Islam tötet Journalisten

 

Von Thomas Böhm *)

Weil es um den lieben guten Islam geht, verdreht die „Welt“ mal wieder die Tatsachen. Es geht um einen Beitrag über den Religions-Terror, der natürlich auch vor Journalisten nicht halt macht. Die Vorzeile allein führt schon in die Irre:

In Deutschland als „Lügenpresse“ geschmäht, geben Journalisten ihr Leben, um Missstände aufzudecken: 2015 wurden weltweit 110 Reporter ermordet. Und das immer öfter in relativ sicheren Ländern…

Soll das ein Hinweis darauf sein, dass Pegida da etwa mitmordet? Und was die „Welt“ unter relativ sicheren Ländern versteht, erfahren wir hier: Mit dem Attentat auf die Pariser Redaktion von „Charlie Hebdo“, bei dem muslimische Extremisten acht Journalisten ermordeten, rückte Frankreich mit einem Mal auf die ersten Plätze der gefährlichsten Staaten…

Es gibt nur einen Grund, warum Frankreich als relativ sicheres Land für Journalisten so gefährlich geworden ist: Weil sich dort immer mehr Islam-Terroristen herumtreiben.

Es folgen dann weitere lebensgefährliche Arbeitsplätze: Dennoch blieben der Irak und Syrien für Berichterstatter das bedrohlichste Terrain, hieß es. Mindestens 18 Journalisten wurden dort wegen ihrer Arbeit getötet.

In der syrischen Stadt Aleppo etwa stünden Journalisten im fünften Jahr des Bürgerkriegs zwischen allen Fronten, so ROG. Im irakischen Mossul hätten die Dschihadisten des „Islamischen Staats“ (IS) reihenweise Journalisten entführt, vertrieben oder ermordet, um unabhängige Informationen zu unterdrücken.

Derzeit sind den Angaben zufolge 18 Journalisten in der Hand des IS. Die Muslim-Extremisten der Al-Nusra-Front in Syrien halten vier Reporter fest. Und im Jemen, wo in diesem Jahr mindestens sechs Journalisten bei ihrer Arbeit starben, befinden sich derzeit weitere neun Medienvertreter in der Hand der Huthi-Rebellen…

…In Bangladesch ermordeten mutmaßliche Islamisten innerhalb eines Jahres vier säkulare Blogger…

…In vielen Ländern versuchten die Behörden überdies, Journalisten über die Justiz mundtot zu machen. Derzeit sind laut ROG 153 hauptberufliche Journalisten inhaftiert, die meisten davon in China, Ägypten, Iran, Eritrea und der Türkei.

Dabei sticht die Türkei mit allein elf Prozent aller Verhaftungen weltweit heraus. Für ROG „ein deutlicher Beleg für die Zunahme der staatlichen Repressionen“ in dem Land… (http://www.welt.de/politik/ausland/article150410875/110-Journalisten-im-Jahr-2015-getoetet.html)

Der Islam zieht sich also wie ein blutroter Faden durch diesen Beitrag. Nur warum nennt die „Welt“ das Kind nicht beim Namen? Hat die Chefredaktion Angst um das Leben ihrer Reporter?

Das würden wir verstehen, denn der Islam gehört ja mittlerweile auch zu Deutschland

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*) Der Berufsjournalist Thomas Böhm ist Chefredakteur des Mediendienstes „Journalistenwatch“

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