Zum 30. Todestag von Franz-Josef Strauß

Eine Würdigung in Zitaten

 

Von Peter Helmes*

 

Eine Würdigung in Zitaten

Selbst jüngeren Generationen ist der heute vor 30 Jahren verstorbene ehemalige bayerische Ministerpräsident FJS, wie er oft genannt wurde, ein Begriff, mit dem sich Kraft, Willen und visionäre Gestaltungsgabe verbindet.

Strauß war kantig, aber gradlinig, hart, aber auch sehr charmant, konsequent, aber auch zu Kompromissen bereit. Seine Gegner arbeiteten sich an ihm ab, er ließ sie abprallen.

Sein Intellekt war einzigartig, er war ein Freund der schönen Künste, der Philosophie und der Kultur. Und er liebte das Leben, für das er Gott dankbar war.

Ich vergesse nie, wie er aus dem Stegreif an einem Mittag eine unvorbereitete Rede in Latein hielt – und er hatte ein phänomenales Gedächtnis, hatte nahezu jedes historische Datum parat und erinnerte sich auch an ferne Ereignisse und Gesichter („Sie sind doch der, der am 25. 11. mir in … begegnet ist…“).

Auch rein politisch war mir FJS stets ein Vorbild. Er kämpfte für die soziale Marktwirtschaft, die Einbindung Deutschlands in die westliche Allianz und die Bewahrung der nationalen Souveränität (siehe Zitat Möller w.u.).

Ich hatte die Ehre und Freude, für ihn arbeiten und seinen Bundestagswahlkampf 1980 mit-organisieren zu dürfen – eine Erinnerung, die ich niemals vergessen werde.

Ich verneige mich in Ehrfurcht und Dankbarkeit vor diesem großen Politiker.

  1. Oktober 2019, Peter Helmes

 

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#Brasilien: Evangelikaler Hoffnungsträger #Bolsonaro als #Präsident vereidigt

Brasilien wird kein sozialistisches Land mehr sein +++ Rechtskonservativer Bolsonaro gewinnt Präsidentenwahlen +++ Kampf gegen Korruption angekündigt +++ Jerusalem wird als Hauptstadt Israels anerkannt

 

 

 

 

 

 

Mit Kommentaren von Sven Kühne,  Freddy Kühne und Peter Helmes

 

Brasilien – Evangelikaler Hoffnungsträger wird Präsident

 

Von Sven Kühne *

 

Eine neue Zeit der Hoffnung bricht in Brasilien an. Diese Hoffnung verbindet die Mehrheit der Brasilianer mit dem neuen Präsidenten Jair Bolsonaro, der zu Jahresbeginn das neue Amt angetreten hat. Seinen Wahlsieg verdankt Jair Messias Bolsonaro nicht zuletzt den 30 Prozent evangelikalen Christen. Während des Wahlkampfs punktete er mit dem Wahlslogan „Brasilien über alles und Gott über allem“ ebenfalls unter den 70 Prozent katholischen Christen aus Brasilien. Bolsonaro hatte die Stichwahl im Oktober 2018 mit 55 Prozent der Stimmen gegen den linken Kandidaten Fernando Haddad von der Arbeiterpartei (PT) für sich entschieden.

Der 63-Jährige, Mitglied der katholischen Kirche, hatte sich 2016 von einem pfingstkirchlichen Pastor im Jordan erneut taufen lassen. Seine Ehefrau gehört einer Baptistengemeinde an, die er zehn (mehr …)

Groß-Demonstration gegen „Abtreibung“ – der Tötung ungeborenen Lebens

 

Von Peter Helmes

Groß-Demonstration gegen „Abtreibung“ – der Tötung ungeborenen Lebens

 

Die Zeichen der Zeit stehen auf Wandel. In den letzten Jahren wurde der „Marsch für das Leben“ von den Medien entweder totgeschwiegen oder, verzerrt, als Demo ewig Gestriger dargestellt. Selbst Vertreter der Kirchen machten sich höchst rar.

In diesem Jahr ist alles anders, besser. Selbst der Deutschlandfunk, sonst eher an der Spitze des „demokratischen Fortschritts“, bemüht sich zu einer halbwegs wahren Darstellung, aber nicht so ganz: Bei dem „Marsch für das Leben“ spricht er von „mehreren tausend Menschen“, bei den Gegnern heißt es: „…beteiligten sich ebenfalls mehr als eintausend Menschen…“

Was denn? „Ebenfalls tausend Menschen“ ist etwas anderes als „mehrere tausend Menschen“. Na ja, das wird dem (wohl linken) DLF-Redakteur sprachlich „durchgeflutscht“ sein. Wahr ist, daß die Demonstration auch heuer wieder eine große Beteiligung verzeichnete. Nicht nur das! Unter den Teilnehmern des „Marsches für das Leben“ war auch Berlins Erzbischof Koch – zum ersten Male.

In einem Aufruf zu der Demonstration hieß es, jeder Mensch, ob geboren oder ungeboren, habe das Recht auf Leben und Achtung seiner Würde. Und weiter im Vorbereitungstext: „Wir hören oft, daß (mehr …)

Ein Einwurf:  Ernste Regierungskrise folgt der Migrations- und Asylkrise #CSU #AfD #CDU #Seehofer #Krise #Asyl #Grenzschutz

17.6.18: ntv-15.08 Uhr, Videotext-Tafel 105: Die CSU hat die Meldungen über zusätzliche 2-Wochen-Frist zurückgewiesen.

von Freddy Kühne *

Bildrechte: Frederick Kühne

 

Horst Seehofer wird in der Zeitung Die Welt mit den Worten bezogen auf Angela Merkel zitiert : „Mit dieser Frau kann ich nicht mehr arbeiten.“

Ich würde sagen: Morgen – aber allerspätestens in zwei Wochen –   zieht er den Ministerentscheid durch !
Denn das ist es, was ich zwischen den Zeilen herauslesen kann aus manchen Kommentaren eines CSU-nahen langjährigen CDU-Weggefährten, der als Ex-Wahlkampfmanager von Franz-Josef Strauß über beste Kontakte zur CSU verfügt.
Die Geduld der CSU mit Merkel scheint nun endgültig  erschöpft. Und so, wie ich es schon nach der Bundestagswahl im September kommen sah, so wird es kommen:

Meine These war: entweder die CSU lässt die Regierung noch vor – oder direkt nach der Bayern-Wahl platzen. So wie ich es jetzt sehe, dann doch eher vor der Bayern-Wahl…

Seehofer wird morgen vermutlich den Ministerentscheid durchziehen.
Dann bleibt Merkel nur eins: diesen entweder zu akzeptieren und am Stuhl kleben bleiben und damit ihren Autoritätsverfall hinnehmen oder Seehofer entlassen mit der Kettenreaktion , dass die CSU die Fraktion und die Regierung verlässt.

Für den zweiten Fall hat FDJ-Propaganda-Merkel natürlich schon mit den Altkommunisten von den Grünen geheime Vorverhandlungen geführt …zwecks Bildung von (mehr …)

Was Merkel alles schon angerichtet hat…

Die neue Serie auf Journalistenwatch und Conservo – wird jetzt auf 99Thesen exklusiv vorgestellt:

Zusammengestellt von Klaus Peter Krause *)

…und trotzdem wiedergewählt werden wird – Zu viele Wähler sind dafür taub und blind – Der ehemalige General Dieter Farwick zählt auf conservo siebzehn schwere Fehler Merkels auf – Und: Die Beamtin einer deutschen Migrationsbehörde packt aus

Die Bundestagswahl ist nun schon ziemlich nahe. Was genau dabei herauskommt, wissen wir noch nicht. Aber ein Ergebnis steht schon jetzt fest: Nach dem Wahltag am 24. September wird die bisherige Kanzlerin auch die nächste werden, also Angela Merkel. Sie selbst will es, die Unionsparteien CDU und CSU wollen es ebenfalls, denn ein anderer aus ihren Reihen steht dafür nicht bereit, hat jedenfalls seinen Hut nicht in den Ring geworfen, weil keine Aussicht auf Erfolg bestünde. Mögliche Konkurrenten hat sie weggebissen bzw. haben das Feld von sich aus geräumt. Aber vor allem: Merkels Position bei zu vielen deutschen Wählern scheint derart gefestigt, dass ihre Wiederwahl unausweichlich auf Deutschland zukommt.

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Schluss mit der Realitätsverweigerung

 

Von Dieter Farwick, BrigGen a.D. und Publizist

Wer das Buch „Wunschdenken – Europa, Währung, Bildung, Einwanderung – warum Politik so häufig scheitert“ von Thilo Sarrazin sorgfältig durcharbeitet, was seine Kritiker bekanntlich nicht tun, kommt zu einer ernüchternden Bilanz: Namentlich die deutsche Politik der Merkel-Regierung ist in 12 Jahren auf allen wichtigen Politikfeldern gescheitert, wenn man das Wohl des deutschen Volkes und des Staates als Messlatte nimmt – und nicht das Wohl Europas und der übrigen Welt.

Dies zeigt sich in besonderem Maße in ihrer sog. “Flüchtlingspolitik“, die Wahrheit mehrheitlich eine „illegale Masseneinwanderung“ ist. Mit ihrer Entscheidung vom 4./5.

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Das Land der Ahnungslosen

 

Von Thomas Böhm *

Was sagt es über ein Land aus, wenn immer mehr Bürger auf die ausländische Presse zurückgreifen, um sich manipulationsfrei informieren zu können?

Man fühlt sich unweigerlich zurückversetzt in die Zeit, in der es in einem Teil Deutschlands auf Grund einer Mauer unmöglich war, der staatlichen Propaganda zu entkommen und man aufgrund der politischen Verhältnisse von der Realität im Land, aber auch außerhalb des Landes abgeschnitten war.

Wir kennen noch alle die genaue Ortsbeschreibung:

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Erfolgreicher deutscher Sachbuchautor für Politik warnt vor Afrikanisierung Deutschlands und Europas

Von Michael Mannheimer *)

Neue „Flüchtlings“-Welle: 15 Mio. Afrikaner kommen nach Europa: Abschieben, nicht alimentieren!mm-und-mm

Peter Helmes ist ein eingefleischter politischer Mensch. Homo politicus nannten einen solchen die alten Römer. Einer, der nicht anders kann, als die Welt politisch zu sehen und zu analysieren.

Helmes ist konservativ im besten Sinne: Bewahren von Bewährtem. Und er ist im 58. Jahr Mitglied in der CDU, war Wahlkampfleiter von Strauß, hat sich als Merkel-Kritiker einen Namen gemacht und mehrere Versuche der CDU, ihn aus der Partei zu verstoßen, überstanden. Er bleibt in der CDU, weil er weiß, daß er parteipolitisch von innen viel besser wirken kann als von außen.

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Innenminister-Vorsitz: Deutschland ist im „Kriegszustand“

Von Heribert Gassen*)

Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 20.12.16:

„Wer in der Bundesrepublik Deutschland von dem gestrigen Anschlag in Berlin gehört hat, ihn analysiert und seine Folgen daraus zieht, mißbraucht ihn zum Schaden der etablierten Politiker, so stellen sie es dar. Allein die einhellige Meinung der Gutmenschenszene ist relevant.“

Das haben aber die Teilnehmer der Innenminister-Konferenz unter Vorsitz von Klaus Bouillon nicht getan. Sie sprechen davon, dass sich Deutschland im Kriegszustand befindet. Bayerns Innenminister Herrmann fordert einen Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik……

„Wir werden, wo wir es für erforderlich halten, auch mit schwerem Gerät antreten“, sagte Bouillon. „Das heißt Langwaffen, Kurzwaffen, Maschinenpistolen“, auch wenn dies martia-lisch klinge. – Vielleicht auch schwere Artillerie und Panzer?

Hier gegenüber stehen die AfD-Politiker nun als zahme Papiertiger da, als sie den Schutz Deutschlands an seinen Grenzen evtl. auch mit Waffengewalt gefordert hatten.

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Wer Haß entgegentreten will , darf  nicht selbst hassen

 

Von Peter Helmes*

Mein erster Wahlkampfeinsatz fand 1961 statt – ein Adenauer-Wahlkampf. Plakate kleben, Wurfzettel verteilen, mit Lautsprecherwagen über die Dörfer oder durch die Stadt fahren usw. Das war die typische Form des Wahlkampfes. Damals war es auch noch „chic“, daß Jusos und Junge Union gegenseitig die frisch geklebten Plakate abrissen. In besonders schwierigen Ortsteilen liefen einige von uns auch des Nachts Streife, um die eigenen Plakatwände zu schützen.

Ja, selige Zeiten! Natürlich wurde auch gekämpft. Aber alles war irgendwie „sportlich“, unverkrampft – und schon gar nicht vernichtend.

Das hat sich geändert. Aus Rangeleien und (mehr …)