Deutschland will Wasserstoff-Land Nr. 1 werden: Die Nationale Wasserstoffstrategie +

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Wasserstofftechnologie und CNG auch für PKW fördern

 

 

 

Von Freddy Kühne

 

Das deutsche Bundeskabinett beschloss  vor wenigen Wochen die „Nationale Wasserstoffstrategie“. Diese besagt, dass Deutschland in der Wasserstofftechnologie weltweit führend werden und daher die industrielle Produktion vorantreiben will.

Zuvor hatte das Kabinett monatelang um einen Beschluss gerungen. Die Absicht hinter der Strategie ist es, mit Hilfe von Sonnenstrom aus afrikanischen Ländern Wasserstoff zu gewinnen und diesen nach Deutschland zu transportieren. Dazu schlossen Deutschland und die Regierung Marokkos bereits Verträge. So wird in Marokko neben dem bereits bestehenden größten Solarkraftwerk der Welt nun ein weiteres Solarkraftwerk errichtet, mit dessen Hilfe Wasserstoff in großem Stil gewonnen werden wird. Im ersten Schritt wird der Wasserstoff dabei zunächst in Marokko verwendet. Im zweiten Schritt wird er dann nach Deutschland exportiert.

Die Umwandlung zu Wasserstoff geschieht  mit Unterstützung deutscher Chemie-Konzerne und stärkt deren Technologieführerschaft. Das  schafft in Marokko viele neue hochwertige Arbeitsplätze – vor allem für Techniker und Ingenieure.

Mit Hilfe von Wind- und Sonnenstrom erzeugter Wasserstoff gilt als  klimaneutral erzeugt.  Die jetzt beschlossene Nationale Wasserstoffstrategie verfolgt zunächst vor allem die Absicht,  Wasserstoff für den Schwerlastverkehr, den Schiffsverkehr und für die deutsche Stahl-, Chemie- und Zementindustrie zu erzeugen. Auch der Flugverkehr soll künftig auf Wasserstoffbasis

betrieben werden.

Mit dem vor kurzem beschlossenen Konjunkturpaket stellte der Bundestag sieben Milliarden Euro an Fördergeldern für die Gewinnung  Wasserstoffs bereit. Weitere zwei Milliarden sollen in internationale Partnerschaften fließen.

In Deutschland selbst sollen bis 2030 zunächst Wind- und Solarkraftwerke von bis zu 5 Gigawatt Gesamtleistung entstehen, um Wasserstoff herzustellen. Bis 2040 sollen dann Elektrolyse Kapazitäten von 10 Gigawatt-Leistung aufgebaut werden, was in etwa der Leistung von zehn Atomkraftwerk-Blöcken entspricht.

Wie aus der Differenz der zuvor genannten Leistungszahlen erkennbar ist, muss die entstehende Differenz von 5 Gigawatt-Leistung des in Deutschland erzeugten Wasserstoffs mit herkömmlich gewonnenem Strom produziert werden. Hierzu soll Strom aus sehr effizienten Gaskraftwerken eingesetzt werden. Das dazu benötigte Gas wird aus Norwegen nach Deutschland importiert. Das entstehende CO2 wird entweder in Norwegen unterirdisch eingelagert – oder man könnte mit diesem CO2 widerum synthetische Kraftstoffe mit dem Power-to-X Verfahren in Norwegen herstellen.

Herstellung synthetischer Kraftstoffe mit Power-to-X und Nutzung von überschüssiger Windenergie

 

Norwegen plant daher bereits die Produktion von umweltfreundlichem Öl auf der Basis dieses Power-to-X Verfahrens. So könnte das bei der Stromerzeugung in Gaskraftwerken entstehende CO2  durch Pipelines zurück nach Norwegen fließen und dort direkt in die Produktion von synthetischen Dieselkraftstoffen einbezogen werden.

Synthetischer Diesel besteht aus circa 15 bis 20 Prozent auf diese Weise (Power-to-X) gewonnenem künstlich und umweltfreundlich erzeugtem Kraftstoffanteil.

Auf diese Weise kann dann auch die Dieselproduktion noch sauberer werden und die inzwischen sehr effiziente und sparsame Dieselmotorentechnologie hat auch weiterhin eine sinnvolle Zukunft bei PKW , Bussen und LKW.

Mit Wasserstoff können über die Brennstoffzelle ebenfalls PKW betrieben werden. Das macht vor allem dann Sinn, wenn der Wasserstoff aus überschüssigem Windstrom in Deutschland erzeugt wurde, der bei hohen Windlasten entsteht und der – sofern er nicht für die Wasserstoffproduktion genutzt wird – ansonsten „weggeschmissen“ aber via EEG-Gesetz trotzdem bezahlt wird.

Auch andere synthetische Kraftstoffe wie CNG können aus Wasserstoff, Erdgas , Biomethan und regenerativer Energie hergestellt werden.

 

Beenden von EEG und der Doppel- und Dreifachbelastung aus Zertifikatehandel , CO2- und sonstigen Energiesteuern : Verbraucher und Wirtschaft entlasten

 

Gleichzeitig sollte die bisherige Subventionierung der Erneuerbaren Energie via gesetzlicher Grundlage basierend auf dem EEG Gesetz beendet werden. Denn die Gewinnung von Strom aus fossiler Energie wird ja bereits durch zusätzliche Verteuerung via CO2-Zertifikatehandel und auch der CO2-Steuer gebremst.

Alleine Zertifikatehandel und CO2-Steuer stellen für den Endverbraucher bereits eine Doppelbelastung dar. Zieht man die EEG-Belastungen und auch die Mineralösteuer ua mit ein, wird der Endverbraucher drei- oder vierfach vom Staat abkassiert.

Diese staatlich verursachte Verteuerung von Energie muss auf jeden Fall stark zurückgeschnitten werden, damit der Wirtschaftsstandort und die Endverbraucher nicht finanziell durch staatliche Abgaben und Steuern erdrosselt werden.

 

 

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