Das #Blog zum #Sonntag: #Feste #Heimat : Wie lebte es sich auf einer #Burg ?

Ein feste Burg ist unser Gott

 

 

Die Burg: Sie ist ein Zeichen für Schutz und Sicherheit. Sie war Regierungssitz des Burgherren. Er verwaltete , häufig im Auftrag eines Königs oder Kaisers, die Burg und die sie umgebenden land- und forstwirtschaftlichen Flächen. Vom König bekam er sein Lehen zugesprochen. Im Gegenzug musste er dem König die Unterstützung im Kriegsfall zusichern. Zugleich unterverpachtete er die Nutzflächen an Bauern und später auch Handwerker: Von diesen zog er dafür die Pachtgebühren ein – und garantierte im Gegenzug, sich für die Sicherheit seiner Landbewohner einzusetzen. Im Ernstfall stand manche Burg daher auch für die Landbevölkerung als Schutzraum und Rückzugsort zur Verfügung.

Anfänglich bestanden die Burgen nur aus dem Palas, dem Bergfried, der Kapelle, dem Vorhof und dem Innenhof , aus einer umgebenden Mauer und Wehrtürmen und -gängen. Manche besaßen auch noch einen Wassergraben.

Im ausgehenden Spätmittelalter bekam manche Burg dann Zuwachs: durch um sie herum aufgebaute Häuser ausserhalb der Burgmauer. Dann wurden meist

kreisförmig um diese Häuser eine neue Burgmauer gezogen, die dann später Stadtmauern genannt wurden.

So wurde der Begriff Bürger geprägt: Ein Bürger hatte das Recht, im Inneren der Mauern der Burg zu leben und Schutz zu erhalten.

Für dieses Privileg mussten die Bürger dann „Schutzgeld“ bezahlen: zumeist durch Abgaben beim Warenimport in die Stadt und beim Einkauf der Waren auf dem Marktplatz.

Schutz und Sicherheit der Bürger waren daher stets die zu priorisiserende Aufgabe der Burgherren, heute zumeist Bürger-Meister genannt. Ein Burgherr, der sich nicht für Schutz und Sicherheit der eigenen Bürger einsetzte, sondern Feinde , Diebe und andere Tagediebe straflos walten ließ, kam seiner Aufgabe nicht nach. Allerdings: Ein solcher Burgherr wäre die längste Zeit Burgherr gewesen : Denn seine Lebensgrundlage und Daseinsberechtigung erschloss sich nur aus der Funktion der Burg: Das Verwalten des Landes im Auftrag des Königs, sowie das Schützen des Landes und seiner Bewohner.

Ein nachlässiger Burgherr wäre sehr schnell vom König abgesetzt worden.  Aber das kam selten vor: Denn sowohl Burgherr wie auch König empfanden es als ihre höchste von Gott übertragene Pflicht, für Schutz und Sicherheit und Prosperität des Landes und seiner Bewohner zu sorgen – materiell und häufig auch immateriell – also geistlich.

So ist vom letzten deutschen Kaiser Friedrich Wilhelm dem Zweiten , der nach seiner Zwangs-Abdankung 1919 sein Leben im Haus Doorn in Holland verbrachte, überliefert, dass er mit seinen Angestellten jeden Tag circa eine Stunde eine christliche Andacht abhielt: Er las Gottes Wort, erläuterte dieses und besprach dieses mit seinem Haus- und Hofangestellten: Jeder der Angestellten hatte dabei anwesend zu sein.

Ob es dazu auch Gesang und Musik gab, ist mir derzeit nicht bekannt – aber man kann durchaus davon ausgehen. Denn in der Burg wurde die christliche Kultur gepflegt  , häufig in der eigens dafür geschaffenen Burgkapelle: Mit Lesungen, Gedanken, Gesang und Musik….

 

Wie es sich nun auf so einer Burg lebte, dass will der nachfolgende Beitrag vermitteln – sehen und hören Sie selbst !

 

 

 

 

 

 

 

Ein feste Burg ist unser Gott

 

Cantata – Ein feste Burg ist unser Gott, BWV 80 – Bob Jones University

 

 

Johann Sebastian Bach. Ein feste Burg ist unser Gott

 

 

 

Ein feste Burg ist unser Gott – Martin Luther

 

 

 

Bach – Cantata Wachet auf, ruft uns die Stimme …

 

 

 

JS Bach Cantata – Wir danken dir , Gott, wir danken dir

 

 

 

Bild: Bildschirmfoto Youtube

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