Hat sich der #National #Staat überholt ?

Zurzeit versuchen sich Politiker verschiedener Parteien mit der Aussage, der Nationalstaat sei überholt, zu übertreffen.

Haben sie das wirklich richtig erkannt? 

 

Flagge Heiliges Römisches Reich deutscher Nation

Von Hans Dieter Fürst

 

Natürlich ist es heute nicht mehr zeitgemäß, die globalen Probleme nationalstaatlich lösen zu wollen; so können die Aufgaben der Ökologie nur weltweit wirksam gelöst werden. Auch  die Ökonomie gedeiht viel besser, wenn keine Zollschranken sie behindern. Zur Vermeidung von Konflikten sind Reisefreiheit und kulturelle Bindungen wichtige Einrichtungen. Sehr wichtig ist auch eine internationale Verbrechens- und Terrorismusbekämpfung. Daher setzen viele Menschen ihre Hoffnung auf ein vereintes Europa. Das ist verständlich, denn in den vergangenen Jahrhunderten sind ja viele unnötige Kriege zwischen europäischen Staaten geführt worden, wobei viele Menschen sinnlos umkamen und  wirtschaftliche Güter unnötig vernichtet wurden.

Wie schwächend sich eine militärische Hochrüstung auf ein Volk auswirkt, bekommen wir heute am Beispiel der ehemaligen Sowjetunion deutlich vor Augen geführt. Die GUS-Staaten leiden noch heute unter den Folgen.

Die Vereinigung der europäischen Streitkräfte in der NATO hat sicher auch wirksam zur Kriegsverhinderung beigetragen.

Wir sollten aber bedenken, dass der Europa – Gedanke aus einem Bedürfnis der Machtsteigerung entstanden ist. Es war die Möglichkeit, einen dritten Block  zwischen den beiden Weltmächten zubilden. Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt hat dies oft hervorgehoben und betont, dass sich seine Überlegungen auf die militärischen Grundsätze des preußischen Generals von Clausewitz stützen.

Die Vereinigung der  europäischen Staaten ist relativ leicht durchführbar, weil die kulturellen und religiösen Grundlagen dafür vorhanden sind.

Die bisherigen Ergebnisse der europäischen Einigung sind aber bei weitem nicht so gut, wie sich viele Menschen erhofft haben. Besonders negativ wird die Agrar-Planwirtschaft mit einem bürokratischen „Wasserkopf“ in Brüssel vor allem von den Betroffenen, den Landwirten, empfunden. Auch der militärische Zusammenschluss ist nicht immer wirksam, wie die „Golfkrise“ zeigte. Der Umweltschutz Europas hinkt hinter dem Deutschlands (BRD) zurück; und die Verbrechensbekämpfung ist noch nicht genügend koordiniert. Auch bei der europäischen Verkehrspolitik hapert es. Wir sehen, dass selbst eine europäische Einheit viele Probleme nicht löst, als da sind:

Vernichtung von  Regenwäldern in Südamerika, Vernichtung von Wäldern in Asien wie die Tundra, Austrocknung von Seen und Gewässern durch eine falsche Agrarpolitik; Verschmutzung von Luft und Boden durch unsicher gebaute und  schlampig gewartete Atomanlagen in der Sowjetunion; und Verschmutzung von Wasser, Land und Luft durch geldgierige Ausbeutung auch der sozialistischen Länder (z. B. DDR), internationale Verbrechensbekämpfung,internationale Kriegsverhinderung, Verhinderung von Ausbeutung der  Bevölkerung, Machtmissbrauch durch Diktaturen und Fehlen von Demokratie.

Daraus erwächst die Überzeugung, dass viele Probleme nicht nur europäisch, sondern weltweit gelöst werden müssen.

Die Hoffnung vieler gläubiger Menschen ist die Ankunft des Messias, der eine Weltregierung errichtet und die Probleme der Menschheit global unter Gottes Leitung löst.

Damit konkurriert das Bestreben der Mehrheit der Völker, der UNO solch eine Rolle zukommen zulassen. Es ist kein Zufall, dass die UNO dem wiederhergestellten Volk Israel zunehmend feindlich gesinnt ist. Es liegt daran, dass der Teufel weiß, dass der Messias in Israel erscheinen und dort seinen Regierungssitz errichten wird.

 

 

Aber  selbst unter einer göttlichen Weltregierung wird es immer unterschiedliche Nationen geben, solche, die etwas besser können und welche, die sich schlechter verhalten, so, wie es unterschiedliche Menschen und Kulturen gibt. Es ist daher gut, wenn die Nationen eine Eigenständlichkeit behalten.

Laut dem Bericht der Bibel entstanden die Nationen durch die babylonische Sprachverwirrung, die Gott über die Menschen kommen ließ, weil sie sich weigerten, sich auf der Erde zu verteilen und statt dessen ein Zentrum errichten wollten (den Turm zu Babel),das den sichtbaren Ausdruck ihrer Konzentration darstellen sollte. War die Sprachverwirrung auch  zunächst eine Strafe, so bewirkte sie doch, das die Menschen auseinander zogen und durch Bildung von Völkern gleicher Sprache den Willen Gottes ausführten und die Erde einigermaßen gleichmäßig besiedelten.

Gott erwählte die Nation Israel, um seine Herrschaft über die Menschen vorzubereiten, denn die Entscheidungen menschlicher Regierungen haben sich immer wieder als falsch erwiesen, weil der Mensch manches nicht so überschauen kann, wie er es müsste, sollte Menschenherrschaft auf Dauer segensreich sein.Außerdem hat der Gegner Gottes, Satan der Teufel, mit den abgefallenen Engeln die Menschen immer wieder zu schlechten Taten verführt.

Eine wichtige Lehre der Bibel ist die, dass die Nationen nach ihren Verhalten gegenüber Gott und seinem Volk gerichtet werden; hier einige Beispiele:

Alle Nationen, die Gott vergessen,werden in das Grab sinken. Psalm Kapitel 9:17. „Glücklich ist die Nation,deren Gott Jehowah ist.“ Psalm 33:12

Nach dem Ende des bisherigen Systems werden viele Völker auf Gott hören und Jerusalem als geistiges Zentrum der göttlichen Macht anerkennen. Jesaja 2:1-4

Alle Nationen, die Truppen gegen Israel senden werden, werden mit Seuchen und Chaos geschlagen werden. Sacharja 12:1-9,Sacharja 14:1-15

Die übrig gebliebenen aus den Nationen müssen jährlich zum Laubhüttenfest Delegierte entsenden; Nationen, die das nicht tun, erhalten für das  kommende Jahr keinen Regen. Sacharja 14:16-21

Wir sehen also, dass Gott den Begriff Nation beibehält und dass die Nationen sowohl heute als auch unter der göttlichen Weltregierung als Nation gerichtet werden und erhalten bleiben.

Wir, die Gläubigen, halten es daher für nicht gut, wenn sich die deutsche Regierung hinter der europäischen Mehrheit versteckt und Sanktionen gegen Israel unterstützt, auch wenn es nur verbale sind. Ebenso verurteilen wir das Mitstimmen mit der gegen Israel eingestellten Mehrheit in der UNO.

 

 

 

So stimmt kein Freund ab – Kommentar von Daniel Frick  

 

 

Deutschland stimmte in der UN gegen Israel – Die Worte der Freundschaft von Maas und Merkel klingen angesichts solches Abstimmverhaltens wie Hohn und wie hohle Worte

 

 

 

Das Weltbürgertum ohne nationale Bindung bleibt ein sozialistischer (Alp-)Traum.

Bezeichnend ist auch, dass die katholische Kirche, die ja sowieso sich nur selten an die Bibel hält, laut Landesbischof  Karl Lehmann „ein natürliches Recht auf Nation“ verneint  (Herbstvollvers. in Fulda 1990).

Die deutschen bibeltreuen Bürger hoffen,dass Deutschland eine Nation bleibt, die sich auf die Seite Gottes schlägt,indem sie Sein Volk Israel bleibend unterstützt.

 

 

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Der Artikel  wurde von Hans Dieter Fürst verfasst

 

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Die gesellschaftliche Auflösung und die Auflösung aller nationalen Identitäten – Multi-Kulti-Gesellschaft als Ziel ?

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