#Thüringen nach der #Wahl: #CDU zwischen DieLinke und AfD: #Zerfetzt sie sich im #Richtungsstreit ?

Der Anfang von Richtungsstreit und langsamem Zerriebenwerden zwischen Grünen und AfD hat für die CDU erst begonnen + Merkel könnte als Kanzlerin in die Geschichte eingehen, die die CDU zu Tode regiert hat

 

 

Von Freddy Kühne

 

Die CDU hat fünf grundsätzliche Probleme. Das Erste:  Sie kann – aufgrund der Geschichte der CDU und ihrer selbst definierten Identität – aber auch aufgrund der Geschichte der Partei Die Linke eigentlich nicht ins Koalitionsboot mit der ehemaligen umbenannten Schießbefehl-und-Mauerbau-Stasi-Partei steigen.

Das zweite Problem ist – aus CDU-Sicht betrachtet: Eine Koalition ausgerechnet mit dem Rechtsaußen-Flügelianer Höcke will sich ein Großteil der CDU nicht vorstellen. Ginge es hier nicht um ausgerechnet den von Höcke geführten Landesverband – sondern ginge es um einen der moderaten Landesverbände , zum Beispiel in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern oder ginge es um Sachsen, Baden-Württemberg oder um Nordrhein-Westfalen: Die CDU würde glatt in die Blaubeere beißen.

So wie einstmals Johannes Rau, seinerzeit SPD-Grande und Landesvater von Nordrhein-Westfalen, vor der Wahl erklärte , er würde niemals in den grünen Apfel beißen – und es danach doch tat: So würde es die CDU auch mit der blauen Beere halten.

Durch die inhaltlich sehr weit rechts exponierte Positionierung sowie häufig  übertriebe pathetische Art und Darstellung – vor allem Selbstdarstellung und Stil – von Höcke dürften es

der CDU in Thüringen wirklich erschweren, in die blaue Beere zu beißen.

Drittens: Die CDU selbst wird sich jetzt – ebenso wie seinerzeit die SPD – zerreißen und zerreiben : Zwischen Links und Rechts eingekeilt – und sie selbst weiß nicht mehr, wo sie nach bald 16 Jahren Kanzlerschaft der FDJ-Propagandistin Merkel steht.

Merkel hat die CDU ihrer ursprünglichen alten Identität entkernt: Sie betreibt seit Jahren grün-rote Politik – egal ob im Energie-, Umwelt- oder Migrationsbereich und ebenso das konservative traditionelle Ehe- und Familienbild wurde dem Macherhalt Merkels geopfert.

Sie – also Merkel – blieb – mecklenburgisch stur, trotz härtester innerparteilicher Kritik. Und ganz nach DDR-Manier wurden die Kritiker nicht eingebunden, sondern eben eiskalt ausgebootet.

So hat sie die CDU ihrer konservativen Seele beraubt – ihren konservativen Flügel gestutzt – und damit die Gründung und den Aufstieg der AfD ermöglicht.

 

Das vierte Problem der CDU ist: Niemand der seit Jahren politisch Aktiven kann sich jetzt noch glaubwürdig von Merkels Kurs absetzen – dafür sind beinahe alle bald 16 Jahre lang wie Lemminge hinter ihrem Kurs hinterhergelaufen.

Ausser Friedrich Merz und Hans-Georg Maaßen kann sich niemand wirklich als glaubwürdige Person in Szene setzen und der CDU einen neuen konservativen Kurs verpassen.

 

Das fünfte und ebenso sehr schwerwiegende Problem ist: Solange Merkel Kanzlerin ist, kann sich die CDU von ihrem Linkskurs nicht abkapseln, kann die CDU sich intern nicht erneuern.

 

Im Übrigen: Egal, wie sich die CDU in Thüringen entscheidet – sie wird immer verlieren.

 

Das gilt im übrigens auch für die Bundesebene: Auch hier droht die CDU zwischen Grünen und AfD in Zukunft zerrieben zu werden.

Ihr droht damit dasselbe Schicksal wie der SPD – und Merkel könnte dann als die Kanzlerin gelten, die die CDU zu Tode regiert hat: Als Totengräberin der CDU könnte Merkel damit  in die Geschichtsbücher eingehen.

 

 

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