emotionale Beziehungsbindung der Kinder eher abträglichen U3-Krippenplätze in die Kitas.

Untergang der DDR beendete die Zeit der deutschen Diktaturen

Für mich als Urenkel des ersten Kammerdieners des letzten deutschen Kaisers spielt die historische und politische Dimension der Wiedervereinigung Deutschlands  in anderer Hinsicht eine  große Rolle, über die man in diesem Zusammenhang kaum reflektiert:

mit dem „Untergang der DDR“ (Zitat Gregor Gysi) ging 1989 in Deutschland – nach dem Nationalsozialismus in 1945 – die zweite große sozialistische Diktatur zu Ende. Beide Diktaturen waren geprägt von Einengung der Freiheiten, wie Meinungs- und Wahl-, sowie Presse-, Versammlungs- und Organisations- sowie Koalitionsfreiheit. Beide Diktaturen führten ein auf ihre eigene politische Ideologie zugeschnittenes Sprachkorsett, sowie – um das heutige Wort dafür zu verwenden – sogenannte „politische Korrektheit“ und „Sprachpolizei“ , um Andersdenkende auszugrenzen.. Im Sprachkorsett der DDR hieß der Drang nach Überwindung der die Bevölkerung einsperrenden Mauer negativ „Republikflucht“, die Mauer selbst hieß „antifaschistischer Schutzwall“.

 

„Antifaschistischer Schutzwall“ entlarvt eigene totalitäre Ansprüche der linken Ideologen

Bezeichnenderweise hatte die DDR Amtssprache mit der Bezeichnung „antifaschistischer Schutzwall“ alle Andersdenkenden in Westeuropa kurzum zu Faschisten deklariert. Eine verräterische Sprache, die wenig über die Andersdenkenden hinter dem Eisernen Vorhang aber viel über die „Linken“ und ihre politische Zielsetzung aussagt: kurzum werden nicht nur einzelne Andersdenkende, sondern gleich auch ganze Staaten zu „Faschisten“ deklariert. Wer so locker mit dem Faschismusvorwurf hantiert, hat nichts Gutes im Sinn – sondern kopiert de facto die Methoden des Nationalsozialismus um seine linke Ideologie durchzudrücken. Diese linksextreme Bewegung outet sich damit selbst als totalitär.

Daher bleibt sowohl die Aussage Franz Josef Strauß (CSU) als auch die von Kurt Schuhmacher (SPD) an die Adresse der Linken (Linksextremisten) bis heute aktuell: Während Strauß in den 1980ern den Linken vorwarf, sie kopierten die Methoden der Nazis , sagte Kurt Schuhmacher (Mitbegründer der SPD) mit seinem Vorwurf über die „rotlackierten Faschisten“ im Grunde schon dasselbe.

Die Ideologie der DDR hat überlebt

Die heutige Partei „Die Linke“ als auch die ihr ideologisch Nahestehenden,  welche man nicht nur in der sich selbst fälschlicherweise als „Antifa“ bezeichnenden linksextremistischen Organisation findet,  agitiert auch heute noch – wie schon vor dem Fall des eisernen Vorhangs – gegen politisch Andersdenkende wie z.B. Konservative, Bürgerliche, Nationalliberale  mit dem  falschen und unzutreffenden Vorwurf des „Faschismus“ oder „Rechtsextremismus“.

Besonders offensichtlich ist dies bei den politischen Jugendorganisationen der Linken, der Grünen und auch den Jusos der SPD: deren häufig sogar offen erklärtes Ziel ist es, die Deutungshoheit über die Kategorisierung und Definition der Sprache zu erlangen um damit ihren politisch bürgerlich-konservativen Gegner in die Außenseiterposition zu drängen. Dies wird mittels politischer Agitation und Propaganda, also im Kampf mit der Sprache ausgetragen. Inzwischen fordern manche jungen Grüne nach der Auflösung der DDR nun die Auflösung Deutschlands….

Franz Josef Strauß warnte vor  Begriffsumdeutungen der Linken 

Diesbezüglich hatte Franz Josef Strauß schon Ende der 7oer bzw. Anfang der 80er Jahre Recht mit seinen Warnungen vor dem schleichenden Einfluss der linksgrünen Propaganda auf die Gesellschaft. Auch der Vorwurf von Franz Josef Strauß an die sich fälschlicherweise selbst als „Antifaschisten“ bezeichnenden Linksextremisten, in der „Verwendung der Methoden seid ihr die besten Nazis, die es je gegeben hat“, ist nicht von der Hand zu weisen. Insbesondere dann nicht, wenn man sich die Politisierung der Bildungseinrichtungen von der Krippe über die Jugendorganisation der FDJ (quasi das Gegenstück zur Hitlerjugend) bis hin zur Politisierung der „Volkseigenen“ Betriebe (VEB) innerhalb der Planwirtschaft ansieht.

Die Linke: Verklärung  statt Aufklärung

Die Verklärung des Lebens in der Diktatur der  DDR , auch als Ostalgie bezeichnet, versucht die Partei „Die Linke“ bis heute für sich zu instrumentalisieren. Denn mit dem  Untergang der DDR und den sich radikal wandelnden Verhältnissen, verloren Millionen von Menschen mit einem Schlag nicht nur ihren Arbeitsplatz, sondern sie wurden sich auch gewahr, dass die Ideologie und ihre darauf aufbauende ganz persönliche Identität an Halt und Basis verloren. Es entstand das Gefühl, einer von den Eliten und von den Umständen des Wandels betrogenen Generation anzugehören.

Die Partei „Die Linke“ und ihre Mitglieder nutzten dieses Gefühl geschickt, um mit Halbwahrheiten die Schuld für die individuellen Lebensbrüche der Menschen der  DDR den Politikern der alten Bundesrepublik (West) zuzuschieben. Geschickt kaschierte die Partei „Die Linke“ ihre eigene Verantwortung am wirtschaftlichen und politischen Untergang der DDR-Diktatur.

Gysi: Meister der Relativierung, der Beschönigung, des Weglassens und Verdrehens

Auch in diesem Sinne ist „IM Anwalt“ alias Gregor Gysi ein Meister der geschickten rhetorischen Verdrehung und vor allem der Relativierung und Beschönigung der historischen Tatsachen.

Auf diese Umstände  – also auf den Umstand des Versagens der politischen Linken in der DDR einerseits – sowie auf die durch den wirtschaftlich-politischen Wandel nach der Wende zurückzuführenden persönlichen Lebensbrüche – ist auch der Anstieg des tatsächlichen Neonazismus im ehemaligen Gebiet der DDR zurückzuführen. Aber auch hier gelingt es Gregor Gysi, die Schuld für diese Entwicklung einzig auf die Umbrüche nach der Wende zu schieben. Das eigene, für diese Entwicklung kausal ursächliche, Versagen der Linken in der DDR streift er nur ganz lapidar in einem halben Nebensatz. Die Schuld für die Entstehung von Neo-Nazismus sieht er sofort „im Westen“ – von dort kämen immer die Köpfe dieser Bewegung. Warum ausgerechnet in den ehemaligen Städten des Sozialismus der DDR die Ideologie des Nazismus auf guten Humus fällt, warum ausgerechnet dort die ersten Häuser mit ausländischen Bewohner nach der Wiedervereinigung brannten, wieso ausgerechnet von dort der braune Terror der NSU ausging  – darauf geht er lieber gar nicht erst ein.

Patriotismus, Selbstbewusstsein und Kenntnis der Geschichte als Voraussetzung zur Abwehr von politischen Ideologien

Als Konservativer bleibt mir zu hoffen, dass sowohl der linksextreme internationale als auch der rechtsextreme nationale Sozialismus in Deutschland keinen entscheidenden Einfluss auf die Politik und das Gesellschaftssystem erhalten werden.

Hierzu ist es jedoch notwendig, den jungen Menschen gesundes patriotisches Selbstwertgefühl und eine gesunde Identifikation mit der Geschichte und Kultur Deutschlands  zu vermitteln und anzubieten – und damit meine ich die gesamte mehr als 1000 jährige Politik, Geschichte und Kultur  Deutschlands: der Nation von Dichtern wie Lessing und Goethe, Denkern, Philosophen, Mönchen und  Pastoren wie Luther, Literatursammlern wie die Gebrüder Grimm, Wissenschaflern wie Einstein und Technikern und Konstrukteure wie die der deutschen Flugzeugbauer Dornier, Heinkel und Messerschmidt oder Autobauern wie Porsche, BMW, Mercedes, Opel und VW, Chemikern wie die von Bayer, Henkel und BASF, Maschinenbauern, Metallverarbeitern, um nur einige wenige stellvertretend für die gesamte deutsche Wirtschafts-, Bildungs- und Technikkultur zu benennen.

Positives Selbstbild als Voraussetzung für Integration in die Leitkultur

Ein positives Selbstbild der Deutschen ist auch Voraussetzung für eine erfolgreiche Ingetration von Zuwanderern in der Zukunft. Denn integrieren kann nur, wer von sich selbst überzeugt ist und dessen kulturelle Attraktivität so hoch ist, dass der Fremde auch  große Teile seiner eigenen kulturellen Vorprägung willig und gerne aufzugeben bereit ist.

Denn – und dies wird schnell und häufig unterschlagen – Integration bedeutet für den sich Integrierenden die Aufgabe großer Teile seiner kulturellen, politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, religiösen Vorprägung.

Das Gelingen einer solchen Integration ist keineswegs der selbstverständliche Standard, sondern grundsätzlich eher schwierig und die Ausnahme. Die Bildung von parallelen Kulturen innerhalb eines Staatsgebiets – wie in den USA die Bildung von spanischen oder asiatischen Parallelgesellschaften – ist, realistisch betrachtet , die wahrscheinlichere Entwicklung.

Die Entstehung von kulturellen Parallelgesellschaften ist so lange kein Problem, so lange diese Kulturen fähig und willig zu Kompromissen und zur Unterordnung unter die herrschende Leitkultur sind.

Vielvölkerstaat versus Nationalstaat

Aus der Erfahrung heraus betrachtet gibt es für das Gelingen solcher Unterordnung von Subkulturen unter die Leitkultur etliche Beispiele, wie die in den USA oder der Schweiz. Allerdings gibt es dafür weit mehr negative Beispiele, wie die Vielvölkerstaat des Balkans, Österreich-Ungarns und das Sowjetreich. Auch Vielvölkerreiche wie die von Rom, der Osmanen, der Perser oder von Alexander dem Großen fielen schlussendlich immer auseinander.  Den Zusammenbruch der Vielvölkerstaaten wurde jedoch immer überlebt vom Nationalstaat, dessen Bindekräfte durch gemeinsame Sprache und kulturelle Identität im Laufe der Menschheit sich als stark genug erweisen hat, Menschen zusammenzuhalten.

Alles andere sind Experimente mit unsicherem Ausgang.

Grenzerfahrungen gestern und heute

Grenzerfahrungen sind ja auch heute ein aktuelles Thema. Dabei ist es ein Unterschied, ob jemand am Ausreisen aus seinem Land gehindert wird, wie es die SED-DDR bis 1989 praktizierte, oder ob jemand die Einreise in ein Land verwehrt wird oder verwehr werden soll.

Politiker der Partei „Die Linke“ jedenfalls haben keinen moralischen Anspruch, hier Richter zu spielen.

Zum Tag der Erinnerung am heutigen 3. Oktober 2015 möchte ich zudem ermutigen, sich auch meine Zusammenstellung zu den innerdeutschen Grenz-Erfahrungen anzusehen und sich dementsprechend zu erinnern.

Alle Macht geht vom Volke aus

Zudem sollte das deutsche Volk die Erkenntnis aus der Erinnerung schöpfen, dass alle Macht vom Volke selbst ausgeht – und nicht von Politikern, die in ihren ideologischen Gedankenkonstrukten weltfremd und weit entfernt von der Basis regieren.

In diesem Sinne sollte der Wahlspruch „Wir sind das Volk“ seine Gültigkeit und Kraft wieder neu entfalten.

 

Erinnerungen:  innerdeutsche Grenz-Erfahrungen 

 

Herzliche Grüße, Ihr

Freddy Kühne

 

 

 

 

 

 

 

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