#Deutsche #Geschichte + Europäische Geschichte + Der letzte Ritter : Kaiser Maximilian I.

Die Geschichte von Kaiser Maximilian, dem habsburgisch regierten Heiligen Römischen Reich deutscher Nation und dem Königreich Burgund und dessen Herrscher Karl dem Kühnen und seiner Tochter Maria

 

 

Von Freddy Kühne

 

In unregelmäßigen Abständen thematisieren wir auf 99Thesen die deutsche Geschichte. Bevorzugt legen wir dabei den Schwerpunkt auf das Alte Reich, welches im 9. Jahrhundert beginnt und bis ins 19. Jahrhundert –  genauer gesagt bis zur Zerstörung im Jahre 1806 durch Napoleon Bonaparte anhielt , der sich als neuer Kaiser an die Spitze einer eigentlich anti-feudalen sozialistischen französischen Revolution setzte.

Doch heute ist nicht Napoleons widersprüchliche Inthronisierung am Ende der französischen Revolution unser Thema. Heute beschäftigen wir uns mit der Geschichte und dem Lebenswerk Kaiser Maximilians des Ersten.

Bereits in seinem vierzehnten Lebensjahr lernt Maximilian 1473 auf einer Fürsten-Versammlung in Trier den Burgunderherzog und Herrscher von Burgund Karl den Kühnen kennen. Karl der Kühne will sich von Frankreich lösen und dafür benötigt er von Kaiser Friedrich dem III – dem Vater von Maximilian – die Königskrone.

Doch Kaiser Friedrich der III. geht zu diesem Zeitpunkt nicht auf das Anliegen von Karl dem Kühnen ein.

Dieser bot dem Kaiser sogar die Vermählung seiner Tochter Maria mit Maximilian, dem Sohn Friedrichs an. Doch Kaiser Friedrich verweigert den Handel und die Vermählung. Möglicherweise erhoffte er sich zu diesem Zeitpunkt noch bessere Optionen für seinen Sohn und sein Kaiserreich….

Auch fürchtete der Kaiser die Konsequenzen im Verhältnis zu Frankreich.

Im Januar 1477 fällt Karl der Kühne in der Schlacht bei Nancy im Kampf gegen die französischen Truppen des Königs Ludwigs der XI.

Nun geht es um die Zukunft des Königreichs Burgund. Da Burgund ein Lehen des französischen Königs ist und dieses nur unter der Regentschaft eines männlichen Thronerben nicht an Frankreich zurückfällt, bedeutet dies für die Tochter Maria , dass sie sich zwingend einen Ehemann von königlichem oder kaiserlichen Stande zulegen muss, um als alleinige Erbin von König Karl das Königreich Burgund nicht an Frankreich zu verlieren.

Maximilian reitet von Wien nun eilig zu Maria nach Gent, dem Manhattan des Mittelalters, um nun unter dem Druck der Ereignisse doch die Vermählung mit Maria zu vollziehen.

Denn schließlich braucht das Haus Habsburg das Geld des extrem wohlhabenden Königreiches Burgund.

Das Spiel um Macht, Liebe und Geld beginnt …

 

 

 

Betrifft Geschichte: Der letzte Ritter. Kaiser Maximilian I.

 

 

 

ARTE Geschichte Biographien Liebe, Geld und Macht Maximilian I. 

 

 

 

Titelbild: Bildschirmfoto Youtube

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99 Thesen

 

 

Maximilian – Das Spiel von Macht und Liebe

 

 

 

Maximilian – Der letzte Ritter

 

 

 

Kaiser Maximilian I. – Entwicklungen im mittelalterlichen Turnierwesen

 

 

 

 

Im Roman Theuerdank hat Kaiser Maximilian seine Geschichte schon zu seinen Lebzeiten verewigt

 

 

Kaiser Maximilian war zunächst König in Deutschland, bevor er Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation wurde. Schon als deutscher König förderte er Kunst und Kultur. Mit der literarischen Figur des Theuerdank ließ Kaiser Maximilian quasi seine Autobiographie in Romanform bringen und diesen reich bebildern.

Weil Kaiser Maximilian den zu seinen Lebzeiten erfundenen Buchdruck auch massiv für seine Zwecke einsetzte, gilt er heute als erster Medien-Kaiser.

Nachfolgend einige Hinweise zu diesem Roman.

 

Theuerdank : The Epic of The Last Knight

 

 

 

 

Für Singstimme aus „Theuerdank“, Op. 16 zweiter Akt, Szene der Editha

 

 

 

Weitere Informationen

 

Abbildungen aus Theuerdank – Schätze aus der Gothaer Bibliothek

Die Ritterideologie Kaiser Maximilians I. im Theuerdank

 

Maximilians große Buchprojekte und Bildprogramme

Die_Gebetsbücher_Maximilians

Goldene Zeiten. Meisterwerke der Buchkunst von der Gotik bis zur Renaissance. Katalogband zur Ausstellung in der Österreichischen Nationalbibliothek vom 20. November 2015 bis 21. Februar 2016, Luzern, 2015 Quelle: Caroline Zöhl