Die Wecker der Nation

Von Thomas Böhm*

 

Thomas Böhm

Es wäre alles so schön einfach gewesen. Merkel & Konsorten hätten 5 Millionen „Reinbrecher“ ins Land strömen lassen, die ihr hörigen linken Systemmedien hätten dazu widerspruchslos ihre Jubelartikel veröffentlicht, die hirntoten Gutmenschen hätten immer weiter auf den Bahnhöfen Gummibärchen und Heizdecken verteilt – und Deutschland wäre schneller als Felix Baumgärtner aus dem All auf die Erde gestürzt ist den Bach runter gegangen.

Doch nun wird es wohl noch etwas länger dauern, der freie Fall vielleicht sogar abgebremst, wenn nicht aufgehalten werden können.

Denn die Gegenöffentlichkeit ist so stark wie nie. Egal ob Stürzenberger, Herre, Festerling, Bachmann, Sandvoß, Mannheimer, Broder, Tichy, Bettina Röhl, Helmes, Prabel, Fest, Klonovsky, Heck, Pirinçci, Menzel und vielleicht auch meine Wenigkeit sowie die vielen JouWatch-Autoren (sorry, wenn ich hier nicht alle erwähne) – sie alle halten als Wecker der Nation dagegen und entlarven die mediale Staatspropaganda der geistig inkontinenten Lügenpresse jeden Tag aufs Neue. Jeder auf seine Art, jeder auf seinem Terrain – doch letztendlich alle gemeinsam und zusammen.

Sie können das, weil sie noch nahe am Bürger sind, weil sie selber Zeugen sind oder genügend Zeugen kennen, die ihnen die wahren Geschichten des Alltags erzählen und sie keine Angst (mehr) haben, diese dann auch zu veröffentlichen.

Endlich Gegenöffentlichkeit

Die Gegenöffentlichkeit setzt sich durch – und das trotz heftiger Abwehr, trotz eines stalinistischen Justizministers, der in seiner Verzweiflung sogar Einfluss auf Facebook gewinnen und mit seiner Antifa-Brigade sowie den in Panik geratenen Chefredakteuren und Verleger der Lügenpresse zum linksradikalen Radiergummi greifen will.

Die Gegenöffentlichkeit setzt sich durch, weil die Reaktionäre in der linken Politik und in den Zeitungen argumentativ in die Defensive gedrängt werden, weil einige von ihnen plötzlich Opfer der Realität geworden sind und nun klein beigeben müssen.

Die Gegenöffentlichkeit setzt sich durch, weil die Macher trotz vieler persönlicher und finanzieller Nachteile immer wieder Rückgrat beweisen und sich nicht unterkriegen lassen.

Und siehe da, den Damen und Herren in den „Leidmedien“, denen durch den Absturz der Auflagen der Arsch auf Grundeis geht, lernen dazu. Vermehrt erscheinen nun – zumindest in Blättern wie der „FAZ“, der „Welt“ und im „Focus“ asylkritische Beiträge.

Selbst Diekmanns Merkel-Magazin schwenkt die Fahne in den Wind. Die „Willkommen“-Aktion ist Schnee von gestern, heute wird in der „Bild“ über notwendige Abschiebungen geschrieben. Und jetzt wird Merkel auch noch von links rechts überholt.

Ein Bösewicht, wer da an Heuchelei denkt.

Vorbei scheint die Zeit zu sein, dass die Mahner und Kritiker der ersten Tage, die einfach weiterdenken konnten, weil sie frei denken können, als „Nazis“ und „Rassisten“ beschimpft wurden – Ausnahmen wie die blutrote „Frankfurter Rundschau“ und die geifernde „Huffington Post“ bilden die Regel, und kurz vor der Wahl wird dann sicherlich auch wieder auf die Wiederholungstaste gedrückt.

Aber das spielt keine Rolle mehr, denn Stimmung ist endgültig aus den Latschen gekippt. Das ist gut so, weil die Bürger sich nicht mehr verarschen lassen, weil sie den Manipulationen der verlinkten Journalisten nicht mehr glauben, weil sie den Deckel, den die Sicherheitsbehörden dem Wahnsinn aufgesetzt haben, wieder abreißen und weil sie in der Gegenöffentlichkeit ein Sprachrohr gefunden haben, das mindestens so laut ist wie das Geblöke unserer Kanzlerin und ihrer Blindgänger.

Ob diese aber überhaupt die Stimmung, also die Wahrheit, erfährt, bleibt weiterhin fraglich, auch wenn Typen wie Gauck und Gabriel sich ein wenig abwenden, statt ständig den Kniefall zu üben. Zu eng hat Frau Merkel ihr Netz mit Speichelleckern gesponnen, als dass der Bürgerwille durch durchdringen könnte.

Von daher heißt es: Weitermachen. Irgendwann ist die Kanzlerin – zumindest von der Gegenöffentlichkeit – abgeschrieben.

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*) Der Berufsjournalist Thomas Böhm ist Chefredakteur des Mediendienstes „Journalistenwatch“ und ständiger Kolumnist bei conservo.

Der Artikel erschien am 3. Oktober auf dem Blog  Conservo

http://www.conservo.wordpress.com

 

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