Grundgesetzwidrige Aussagen von Vereinsvorständen von Bundesligisten

Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. (GG Artikel 3 Nr. 3) 

Vorwort von Freddy Kühne

Der Artikel 3 des Grundgesetzes  besagt glasklar in Nummer 3 , dass niemand wegen seiner politischen Einstellung bevorzugt oder benachteiligt – also diskriminiert – werden darf. Hiergegen verstoßen in letzter Zeit Vereinsvorstände aus der Bundesliga, die Menschen den Zugang zum Sportverein verweigern wollen , welche ihr demokratisches Wahlrecht wahrnehmen und eine liberalkonservativ-freiheitliche demokratische Partei gewählt haben. Wer hingegen bei DKP, NPD oder der neuen SED/Die Linke Mitglied oder gar bei einem islamistischen  verfassungsfeindlichen Verein wie MilliGörus Mitglied ist, hat keine Repressionen zu befürchten. …

Die Frage die ich mir stelle ist, ob solche Leute wie der Präsident von Eintracht Frankfurt auch in den 30er Jahren mit dem Mainstream mitgelaufen wären und Andersdenkende ausgeschlossen hätten. Die Frage ist durchaus berechtigt, denn das Verhaltensmuster von heute – nämlich das kritiklose Mitlaufen mit dem vorhandenen System – hätten die meisten Leute von heute damals sicherlich auch an den Tag gelegt. Nicht die Kritiker und Querdenker sind das Problem in einer Staatsform, sondern überwiegend die angepassten Mitläufer, die um des Geldes und anderer Vorteile willen sich dem System wie Chamäleon anpassen und aufrechte Querdenker stigmatisieren und diskreditieren – und das sogar bei einer demokratischen verfassungstreuen Partei wie der AfD. Für diese sitzen nicht nur ex-CDU´ler, ex-FDP´ler und ex-SPD´ler in den Parlamenten, sondern genauso auch andere unbescholtene Bürger, die sich ihres demokratischen Rechts bedienen und ihre kritische Haltung zum Blockparteienkartell nicht mehr länger nur am Stammtisch, sondern auch in der realen Politik in Parlamenten vertreten wissen wollen.

 

Es folgt ein Gastbeitrag von Wolfgang Hübner

Ein Antidemokrat kann nicht Eintracht-Präsident sein
Peter Fischer hat sich in Interview disqualifiziert

 

Peter Fischer, der amtierende Präsident des Sportvereins Eintracht Frankfurt, hat in einem am 28. Dezember 2017 abgedruckten Interview in dem Regionalteil der FAZ folgende Äußerungen gemacht: „Ich traue niemandem mehr in diesem Land, wenn Nationalpopulisten 13 Prozent der Stimmen bekommen können. Ich werde auf der Mitgliederversammlung eine deutliche Position beziehen, dass es sich mit unserer Satzung nicht verträgt, AfD zu wählen. Es kann niemand bei uns Mitglied sein, der diese Partei wählt, in der es rassistische und menschenverachtende Tendenzen gibt.“

Es wäre schon diskriminierend und rechtlich sehr wahrscheinlich unhaltbar, wenn Fischer den Kurs vertreten würde, Mitglieder der AFD könnten nicht Mitglieder der Eintracht werden oder bleiben. Aber selbst vermutetet AfD-Wähler, wie immer Herr Fischer diese trotz Wahlgeheimnis zu identifizieren beabsichtigt, aus dem Verein auszuschließen bzw. auszugrenzen, ist die unerträglich demokratiefeindliche Anmaßung eines an akutem Größenwahn leidenden Funktionärs, der offenbar eine vereinseigene Gesinnungsstasi einführen will.

Unabhängig davon, welche Einstellung man zur AfD hat, ist festzuhalten: Die AfD ist eine demokratisch organisierte und nach demokratischen Regeln gewählte Partei, die als drittstärkste Fraktion im Bundestag sowie in fast allen Landesparlamenten vertreten ist, zudem in vielen Kommunen, darunter übrigens auch in Frankfurt als derzeit vierstärkste Fraktion. Die politische Meinung von Eintracht-Mitgliedern und Eintracht-Fans geht Herrn Fischer überhaupt nichts an und tangiert auch nicht die Satzung des Vereins.

Die BFF-Fraktion im Römer lehnt jede grundgesetzwidrige Diskriminierung sowie jede Form von Gesinnungsschnüffelei ab. Deswegen muss sich Herr Fischer für seine Interviewäußerungen umgehend entschuldigen und diese zurücknehmen. Oder Herr Fischer ist als Präsident der Eintracht wegen offener Demokratiefeindlichkeit und massiv intoleranter Hetze gegen Menschen mit anderer politischer Orientierung keinen Tag länger tragbar.

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weitere Lektüre:

Hertha BSC contra AfD und der mediale Vernichtungsfeldzug ( Frank-Christian Hansel, Berlin) 

Zwietracht Frankfurt und die Gesinnungsschnüffler

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